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FDP zu Gesundheitsdebatte: "Prämie greift zu kurz"

BERLIN (im). Die FDP bedauert, dass sich die Union durch ihren Streit um die Gesundheitsprämie selbst "Knüppel zwischen die Beine" wirft. CSU und CDU sollten vielmehr eine breite Diskussion über die "Volkszwangsbeglückungspläne von Rot-Grün" führen, verlangte der gesundheitspolitische Sprecher der Liberalen, Dieter Thomae, am 
25. Oktober in Berlin.

Entscheidend sei für die Union, so Thomae weiter, ob ihr Modell auch mit Elementen der Risikoprämien verknüpft wird. Es greife zu kurz, wenn die Gesundheitsprämie am starren Leistungskatalog für alle Versicherten festhalte. Wahl- und Gestaltungsmöglichkeiten fehlten bei den Unionsvorstellungen völlig, kritisierte der FDP-Politiker, der sich für Wettbewerb der Krankenversicherer untereinander aussprach. Es werde auch keine Antwort auf die demografischen Herausforderungen gegeben.

Die Union forderte er auf, den Bürgern die negativen Folgen der rot-grünen Vorstellung einer Bürgerversicherung klar zu machen. Denn dahinter stehe unter dem Deckmantel angeblicher Solidarität lediglich ein staatliches Abkassiermodell ohne Vorsorge für die zukünftige Entwicklung.

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