DAZ aktuell

Umfrage: Verschreibungspraxis ändert sich

BONN (im). Werden rezeptfreie Arzneimittel Ų wie von der Regierung in ihrem Konsenspapier mit der Opposition geplant Ų künftig nicht mehr von den gesetzlichen Kassen erstattet, dürfte das Auswirkungen auf die ärztliche Verschreibungspraxis haben. Ärzte selbst haben in einer Befragung mögliche Folgen skizziert.

Das Marktforschungsunternehmen IMS Health in Frankfurt a. M. hatte im Juli dieses Jahres hundert Allgemeinmediziner, Praktische Ärzte und Internisten befragt. Von diesen gingen 65 Prozent der Befragten davon aus, dass sich ihr Verordnungsverhalten ändern werde. Von diesen würden 19 Prozent auf Verordnungen der betroffenen rezeptfreien Medikamente verzichten, 22 Prozent würden auf rezeptpflichtige Präparate ausweichen und 22 Prozent würden von der angedachten Option Gebrauch machen, die betroffenen rezeptfreien Arzneimittel in Ausnahmefällen mit Begründung doch zu verschreiben. 38 Prozent wollten es demnach von den individuellen Fällen abhängig machen, ob sie verzichten, ausweichen oder verschreiben.

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