Elektronische Gesundheitskarte: Lösungsarchitektur soll bis Ende 2005 stehen

BONN (ks). Die Telematik-Gesellschaft der Selbstverwaltung Ų gematik Ų hat ihren Gesellschaftern am 12. September in Bonn die jüngsten Arbeitsergebnisse zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) vorgelegt. Die 15 in der gematik gebündelten Spitzenorganisationen des Gesundheitswesens werden die Vorschläge zur Lösungsarchitektur nun prüfen und kommentieren.

Auf der für Mitte November angesetzten nächsten Gesellschafterversammlung sollen sodann die endgültigen Ergebnisse zur Lösungsarchitektur präsentiert und die erforderlichen Entscheidungen zur Rahmenarchitektur getroffen. Nach Auskunft der gematik werden die Arbeiten an der Lösungsarchitektur zur eGK bis zum 31. Dezember 2005 abgeschlossen sein. Sie soll nach dem Baukastenprinzip den Anschluss aller relevanten Telematikanwendungen in der Infrastruktur ermöglichen. Danach werden die standardisierten Komponenten, Schnittstellen und Dienste für die bundesweite Kommunikation zwischen Arztpraxen, Krankenhäusern, Apotheken und Krankenkassen verfügbar gemacht.

Wie die gematik weiter mitteilte, trifft sie parallel zur Prüfung der aktuellen Arbeitsergebnisse organisatorische Vorbereitungen für die Komponenten- und Integrationstests. Bei diesen so genannten Labortests werden die Funktionsfähigkeit und die Interaktion der Komponenten geprüft. Im Anschluss soll die Umsetzung der Telematikinfrastruktur in den noch auszuwählenden Testregionen erfolgen.

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