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Multiple Sklerose: Stress verschlimmert die Symptome

Stress wirkt sich in vielfältiger Weise auf den Organismus aus. Am deutlichsten macht er sich im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Beschwerden bemerkbar, doch wird er auch für eine Reihe weiterer Krankheitsbilder mitverantwortlich gemacht. Einen direkten Zusammenhang zwischen Stress und Multipler Sklerose haben nun niederländische Wissenschaftler entdeckt.

Die Multiple Sklerose ist – zumindest im Beginn – gekennzeichnet durch einen schubhaften Verlauf, bei dem sich symptomfreie Phasen mit Phasen, in denen die Betroffenen unter Symptomen wie Bewegungsstörungen, Erschöpfung und Sprechschwierigkeiten leiden, abwechseln.

Wie lange die symptomfreien Phasen sind und wie stark die Beschwerden auftreten, ist unterschiedlich und schwer voraussagbar. Wie Forscher vom Erasmus Medical Center in der Fachzeitschrift "British Medical Journal" schreiben, spielt Stress dabei jedoch eine nicht unerhebliche Rolle. Sie konnten bei 73 MS-Patienten zeigen, dass sich das Auftreten neuer oder die Verschlechterung bereits bestehender Symptome in stressreichen Perioden verdoppelte.

Der genaue Grund für den Zusammenhang zwischen Stress und der Schwere der MS-Symptome ist derzeit noch nicht bekannt, wahrscheinlich ist jedoch die stressbedingte Ausschüttung von Hormonen, die auch das Immunsystem in Mitleidenschaft zieht. ral

Quelle: British Medical Journal 237 (7416) 646 – 650 (2003)

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