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NZW in Hamburg mit PTA-Kongress

Bereits zum dritten Mal fand parallel zum Onkologisch-pharmazeutischen Fachkongress NZW am 29. Januar in Hamburg ein Programm exklusiv für PTA statt. Rund 130 PTA nahmen daran teil, die entweder in öffentlichen oder in Krankenhausapotheken mit der Herstellung von Zytostatika betraut sind.

Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Onkologische Pharmazie (DGOP), Klaus Meier, begrüßte die TeilnehmerInnen und war erfreut, dass so viele PTA nach Hamburg gereist waren. Er befürwortete auch die Mitgliedschaft der PTA in der DGOP ausdrücklich und bot den TeilnehmerInnen einen Gutschein für eine Probemitgliedschaft in der DGOP an: Sie ist für das erste Jahr kostenlos und beträgt danach 25 Euro pro Jahr.

Praxisnahe Themen

Die Themen des Kongresses waren sehr praxisbezogen: "Laborwerte in der Tumortherapie", "Mikrobiologische Validierung", "Neue Anforderungen an Zytostatika-Werkbänke" und eine Vorstellung der Hilfstaxe 2005. Großes Interesse zeigten die TeilnehmerInnen auch an dem Vortrag von RAin Iris Borrmann, Geschäftsführerin der Apothekengewerkschaft ADEXA. Sie befasste sich mit dem "Arbeitsvertrag PTA in der Onkologie" und beleuchtete ihn aus arbeitsrechtlicher Sicht. Gleichzeitig hatte Borrmann auch die neuen Rahmen- und Gehaltstarifverträge mitgebracht, die seit Januar 2005 gültig sind und bei den PTA natürlich sehr gefragt waren.

PTA in der DGOP

Reinhild Berger, Chefredakteurin und Herausgeberin der PTAheute, moderierte nach den Fachvorträgen eine Podiumsdiskussion zum Thema "Vor- und Nachteile einer gemeinsamen Mitgliedschaft von PTA und Apotheker in einer Fachgesellschaft (DGOP)". Die Teilnehmer des Podiums waren sich einig, dass es für die PTA viele Vorteile bringt, sich in einer Fachgesellschaft zu engagieren, die auch zertifizierte Weiterbildung der PTA in der Zytostatika-Herstellung anbietet.

Die Mitgliedschaft ermöglicht einen Erfahrungsaustausch unter den Kollegen, die PTA erfährt Unterstützung bei der theoretischen Einarbeitung durch Mentoren und kann bei Interesse auch Hilfestellung bei nationalen oder internationalen Praktika erhalten. Allerdings, so Borrmann, ist es für Ärzte und Apotheker nur von Vorteil, wenn PTA dort mitarbeiten, sodass man den PTA den Jahresbeitrag von 25 Euro erlassen könnte oder aber interessierte Apothekenleiter ihren PTA die Mitgliedschaft anbieten und bezahlen. Generell ist es aber immer gut, wenn Apotheker und PTA zusammen und nicht gegeneinander arbeiten.

 

Barbara Neusetzer

ADEXA, Referat Fortbildung und Messen

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