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NOWEDA-Chef Hollmann: "Wind vor der Hoftür" (DAZ-Interview)

(diz). In den letzten Wochen und Monaten kursierten immer wieder Gerüchte über eine mögliche Fusion der beiden apothekereigenen Pharmagroßhandlungen NOWEDA und Sanacorp. Während man auf Seiten der Sanacorp diesem Gedanken seit einiger Zeit offen gegenüber steht, sieht man dies bei der NOWEDA vorsichtig gesagt skeptisch. Wir sprachen mit den neuen Vorstandsvorsitzenden der NOWEDA eG, Diplom-Kaufmann Wilfried Hollmann, was an den Fusionsgerüchten und anderen kursierenden Mutmaßungen dran ist.

DAZ:

Herr Hollmann, seit dem 1. Juli 2005 sind Sie Nachfolger von Dr. Meyer im Vorstandsvorsitz der NOWEDA. Was wird sich in der NOWEDA ändern, wie sind Ihre Pläne?

Hollmann:

Ich gehöre seit 29 Jahren zur Mannschaft der NOWEDA. Ich kenne das unternehmerische Konzept. In diesem Sinne werden wir fortfahren. Wir sind ein apothekereigenes Unternehmen. Alles was wir tun, muss den Apotheken unserer Mitglieder nützen. Unser Ziel bleibt es, dabei Leistungen zu erbringen, die der selbständigen Offizinapotheke helfen, im Wettbewerb zu bestehen.

DAZ:

Ließe sich das nicht noch besser verwirklichen, wenn Sie sich mit der ebenfalls apothekereigenen Sanacorp zusammen tun würden? In der letzten Vertreterversammlung der Sanacorp ist ja ganz offen eine Fusion zwischen NOWEDA und Sanacorp gefordert worden.

Hollmann:

Ob es gut ist, zu fusionieren, ob durch eine Fusion die unternehmerischen Ziele besser zu erreichen sind, das lässt sich pauschal nicht beantworten. Das bedarf der sorgfältigen Prüfung. Das Angebot der Sanacorp, mit der NOWEDA zu fusionieren, war nach unserem Eindruck nicht ernst gemeint.

DAZ:

Wieso? Auf der Vertreterversammlung der Sanacorp ist doch deutlich darüber gesprochen worden, dass man sich gerne mit der NOWEDA zusammenschließen würde.

Hollmann:

Das ist es ja! Ernst gemeinte Fusionsangebote macht man nicht über die Öffentlichkeit. Die macht man im ersten Schritt leise, im Vieraugengespräch oder im kleinen Kreis und nicht mit voll geblasenen Backen auf der HV.

DAZ:

Hat es denn solche Gespräche nicht gegeben? Von der Sanacorp ist zu hören, dass man in der Fusionsfrage ständigen Gesprächskontakt mit der NOWEDA gehabt bzw. gesucht habe.

Hollmann:

In den letzten Jahren ist da nichts passiert. Zwischen Herrn Renner und mir hat es gelegentliche Kontakte gegeben, z.B. bei Phagro-Veranstaltungen. Die Fusionsfrage war dabei kein Thema. Und der Aufsichtsratsvorsitzende der Sanacorp, Herr Funke, hat unseren Aufsichtsratsvorsitzenden, Herrn Dr. Brauer, schon seit längerer Zeit ebenfalls nicht mehr auf das Fusionsthema angesprochen.

DAZ:

Warum hat Herr Renner Ihrer Meinung nach denn dann das Thema in der Vertreterversammlung der Sanacorp aufgegriffen?

Hollmann:

Möglicherweise war es ein Ablenkungsmanöver. Vielleicht der Versuch, von anderen Problemen abzulenken.

DAZ:

Von welchen?

Hollmann:

Bitte fragen Sie das die Sanacorp.

DAZ:

Nun, die Sanacorp hat bei anderer Gelegenheit schon einmal erwähnt, sie habe sich schon zu Zeiten Ihres Vorgängers Dr. Meyer um eine Fusion mit der NOWEDA bemüht. Sie sei immer auf Ablehnung gestoßen. Von der Sanacorp ist dies ja auch auf persönliche Unverträglichkeiten Ihrer beiden Vorgänger Dr. Meyer und Dr. Brink zurückgeführt worden. Da beide inzwischen nicht mehr im Amt sind, sieht man mit den Nachfolgern vielleicht neue Möglichkeiten, deshalb die erneute Initiative auf der Vertreterversammlung der Sanacorp.

Hollmann:

Richtig ist, dass wir seinerzeit mit der Sanacorp über wirtschaftliche Gemeinsamkeiten und über Möglichkeiten der Zusammenarbeit gesprochen haben. Davon ist fast nichts zustande gekommen. Das Scheitern auf persönliche Animositäten der Verantwortlichen zurückzuführen, ist zu simpel. Dahinter steckte mehr!

DAZ:

Was meinen Sie damit?

Hollmann:

Für die NOWEDA ging es immer um die Frage, ob mit einer Fusion Vorteile erzielt werden können und wenn ja, wem sie nützen sollen. Merger-erfahrene Leute raten zu Vorsicht und Sorgfalt, weil mit einer Fusion beachtliche Risiken verbunden sind. Wenn man sie nicht beachtet, steht man nachher schlechter da als vorher. Man geht davon aus, dass 80 % aller Fusionen misslingen. Also, wenn die Frage, welche Vorteile mit einer Fusion verbunden sind und wem sie nützen, nicht eindeutig beantwortet ist, packt die NOWEDA das Thema konkret nicht an.

DAZ:

Und wie wollen Sie den Erfolg messen?

Hollmann:

Eine gängige Formel lautet: 1 + 1 muss mehr als eine einfache Addition, es muss qualitativ mehr als 2 ergeben. Bei den meisten Fusionen lautet das Ergebnis: 1+1= weniger als 2, also z. B. 1,8 oder 1,5 oder gar noch weniger. Dann ist eine Fusion misslungen. Wenn man die Wirtschaftspresse verfolgt, findet man lauter negative Merger-and-Acquisitions- Beispiele.

DAZ:

Klingt das nicht etwas theoretisch?

Hollmann:

Ja, vielleicht! Aber ich denke, es trifft dennoch den Kern. Die Schwierigkeit bei einer Fusionsabsicht besteht darin, die Knackpunkte vorher zu erkennen. Nachher, wenn alles gelaufen ist, wenn man sozusagen vom Rathaus kommt, sehen es alle und geben sich dann klüger. Lassen Sie mich das an einem Beispiel erläutern: Vor über 20 Jahren haben die Vorstände der drei Apothekergenossenschaften Egwa, Wiveda und NOWEDA gemeinsam in einer ganzen Reihe von Arbeitssitzungen beraten, ob eine Fusion der drei Unternehmen sinnvoll sei. Das Ergebnis damals war: Eine Fusion sei mit großen Risiken verbunden, weil z. B. gewachsene Unternehmensstrukturen und -kulturen zerstört werden könnten, weil die wahrscheinlich jahrelange Innenorientierung der Fusionsteilnehmer die unternehmerische Dynamik hemmen würde und anderes mehr. In Kurzform könnte man das Arbeitsergebnis so formulieren: Zusammenarbeit ja, aber in jedem Einzelfall sorgfältig prüfen! Auf keinen Fall die Risiken einer Fusion eingehen.

DAZ:

Aber warum haben dann die Egwa und die Wiveda trotzdem fusioniert?

Hollmann:

Das weiß ich auch nicht. Ja, das hat uns auch gewundert. Vielleicht gab es ja Probleme, die man über eine Fusion zu lösen oder zu kaschieren hoffte.

DAZ:

Glauben Sie, dass man es dabei an Vorsicht oder Sorgfalt hat fehlen lassen? Oder anders gefragt: War das nun eine erfolgreiche Fusion, oder haben sich die Befürchtungen und die Risiken bestätigt?

Hollmann:

Das können Sie doch selbst bewerten anhand der Fakten, die liegen doch alle vor und sind zugänglich. Es kann doch nicht meine Aufgabe sein, die Entwicklung der Sanacorp öffentlich zu begutachten, das ist Sache von Aufsichtsrat und Vertreterversammlung der Sanacorp.

DAZ:

Von denen habe ich nichts Negatives gehört. Haben Sie den Eindruck, dass Aufsichtsrat und Vertreterversammlung der Sanacorp ihrer Aufgabe nicht gerecht geworden sind?

Hollmann:

Was erwarten Sie? Selbst wenn ich der Meinung wäre, würde ich das nicht sagen. Aber im Ernst, ich kann das nicht beurteilen. Dafür bin ich zu weit weg von München. Aber es wundert uns schon, mit welchem Informationsstand, oder sage ich besser, mit welchem Informationsangebot sich Aufsichtsrat und Vertreterversammlung der Sanacorp begnügen - als Basis für die Beantwortung der Frage, ob eine Fusion angestrebt werden soll oder nicht.

DAZ:

Was meinen Sie damit?

Hollmann:

Ich will das mal so formulieren: Wir würden ja mit der Sanacorp fusionieren, ja wir hätten das womöglich schon getan, wenn wir erkennen könnten, dass damit signifikante Vorteile für die NOWEDA-Mitglieder verbunden wären, wohlgemerkt für die Mitglieder, denn die sind die Kunden und die Eigentümer der NOWEDA. Das hat mein Amtsvorgänger immer schon gesagt. Es wäre z. B. hilfreich, wenn uns die Sanacorp sagen würde, welche der seinerzeit so vollmundig propagierten und prophezeiten Synergieeffekte bei der Fusion Egwa/Wiveda denn nun realisiert wurden, oder ob überhaupt welche realisiert werden konnten. Denn nach außen sind bis heute keine Synergien erkennbar geworden. Wir haben auf unsere diesbezüglichen Fragen von der Sanacorp keine Antworten erhalten. Der Vorstand der Sanancorp hat uns gesagt, danach hätte noch nicht einmal der Aufsichtsrat gefragt, geschweige denn die Vertreterversammlung. Sehen Sie, das hat uns schon verwundert. Das wäre in der NOWEDA anders: Sowohl im Aufsichtsrat der NOWEDA - und vor allem da - , aber auch in der Generalversammlung wird nach unserem Eindruck kritischer und hartnäckiger hinterfragt.

DAZ:

Was meinen Sie konkret mit "Synergieeffekten"? Welche hätten denn Ihrer Ansicht nach eintreten müssen?

Hollmann:

Na wenigstens die, die seinerzeit angekündigt wurden. Man hat vorausgesagt, dass man durch Zusammenlegung der Bedarfe von Egwa und Wiveda bei der Industrie bessere Konditionen aushandeln könne. Außerdem würde man in der Organisation der Auftragsbearbeitung und der Auslieferung durch Vereinheitlichung Kostensenkungen ermöglichen und Leistungssteigerungen für die Mitglieder erzielen können. Und schließlich seien insbesondere in der EDV Rationalisierungsmöglichkeiten großen Ausmaßes gegeben. Ich erinnere mich noch an den Slogan von damals: "Man müsse das Rad doch nicht zweimal erfinden, in der Egwa und in der Wiveda".

DAZ:

Und?

Hollmann:

Ich denke, nach Ablauf von 15 Jahren seit der Fusion muss es doch erlaubt sein, nach den Ergebnissen zu fragen. Also, entweder die Synergieeffekte sind eingetreten oder nicht. Wenn sie eingetreten sind, müsste man es im Zahlenwerk der Sanancorp deutlich sehen und dann könnte doch auch darüber berichtet werden. Womit sollten wir denn die Mitglieder der NOWEDA überzeugen, einem Zusammengehen mit der Sanacorp zuzustimmen? Mit Ankündigungen allein geht das nicht.

DAZ:

Sie meinen also, dass es bei der Fusion Egwa/Wiveda zur Sanacorp keine Synergieeffekte gegeben hat.

Hollmann:

Ich will das mal so sagen: Bisher sind sie jedenfalls nicht gerade offensichtlich. Man hätte sonst sicher darüber berichtet. Wir haben den Eindruck, dass sich sämtliche Befürchtungen, die in den seinerzeitigen gemeinsamen Beratungen von Egwa, Wiveda und NOWEDA herausgearbeitet wurden, dass sich die alle womöglich realisiert haben.

DAZ:

Woran wollen Sie das messen?

Hollmann:

An den Zahlen! Wenn die Fusion denn von Vorteil gewesen wäre, dann müsste das fusionierte Unternehmen Sanacorp doch nach Ablauf von 15 Jahren bessere Zahlen haben, auch bessere als das Unternehmen NOWEDA, das an der Fusion nicht beteiligt war, oder? Das Gegenteil ist der Fall, wie Sie den Veröffentlichungen der beiden Unternehmen unschwer entnehmen können.

DAZ:

Woran hat das denn Ihrer Meinung nach gelegen?

Hollmann:

Die fusionsbedingte Innenorientierung hat bei der Sanacorp dazu geführt, dass in der Außenentwicklung die Dynamik verloren gegangen ist. In all den Jahren seit der Fusion ist die Sanacorp in ihrem Umsatzwachstum der Entwicklung des Marktes hinterhergelaufen. Dieser negative Trend hält bis heute an; er hat sich in den letzten Jahren sogar verstärkt.

DAZ:

Wenn Sie eine Fusion so skeptisch sehen, andererseits aber - wenn ich das richtig verstanden habe - durchaus für Zusammenarbeit von NOWEDA und Sanacorp sind, in welcher Form könnte diese denn passieren?

Hollmann:

Wir haben damals z. B. für die Bildung einer Zentralgenossenschaft votiert, so wie das in anderen Branchen mit großem Erfolg gemacht wurde. Die drei Unternehmen Egwa, Wiveda und NOWEDA wären selbstständig geblieben, hätten ihre Eigendynamik behalten und hätten in die Zentrale solche Aufgaben delegiert, die unter Subsidiaritätsgesichtspunkten dort hätten besser oder kostengünstiger erfüllt werden können. Nach Abschluss der damaligen Beratungen hatten wir den Eindruck, dass dies die Auffassung aller drei Unternehmen war. Die Fusion Egwa/Wiveda war dann in der Tat eine Überraschung. Ich gehe mal davon aus, dass die Verantwortlichen die Risiken einer Fusion unterschätzt haben. Die Verlierer waren vor allem die Mitglieder der Egwa.

DAZ:

Wieso der Egwa?

Hollmann:

Nun, die Egwa war damals die erfolgreichste Apothekergenossenschaft. Wir haben sie bewundert. Ihre unternehmerische Kultur und die daraus resultierende Dynamik sind infolge der Fusion völlig verloren gegangen. Die Klagen der ehemaligen Egwa-Mitglieder darüber hört man gelegentlich bis nach Nordrhein-Westfalen.

DAZ:

Sehen Sie denn noch Möglichkeiten einer Zusammenarbeit der apothekereigenen Unternehmen? Und wie könnten die aussehen?

Hollmann:

Natürlich sehe ich die. Wenn auch inzwischen viel Optimismus dazu gehört, an ihre Verwirklichung zu glauben.

DAZ:

Weshalb dieser Pessimismus? Man sollte doch immer positiv in die Zukunft schauen.

Hollmann:

Wir versuchen das ja auch. Aber der verpassten Chancen sind es inzwischen zu viele.

DAZ:

Hat denn die NOWEDA schon einmal die Phase unverbindlicher Gespräche verlassen und ist bei einem Projekt konkret geworden?

Hollmann:

Ja, bei der ANZAG! Die NOWEDA hat dort über 60 Millionen Euro investiert, um zusammen mit der Sanacorp eine namhafte Beteiligung an diesem Unternehmen zu halten. Auch dieses gemeinsame Projekt ist an der Sanacorp gescheitert.

DAZ:

Wieso?

Hollmann:

Auf nachdrückliches Betreiben der Sanacorp ist die NOWEDA nicht mehr im Anzag-Aufsichtsrat vertreten. Als unmittelbare Folge davon war auch die NOWEDA-Beteiligung an der Anzag in Höhe von etwa 25 Prozent nicht mehr zu halten (vgl. DAZ Nr. 51/52, 2003, S. 46 ff). Denn bei Beteiligungen in solcher Größenordnung ist man auf Informationen angewiesen, die man im Aufsichtsrat erhält, Pressemeldungen allein reichen da nicht aus. Leider war damit eine eigentlich gut aufgestellte Gemeinsamkeit zwischen Sanacorp und NOWEDA zerbrochen.

DAZ:

Letzte Frage: Die Sanacorp lässt verlauten, wenn es keine Fusion mit der NOWEDA gebe, dann müsse sie mit einer eigenen Niederlassung nach Nordrheinwestfalen kommen, weil ihr dieses Gebiet fehle, was sich bei gemeinsamen Vorhaben mit der Industrie nachteilig bemerkbar mache.

Hollmann:

Das würde ja dann umgekehrt für die NOWEDA auch gelten. Die NOWEDA ist z. B. in Bayern und Baden-Württemberg auch nicht vertreten. Mit Blick auf die Industrie war das bisher kein Problem. Sollte es eins werden, dass z. B. für irgendeine Aktion eines Herstellers mit uns die nationale Abdeckung erforderlich oder günstig erscheint, würden wir die Sanacorp ansprechen und bitten, hierfür im Rahmen einer Partnerschaft mit uns zusammenzuarbeiten. Ich denke, in dieser Form könnten Synergien entstehen, deren Effizienz für die Industrie sehr interessant ist, insbesondere deshalb, weil hinter den beiden Unternehmen NOWEDA und Sanacorp ganz oder zumindest mehrheitlich als Eigentümer die Apothekerinnen und Apotheker mit ihrer Offizin stehen.

DAZ:

Weil Sie Bayern erwähnen: Auf dem Apothekertag vorige Woche in Köln habe ich in diesem Zusammenhang gehört, die NOWEDA wolle eine Filiale in Ingolstadt errichten. Ist das nur ein Gerücht, oder ist da was dran?

Hollmann:

Da ist nichts dran.

DAZ:

Jetzt muss ich aber noch einmal nachfragen. In Köln habe ich sogar gehört - und zwar von mehreren Seiten -, dass die von der Sanacorp in NRW, z. B. in Gelsenkirchen, geplante Niederlassung eine Reaktion sei auf die von der NOWEDA in Ingolstadt geplante Niederlassung.

Hollmann:

Das Gerücht, die NOWEDA wolle nach Ingolstadt, gibt es ja schon einige Monate. Auf der Expopharm kocht ein solches Gerücht dann zusätzlich hoch. So hat man mir in Köln erzählt, man wisse, dass die NOWEDA in Ingolstadt sogar schon ein Grundstück erworben habe. In meiner Heimat in Norddeutschland sagt man: "Das ist alles nur Wind vor der Hoftür". Also, was soll ich dazu sagen? In der NOWEDA wissen weder Vorstand noch Aufsichtsrat etwas von einem Projekt "Ingolstadt". Woher dieses Gerücht kommt, weiß ich auch nicht. Dass es nicht stimmt, das weiß auch die Sanacorp.

DAZ:

Woher?

Hollmann:

Ich habe es Herrn Renner persönlich gesagt. Und das schon lange vor dem Apothekertag in Köln.

DAZ:

Herr Hollmann, wir danken Ihnen für das Gespräch.

In den letzten Wochen und Monaten kursierten immer wieder Gerüchte über eine mögliche Fusion der beiden apothekereigenen Pharmagroßhandlungen NOWEDA und Sanacorp. Wir sprachen mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden der NOWEDA eG, Diplom-Kaufmann Wilfried Hollmann, was an den Fusionsgerüchten dran ist.

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