Elektronische Gesundheitskarte: Gematik: Weiterer Zeitplan für eCard festgelegt

BERLIN (ral). Bis Mitte September wollen die an der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) beteiligten Organisationen die Spezifikationen der Karte sowie Auswahlkriterien zur Bestimmung der künftigen Testregionen definieren. Das wurde auf der Gesellschafterversammlung der gematik am 18. Juli in Berlin beschlossen.

Darüber hinaus einigten sich die Gesellschafter auf Grundsätze und Handlungsleitlinien bei der Umsetzung der Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen. Unter anderem legten sie fest, dass "die Hoheit über die medizinischen Daten auch zukünftig beim Versicherten liegt". Zudem sollen alle Komponenten, Schnittstellen, Dienste und Prozesse der Telematik an erster Stelle den Erfordernissen des Datenschutzes und der Datensicherheit entsprechen, der uneingeschränkte Schutz der Schweigepflicht soll gewährleistet werden.

Insgesamt 15 an der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte beteiligte Organisationen im Gesundheitswesen haben im Januar 2005 die Betriebsorganisation gematik (Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH) gegründet. Zu den Gesellschaftern gehören die Spitzenverbände von Apothekern, Ärzten, Krankenhäusern, Krankenversicherungen und Zahnärzten.

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