Fortbildung

LAK Hessen: Fortbildung über Krebstherapie

Am 13. und 14. März konnte die Akademie für pharmazeutische Fortbildung der LAK Hessen wieder rund 450 Apothekerinnen und Apotheker zu einem fortbildungsintensiven Wochenende in Gießen begrüßen. Das Thema der Veranstaltung lautete: "Zytostatika".

Zusammen mit Akademie-Sprecher Professor Henning Blume begrüßte LAK-Präsidentin Dr. Gabriele Bojunga ihre Kolleginnen und Kollegen; angesichts der enormen Fortbildungswilligkeit sah sie sich in ihrer "Philosophie der Freiwilligkeit der Fort- und Weiterbildung eines freien, akademischen Heilberufs" bestätigt.

Sowohl die Kammerangebote im Bereich der Homöopathie und Naturheilkunde als auch im Bereich der Hausapotheker-Qualifizierung stoßen auf große Nachfrage und sind für dieses Jahr nahezu ausgebucht. Zertifizierte Fortbildungen laufen zu chronischen Erkrankungen wie Asthma/COPD und Diabetes und neuerdings auch zur Onkologischen Pharmazie.

Während der beiden Fortbildungstage wurden zahlreiche Themen rund um die Zytostatika und die Krebstherapie vermittelt und besprochen: Professor Manfred Schubert-Zsilavecz stellte die Stoffgruppen und Wirkmechanismen von Zytostatika dar. Dr. Rolf Kaiser vermittelte Strategien der antiemetischen Therapie bei Zytostatika-induziertem Erbrechen, und Professor Clemens Unger zeigte neue Entwicklungen und Perspektiven in der Tumortherapie auf.

Dr. Jochen Weber sprach über die Herstellung von Zytostatika und die pharmazeutische Betreuung onkologischer Patienten. Daran knüpfte Dr. Chalid Ashry mit seinem aktuellen Vortrag zur Hausapotheke an, die mittlerweile flächendeckend in Deutschland auf Basis des Vertrages mit der Barmer Ersatzkasse eingeführt wird. Insbesondere chronisch kranke Patienten profitieren von diesem Service, der durch seine intensivierte Betreuung auch für onkologische Patienten bedeutend ist.

Zum Schluss der Veranstaltung gab es einen Vortrag, den auch die interessierte Öffentlichkeit aufmerksam verfolgte: Der Arzt und Theologe Professor Matthias Volkenandt widmete sich der Gesprächsführung mit Tumorpatienten. Dabei ging er auf die Bedeutung der offenen und ehrlichen Kommunikation mit Erkrankten und deren Angehörigen ein sowie auf die kommunikative "Begleitung" von Patienten im Verlauf der individuellen Krankheitsgeschichte.

Alle diejenigen, die in Gießen nicht dabei sein konnten, finden unter www.apothekerkammer.de (Rubrik "Akademie") auf der Homepage der LAK Hessen das komplette Abstract-Heft zum Nachlesen.

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