Berichte

AV Schleswig-Holstein: Rückblick und Ausblick für Schleswig-Holstein

An der Mitgliederversammlung des Apothekerverbandes Schleswig-Holstein am 18. Oktober in Kiel nahmen über 250 Mitglieder und Gäste teil - so viel wie noch nie zuvor. Das Interesse galt besonders der Positionierung des Verbandes angesichts der Gesundheitsreform, über die der Verbandsvorsitzende Dr. Peter Froese ausführlich informierte (siehe Seite 37 in "DAZ aktuell").

Ergänzend fand eine Ausstellung von EDV-Anbietern statt. Dabei wurde die Software präsentiert, mit der die Vertragskonzepte des Verbandes, z. B. aus dem Hausapothekenvertrag, umgesetzt werden können.

In seinem Bericht gab Geschäftsführer Dr. Thomas Friedrich einen Überblick über die vielfältigen Leistungen des Verbandes in diesem Jahr. Er betonte besonders die Umsetzung des Beitragssatzsicherungsgesetzes im Rahmen des Primärkassenvertrages, den Abschluss des Hausapothekenvertrages mit der IKK Schleswig-Holstein und die darauf beruhenden, stark frequentierten Schulungen, aber auch die Protestaktionen im Zusammenhang mit dem Beitragssatzsicherungsgesetz und das wehrhafte Verhalten gegenüber ungerechtfertigten Retaxationen. Von bisher 297 bearbeiteten Retaxationen in diesem Jahr hätten sich nur 88 als gerechtfertigt erwiesen.

Friedrich zeigte sich zufrieden mit dem stabilen Bestand von 672 Mitgliedern und den deutlich gestiegenen Teilnehmerzahlen der angebotenen Seminare. Außerdem präsentierte er das neue Logo des Verbandes in den schleswig-holsteinischen Landesfarben.

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Als weitere Formalie wurde eine Satzungsänderung beschlossen, mit der der Verband auf die Zulassung von Filialapotheken reagiert. Künftig können auch Leiter von Apotheken mit angeschlossenen Filialen Mitglied des Verbandes sein. Die angestellten Filialleiter können als außerordentliche Mitglieder beitreten, damit auch die Filialapotheken die Verbandsleistungen in vollem Umfang erhalten können. tmb

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