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Arzneimittelversorgung

Die Studie "Arzneimittelversorgung von Privatversicherten: Die Verordnung von neuen Wirkstoffen" ermittelt die Bedeutung neuer Arzneimittel mithilfe einer so genannten "indikationsbezogenen Innovationsquote". Mit dieser wurde der Umsatzanteil der zwischen 1995 und 2004 neu eingeführten Arzneiwirkstoffe am Gesamtumsatz in verschiedenen therapeutischen Untergruppen ermittelt. Das Ergebnis: Bei den Privaten nehmen die neuen Medikamente im Schnitt einen Umsatzanteil von 7,34 Prozent ein. Für GKV-Patienten wurde lediglich ein Umsatzanteil von 5,3 Prozent errechnet. Damit liegt der Innovationsanteil bei Privatpatienten 38 Prozent höher als bei GKV-Patienten.

Der Autor der Studie weist allerdings darauf hin, dass die Studienergebnisse differenziert zu betrachten sind: Eine Innovation bedeute nicht immer und automatisch eine bessere Versorgung der Patienten. Jedoch zeichneten sich viele der neuen Medikamente durch eine bessere Wirksamkeit und geringere Nebenwirkungen als die Standardarzneien aus.

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