Zertifizierte Fortbildung

Lernen und Punkten:Alkoholabhängigkeit

Die Deutsche Apotheker Zeitung bietet ihren Abonnenten die Möglichkeit, durch das Selbststudium ausgewählter Beiträge und eine anschließende Lernerfolgskontrolle Punkte für die freiwillige zertifizierte Fortbildung zu erwerben. Dieses Verfahren ist durch die Apothekerkammer Niedersachsen anerkannt (Veranstaltungs-Nr. NI 5993). Pro erfolgreich beantwortetem Fragebogen erhalten Sie einen Punkt in der Kategorie 7 Telelernen/Fernstudium mit Erfolgskontrolle. Bitte beachten Sie: Eine Teilnahme ist nur online über das Internet möglich.

Bitte beantworten Sie die nachfolgenden zehn Fragen, pro Frage ist nur eine Antwort richtig. Übertragen Sie die Antworten in den Online-Fragebogen. Sie finden den Fragebogen unter www.deutsche-apotheker-zeitung.de. Klicken Sie rechts auf der Startseite den Button "Lernen + Punkten" an und melden Sie sich zu unserer zertifizierten Fortbildung an. Nach erfolgreicher Anmeldung (nur einmal nötig) gelangen Sie zum aktuellen Fragebogen.

Wenn Sie mindestens sieben der zehn Fragen richtig beantwortet haben, erhalten Sie nach Ablauf der Laufzeit (vier Wochen) eine E-Mail mit dem Zertifikat. Den Fragebogen zum Thema "Alkoholabhängigkeit" können Sie bis spätestens 31. Dezember 2007 elektronisch absenden.

Frage 1: Alkoholismus

A ist eine neuropsychiatrische Erkrankung.

B ist eine Stoffwechselerkrankung.

C ist eine Erbkrankheit.

Frage 2: Welche Aussage ist falsch? Alkoholismus ist gekennzeichnet durch

A starkes Verlangen nach Alkohol.

B ein geringes Rückfallrisiko.

C Entwicklung von Toleranz und Abhängigkeit.

Frage 3: ADE steht für

A Alkohol-bedingte depressive Erkrankungen.

B Alkoholdeprivationseffekt.

C Alkoholdekompensationseffekt.

Frage 4: Welches Medikament ist nicht zur Rückfallprophylaxe bei Alkoholabhängigkeit geeignet?

A Acamprosat

B Naltrexon

C Oseltamivir

Frage 5: Wie viele Patienten sprechen auf eine medikamentöse Entzugsbehandlung mit Acamprosat und Naltrexon an?

A etwa 90%

B etwa 50%

C etwa 20 bis 30%

Frage 6: Acamprosat wirkt hauptsächlich

A auf ein hypoglutamaterges System.

B auf ein hyperglutamaterges System.

C über Dopaminrezeptoren.

Frage 7: Um Acamprosat zielgerichteter einsetzen zu können, werden versuchsweise

A Patienten mit niedrigen Glutamatspiegeln ausgewählt.

B Patienten mit hohen Glutamatspiegeln ausgewählt.

C Patienten mit niedrigen Dopaminspiegeln ausgewählt.

Frage 8: Welche Aussage istfalsch? Topiramat

A blockiert AMPA-Rezeptoren.

B führte in einer Studie mit alkoholabhängigen Patienten schneller zur Abstinenz als Placebo.

C ist ein Antikonvulsivum, das nur über AMPA-Rezeptoren wirkt und keine anderen Wirkungsstellen im ZNS hat.

Frage 9: Welche Aussage ist falsch?

A Die Kombination von Acamprosat und Naltrexon war in zwei klinischen Studien effektiver als die alleinige Gabe einer der beiden Wirkstoffe.

B In der COMBINE-Studie konnte bestätigt werden, dass eine kombinierte Therapie einer Monotherapie überlegen ist.

C In der COMBINE-Studie konnte nicht bestätigt werden, dass eine kombinierte Therapie einer Monotherapie überlegen ist.

Frage 10: Welche Antwort ist richtig?

A Der NMDA-Rezeptor ist ein metabotroper Glutamatrezeptor.

B Der AMPA-Rezeptor ist ein ionotroper Glutamatrezeptor.

C Der AMPA-Rezeptor ist ein Anionenkanal.

Auflösung

Die richtigen Antworten zur zertifizierten Fortbildung aus der DAZ 44/2007 zum Thema Botulinumtoxin lauten:

1B, 2A, 3C, 4B, 5B, 6A, 7C, 8A, 9B, 10B

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