Unternehmensporträt

Wort & Bild – Partner der Apotheke

Die deutschen Apotheken sind an einem kritischen Punkt ihrer Entwicklung angelangt. Wie noch nie in den vergangenen Jahrzehnten ist die Politik entschlossen, eine Reduzierung der Arzneimittelkosten herbeizuführen. Zwangsrabatt, Versandhandel, die Aufhebung des Verbots von Fremd- und Mehrbesitz Ų diese Stichworte illustrieren den Ernst des Situation. Alle Beteiligten, die an einer effizienten, hochwertigen pharmazeutischen Versorgung der Bürger interessiert sind, müssen deshalb jetzt zusammenrücken und deutlich machen, welche hohen Standard die deutsche Apothekerschaft in der Vergangenheit geschaffen hat und wie sie diesen in Verantwortung für ihre Kunden zu erhalten gedenkt. Der Wort & Bild Verlag ist dabei schon seit Jahrzehnten ein verlässlicher, engagierter Partner, der konsequent an der Seite der Apotheken steht.

Die Publikationen des Verlages sind eine anerkannte Säule in der Gesundheitsaufklärung der Apotheken. Gleichzeitig gehören sie zum Wettbewerbs-Instrumentarium, mit dem die Apotheken im Markt nachweislich erfolgreich operieren. Aber darüber hinaus vertritt der Verlag auch die grundsätzlichen Interessen der Apotheken. Gerade in diesen schwierigen Zeiten.

So hat der Verlag in seinen Gesundheits-Magazinen, über seine TV-Initiative und seine Internet-Gesundheits-Plattform in den letzten zwölf Monaten die politisch relevanten Themen immer wieder aufgegriffen und klar und deutlich die Standpunkte der Apotheken zum Ausdruck gebracht.

Zudem weckt eine laufende, intensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit die allgemeine Aufmerksamkeit für die Kompetenzen und Leistungen der Apotheke. Aber der Wort und Bild Verlag unterstützt auch direkt die Arbeit die Apotheker-Standesorganisationen und engagierter einzelner Apotheker. Ein Beispiel hierfür waren die Aktivitäten gegen das so genannte Vorschaltgesetz.

Die Verbundenheit mit den deutschen Apotheken wird schließlich dadurch deutlich, dass der Verlag auf Initiative seines Verlegers Rolf Becker den bei der Flutkatastrophe 2002 durch den Totalverlust ihrer Apotheke in Not geratenen Apothekerinnen und Apothekern durch eine zweckgebundene, großzügige Spende geholfen hat.

Eine Plattform für die Interessen der Apotheken

In den letzten zwölf Monaten hat der Verlag in seinen Gesundheits-Magazinen viel dazu beigetragen, die Interessen und Positionen der Apotheken einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Dabei dienten die Wort & Bild Medien als Forum für die Apothekerschaft, indem in zahlreichen Beiträgen Themen aufgegriffen wurden, die bei den Lesern die politische Meinungsbildung im Sinne der öffentlichen Apotheken förderten:

In einem Interview erläuterte ABDA-Präsident Hans-Günter Friese welche gravierenden Nachteile Kunden und Patienten erwachsen, wenn Versandhandel mit Arzneimitteln erlaubt werden würde.

In einem breit angelegten Beitrag befasste sich die Apotheken Umschau ein weiteres Mal mit den Gefahren des Versandhandels mit Arzneimitteln und nannte gute Gründe die dagegen sprechen.

Der Präsident der Bundesapothekerkammer, Johannes Metzger, beantwortete Fragen zu der neuen, nicht unumstritten Aut-idem-Regelung, mit der die Apotheker verstärkt in die Arzneimittel Auswahl einbezogen werden.

Außerdem hatte in einem Gastkommentar ABDA-Präsident Hans Günter Friese Gelegenheit, die Kampagne der ABDA "Initiative pro Apotheke" den Lesern der Apotheken Umschau vorzustellen.

Mitte letzten Jahres ging es um die Frage, ob Krankenkassen Arzneimittel aus dem Internet erstatten dürften. Stein des Anstoßes war die Ankündigung eines BKK-Verbandes, seinen Mitgliedern die Kosten für den Bezug verschreibungspflichtiger Arzneimittel über eine holländische Versandapotheke zu erstatten. ABDA-Vizepräsident Heinz-Günter Wolf bezog zu diesem Vorgang Stellung.

Eine repräsentative Umfrage des Wort und Bild Verlages ergab in diesem Zusammenhang, dass die meisten Deutschen nichts von Versandhandel mit Arzneimitteln halten.

Und auch die Apotheker befürchteten gravierende Nachteile für Patienten und Verbraucher, sollte der Versand von Arzneimitteln in Deutschland zugelassen werden – so war es nachzulesen im Senioren Ratgeber vom August 2002.

In der September-Ausgabe von "Gesundheit" wurde der Frage nachgegangen: "Wird die Medizin unbezahlbar?" Dabei ging es um den im Wahlkampf geführten Streit, ob die medizinischen Leistungen tatsächlich immer teurer werden, oder ob das Problem durch die fehlenden Beitragszahler verursacht wird.

Zum Abschluss des Jahres 2002 brachte die Apotheken Umschau in ihrer Dezember B-Ausgabe einen großen Jahresrückblick, in dem noch einmal das herausragende Ergebnis der Unterschriftenaktion im Rahmen der "Initiative pro Apotheke" gewürdigt wurde. In einem weiteren Beitrag wurden noch einmal die gesundheitspolitisch relevanten Gesetze in das Gedächtnis der Leser zurückgerufen.

Als Anfang 2003 die gravierenden Folgen des in aller Eile "durchgeboxten" Beitragssatzsicherungsgesetzes deutlich wurden, stellte der Senioren Ratgeber im Februar fest: "Apotheken kämpfen jetzt ums Überleben".

Stärkung des Images der Apotheken

Mit der Aufforderung: "Sagen Sie Ja zur Apotheke" ermunterte der Senioren Ratgeber im Juni 2002 seine Leser, an der Unterschriftenaktion der ABDA gegen den Versandhandel mit Arzneimitteln teilzunehmen. Kein schlechter Rat – die "Initiative pro Apotheke" wurde zur erfolgreichsten Kampagne der ABDA, die Unterschriftenaktion mit über 7,7 Millionen Stimmen zur größten der Bundesrepublik.

Kritik an der Politik, die sich zu sehr von Sparzwängen leiten lässt, übte die Apotheken Umschau und dokumentierte, dass die Apotheke in ihrer bewährten Form nicht zu ersetzen sei. Denn viele Aufgaben der öffentlichen Apotheken kann beispielsweise der Versandhandel überhaupt nicht wahrnehmen.

Unter der Überschrift: "Ihre Apotheke – immer im Dienste der Gesundheit" wurde im September in der Apotheken Umschau herausgestellt, dass rund 21 600 Apotheken nicht nur gewährleisten, dass Deutschlands Bürger an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr mit notwendigen Arzneimitteln versorgt werden, sondern dass sie auch noch eine Menge wertvoller weiterer Dienstleistungen anbieten.

Ähnliches gab es zur gleichen Zeit im Senioren Ratgeber zu lesen. Der Beitrag "Immer in guten Händen" belegte, dass für viele Senioren die Apotheke die erste Ansprechadresse, sozusagen ihr Service-Zentrum ist: Spezielle Dienstleistungen tragen dazu bei, dass Apothekerinnen und Apotheker das größte Vertrauen genießen.

Im Oktober gaben 59 Millionen Deutsche an, dass sie sich in ihrer Apotheke kompetent informiert fühlen. Dadurch – so die Apotheken Umschau – würden täglich mindestens 42 000 Patienten vor Gesundheitsschäden bewahrt.

Ein weiteres Highlight für die Apotheken brachte die Umschau im Dezember mit der "Rangliste des Vertrauens". Das Ergebnis dieser repräsentativen Umfrage zeigte die Apotheker in ihrer Vertrauenswürdigkeit im Vergleich zu anderen Berufsgruppen ganz vorn.

Öffentlichkeitsarbeit im Fernsehen

Seit fast drei Jahren läuft die TV-Kampagne für die Apotheken Umschau auf den reichweitenstarken Sendern ARD, ZDF und RTL. In den Spots wird die vertrauensvolle Gesundheits-Aufklärung der Apotheken prominent herausgestellt.

Damit wird zweierlei erreicht: Das Image der Apotheke als zuverlässiger Ansprechpartner in allen Gesundheitsfragen wird betont und – ein weiterer Vorteil – die Kundenfrequenz wird erhöht. Hinzu kommt ein weiteres, nicht unwesentliches Kriterium: Viele der in der Apotheken Umschau engagiert dargestellten standespolitischen Themen wurden in der TV-Kampagne aufgegriffen und im Interesse der Apotheken präsentiert.

Internet-Forum für die Apotheke

Mit der Plattform GesundheitPro.de (und den angeschlossenen Portalen für Senioren, Diabetiker und junge Eltern), die mit monatlich mehr als 1,5 Millionen Zugriffen der bedeutendste Internet-Auftritt im Apotheken-Bereich ist, hat der Wort und Bild Verlag seine Web-Präsenz voll für die Apotheken eingesetzt.

Gerade in den letzten Monaten gehörte zu den wichtigsten Leistungen von GesundheitPro.de nicht nur die Beschreibung der täglichen Arbeit der Apotheken, sondern auch die Erläuterung ihrer politischen Positionen. Die Internet-Redaktion berichtete und kommentierte aktuell und permanent online. Die Versprechen der Politik vor den Wahlen sind noch heute abrufbar und können jederzeit mit der Realität verglichen werden.

Extrablätter und Anzeigen

In den letzten Monaten hatte der Wort und Bild Verlag die Apotheken spontan, schnell und unbürokratisch meinungsbildend unterstützt, gerade dann, wenn es aus redaktionellen und produktionstechnischen Gründen nicht möglich war, dafür seine Medien einzusetzen.

Als das Thema "Versandhandel mit Arzneimitteln" dargestellt werden musste, konzipierte der Verlag gemeinsam mit der Mehrzahl der Landesapothekerverbände das "Extrablatt aus ihrer Apotheke", das den Apotheken in Millionen-Auflage zur Verfügung gestellt wurde. Und als das Beitragssatzsicherungsgesetz zur Debatte stand, hat der Verlag für die Apotheken das Flugblatt "Viele Apotheken stehen jetzt vor dem Ruin" zur Verteilung an die Kunden kostenlos produziert.

Schließlich hat sich der Wort und Bild Verlag auch an der schon erwähnten öffentlichen Präsentation der Initiative pro Apotheke beteiligt.

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