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Migräne und Reisen: Vorsicht bei Langstreckenflügen

Menschen, die unter Migräne leiden, sollten Langstreckenflüge möglichst vermeiden. Das Risiko einer Migräne-Attacke erhöht sich ab einer Flugzeit von drei Stunden, so die Aussage von Wissenschaftlern der Schmerzklinik Kiel.

Als Grund für das erhöhte Anfallsrisiko nennen sie die Druckveränderung im Flugzeug. Diese könne sich auch in den ersten Urlaubstagen noch negativ auswirken und den durch Zeit- und Klimaumstellung bedingten Stress verstärken. Migränikern, die nicht auf Fernreisen verzichten wollen oder können, wird geraten, Kältemasken für den Flug parat zu halten. Diese hätten sich als geeignetes Mittel gegen Schmerzattacken bewährt. Stehen derartige Masken nicht zur Verfügung, kann auch mit einem nassen Tuch oder einem mit Gel gefüllten Spezialkissen gegen die Schmerzen vorgegangen werden. ral

Quelle: www.migraene-ratgeber.de

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