Bayer und Schering: Annahmefrist beendet

LEVERKUSEN (tmb). Das öffentliche Übernahmeangebot des Bayer-Konzerns für die Schering AG ist abgeschlossen, wie Bayer am 12. Juli mitteilte. Damit kontrolliert Bayer 92,4 Prozent der Schering-Aktien.

Im Rahmen des Übernahmeangebots wurden Bayer bis zum 6. Juli 91,5 Millionen Schering-Aktien angedient, weitere 85 Millionen Aktien wurden direkt oder über die Börse erworben. "Wir streben weiterhin die vollständige Übernahme von Schering an," erklärte Bayer-Chef Werner Wenning.

Als nächster Schritt soll im September eine außerordentliche Schering-Hauptversammlung stattfinden, bei der ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Bayer genehmigt werden soll. Das Schering-Geschäft wird bereits in die Bayer-Finanzberichterstattung zum zweiten Quartal eingehen.

Unterdessen senkte die Ratingagentur Standard & Poor's das Rating für den Bayer-Konzern um zwei Stufen auf "BBB+" und reagierte damit auf die zunehmende Verschuldung durch die Schering-Übernahme. Eine Senkung des Ratings zumindest auf "A" war erwartet worden. Daher hielten sich die Kurse der Bayer-Anleihen trotz der schlechteren Einstufung stabil.

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