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Zitate der Woche

"Jedes ökonomische System gibt irgendwann nach, wenn der Druck groß genug ist.

Alexander Ehlers von der Kanzlei Ehlers, der davon ausgeht, dass in naher Zukunft das Fremdbesitzverbot fällt.

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"Wenn ich in Deutschland Apotheker wäre, ginge es mir im Moment nicht so gut. Die kriegen Wind von vorne, weil es einfach zu viele Apotheken gibt.

Dirk Rossmann, Inhaber der Drogeriekette Rossmann

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"Wir werden dm sicher nicht kopieren. Aber wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen es zuließen, würde Rossmann sicherlich in Erwägung ziehen, sich an einer Internet-Apotheke zu beteiligen.

Dirk Rossmann, Inhaber der Drogeriekette Rossmann

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"Wir wollen präsent sein im Internet, beim Versand und vor Ort.

DocMorris-Chef Ralf Däinghaus zu seinem zukünftigen Konzept.

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"Wir profitieren vom Rummel, den DocMorris veranstaltet.

Stimme aus Kreisen von Großhandelskooperationen

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"Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten.

SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Struck zu Karl Lauterbach während der Beratungen zur Gesundheitsreform

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"Der Nährwert eines Salates entspricht etwa einem Papiertaschentuch und einem Glas Wasser.

Ernährungsexperte Udo Pollmer in BILD

Interaktion der Woche

Friseurbesuch mit Folgen

Was alles bei der Arzneimittelanwendung falsch gemacht werden kann, zeigt folgende Meldung: Eine 91-jährige Schmerzpatientin, die zur Linderung ihrer Beschwerden mit einem Fentanyl-Pflaster behandelt wurde, erlebte bei einem Friseurbesuch eine unliebsame Überraschung. Unter dem warmen Luftstrahl der Trockenhaube traten einer Mitteilung des arzneitelegramms zufolge nach 45 Minuten plötzlich Luftnot, Herzrasen, Schwindel, Übelkeit und Angst auf. Beim Versuch, aufzustehen, versagten der alten Dame die Beine.

Verantwortlich wird dafür die unsachgemäße Anwendung des Fentanyl-Pflasters (Matrifen® 12 µg/h) gemacht. Beim Pflasterwechsel war darauf verzichtet worden, das alte, supraklavikulär angebrachte Pflaster zu entfernen, das neue Pflaster wurde ebenfalls auf dem Schlüsselbein an der anderen Körperseite platziert. Unter der Wärmeeinwirkung der Trockenhaube, so die Interpretation, wurde verstärkt Wirkstoff über die Haut absorbiert, mit den beschriebenen Folgen. Die Dame erholte sich erst Stunden nach Entfernen der Pflaster.

Quelle: arzneitelegramm 38,16 (2007)

Zahl der Woche

2,07

Französinnen haben ihr Land in Sachen Geburtenstatistik auf Platz 1 in Europa befördert: Erstmals seit drei Jahren wurden in Frankreich 2006 durchschnittlich zwei Kinder pro Frau (genau 2,07) geboren. Frankreichs Premierminister Dominique de Villepin nannte dies einen "Trumpf" für die Zukunft. Insgesamt kamen in unserem Nachbarland im vergangenen Jahr 830.000 Babys auf die Welt, 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Zurückgeführt wird die Gebärfreudigkeit der Französinnen unter anderem auf günstige Voraussetzungen in Frankreich, die es ermöglichen, Beruf und Familie leichter miteinander zu vereinbaren.

Ein Wert von 2,1 gilt als Voraussetzung für ein Bevölkerungswachstum aus eigener Kraft, ohne Zuwanderung. Der europäische Durchschnitt liegt derzeit bei 1,5 (in etwa auch für Deutschland).

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Kein unlauteres Vorgehen

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