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Fast 45.000 Teilnehmer bei "rauchfrei 2006"

BERLIN (ks). Am 31. Mai Ų dem Welt-Nichtrauchertag Ų endete die Rauchstopp-Kampagne "Rauchfrei 2006". 44.636 Raucherinnen und Raucher in Deutschland beteiligten sich in diesem Jahr an der vom Deutschen Krebsforschungszentrum (dkfz) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) durchgeführten Gewinnaktion. Das sind halb so viele Teilnehmer wie noch zwei Jahre zuvor. Für die Initiatoren ist dies jedoch kein Grund, am Erfolg der Aktion zu zweifeln.

Deutschland machte dieses Jahr zum vierten Mal bei der international angelegten Nichtraucherkampagne "Quit and Win" mit. Apotheker, Ärzte, Krankenkassen und Betriebe unterstützten die Aktion. Am 30. Mai überreichten die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Sabine Bätzing, BZgA-Direktorin Dr. Elisabeth Pott und Dr. Martina Pötschke-Langer vom dkfz den Siegern des diesjährigen Wett–bewerbs ihre Gewinnschecks. Die Gesamtgewinnsumme von 10.000 Euro wurde unter einem erwachsenen und einem jugendlichen Gewinner sowie ihren jeweiligen Helfern aufgeteilt. In der Kategorie "Erwachsene Teilnehmer" freuten sich der 48-jährige Jakob Heinz aus Ludwigsburg als Ex-Raucher und seine Lebensgefährtin Irene Bauer über jeweils 2500 Euro. Unter den jugendlichen Teilnehmern fiel das Los auf die 17-jährige Silvia Schröder aus Neukloster bei Wismar und ihren Vater Hans-Jürgen Schröder als Unterstützer. Zweieinhalb Jahre hatte die Schülerin bereits geraucht – zuletzt rund 20 Zigaretten täglich. Beide Gewinner bekräftigten ihren Willen, auch über den Mai hinaus rauchfrei zu leben.

Wachsendes Angebot an Ausstiegshilfen

"Ich gratuliere allen, die es geschafft haben, seit dem 1. Mai nicht mehr zu rauchen, denn sie haben damit deutlich mehr Lebensqualität und gesundheitliches Wohlbefinden gewonnen", sagte BZgA-Direktorin Pott. Das selbstgesteckte Ziel, in diesem Jahr 100.000 Aufhörwillige zum Mitmachen zu bewegen, wurde zwar nicht erreicht – doch dafür haben die Initiatoren positive Erklärungen: Pötschke-Langer betonte, dass sich das Angebot für Raucher, die sich von ihrer Nicotinsucht befreien möchten, in den vergangenen sechs Jahren erheblich verbessert habe: "Es gibt jetzt die Möglichkeit, jeden Tag mit dem Rauchen aufzuhören und dabei unterstützt zu werden – man muss nicht mehr auf ,rauchfrei' warten". Insbeson–dere wurde bei der BZgA ein Nichtraucher-Beratungstelefon eingerichtet und ein Online-Ausstiegsprogramm entwickelt. –Bätzing verwies zudem auf die sinkende Raucherquote in Deutschland. In der Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen ist diese beispielsweise von 28 Prozent im Jahr 2001 auf 20 Prozent im Jahr 2005 zurückgegangen.

Am 31. Mai (Welt-Nichtrauchertag) endete die Rauchstopp-Kampagne "Rauchfrei 2006". 44.636 Raucherinnen und Raucher in Deutschland beteiligten sich in diesem Jahr an der Gewinnaktion.Obwohl halb so viele teilnahmen wie noch vor zwei Jahren zweifeln die Initiatoren nicht am Erfolg der Aktion.

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