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Rabattverträge

Lilly gibt Kassen Rabatt auf Originalpräparat

BERLIN (ks). Der Arzneimittelhersteller Lilly Deutschland hat für sein Originalpräparat Zyprexa® (Olanzapin) zur Behandlung von Schizophrenie und bipolaren Störungen Rabattverträge mit einigen AOKs sowie der Deutschen BKK abgeschlossen. Dies teilte das Unternehmen vergangene Woche mit.

Im Juni 2007 hatte das Bundespatentgericht das Zyprexa-Patent in Deutschland für nichtig erklärt. Daher werden bald die ersten generischen Olanzapin-Präparate verfügbar sein. Um weiterhin im Rennen zu bleiben und Patienten eine Umstellung zu ersparen, entschloss sich Lilly zum Abschluss von Rabattverträgen. Versicherte der AOKs Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen sowie der Deutschen BKK können damit das Präparat weiterhin unproblematisch verordnet bekommen. Den Kassen entstünden durch die Rabattvereinbarung keine Mehrkosten für die Verordnung des Originals im Vergleich zu generischem Olanzapin, hieß es bei Lilly.

Der Vertrag mit den AOKs ist seit dem 6. November wirksam, die Vereinbarung mit der Deutschen BKK seit dem 14. November. Verträge mit weiteren Krankenkassen sind Lilly zufolge geplant.

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