Mehrwertsteuer lässt Arzneimittelausgaben steigen

BERLIN (abda/ks). Die gesetzlichen Krankenkassen haben im Januar 2007 rund zwei Milliarden Euro für Arzneimittel ausgegeben. Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres ist dies ein Zuwachs um 4,6 Prozent.

In einer Presseerklärung vom 28. Februar erklärte die ABDA diesen Anstieg insbesondere mit einer Grippewelle und der erhöhten Mehrwertsteuer. Im Januar 2007 war der Mehrwertsteuersatz von 16 auf 19 Prozent angehoben worden. Dies musste zwangsläufig zu einer höheren finanziellen Belastung der Krankenkassen führen. Der ABDA zufolge hätte der Ausgabenanstieg bei Arzneimitteln ohne diese Steuererhöhung bei lediglich zwei Prozent gelegen..

Das könnte Sie auch interessieren

DAZ.online-Umfrage-Ergebnis

„So nimmt uns doch keiner mehr ernst“

Eine Analyse der Daten des Apothekenwirtschaftsberichts 2020

Gleicher Ertrag für mehr Mühe

Lage der Apotheken im 1. Halbjahr 2013 verbessert – Auch Umsatz zieht an

ABDA: Rohertrag steigt um neun Prozent

Eine Analyse der Daten des Apothekenwirtschaftsberichts 2021

Lohn für außergewöhnliche Leistung

Neuwahl bei ABDA-Mitgliederversammlung

Braun folgt Siemsen im Haushaltsausschuss

0 Kommentare

Das Kommentieren ist aktuell nicht möglich.