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Schülerpraktikanten: Parmapharm wirbt für Berufsnachwuchs

HAMBURG (tmb). In den Medien kommen die Apotheken derzeit primär als Ziel von Sparmaßnahmen und somit in einem eher negativen Zusammenhang vor. Doch wenn die Apotheken eine Zukunft haben sollen, brauchen sie personellen Nachwuchs für die bevorstehenden Aufgaben. Die Apothekenkooperation parmapharm hat daher in Zusammenarbeit mit dem Wort&Bild Verlag und der Firma Hexal eine Ausbildungsinitiative gestartet, mit der künftige PKAs und PTAs angeworben werden sollen.

In erster Linie zielt die Aktion auf Schulen, um Interessenten für Schülerpraktika zu gewinnen. Die beteiligten parmapharm-Apotheken werben bei Schulleitern von Schulen in ihrer Umgebung für die Apothekenberufe. In den Schulen werden Plakate ausgehängt und Flyer verteilt. Das Projekt erstreckt sich auf ausgewählte Schulen aller Schulformen.

Die Schülerinnen und Schüler lernen die Apotheke so als einen traditionsreichen Ort der Arzneimittelversorgung mit vielen Zukunftsperspektiven kennen. Dabei wird die zunehmende Bedeutung des Gesundheitswesens für Menschen mit einer wachsenden Lebenserwartung betont. Daher könne das Gesundheitswesen jungen Menschen gute Ausbildungs- und Zukunftschancen bieten.

Die teilnehmenden Apotheken bieten den interessierten Jugendlichen ein unkompliziertes "Schnupperpraktikum" an, bei dem sie sich einen eigenen Eindruck verschaffen können. Weitere Aufmerksamkeit wird durch ein Gewinnspiel unter den Praktikanten erzeugt. Die Gewinner werden u. a. durch Aushänge in den Apotheken bekannt gegeben.

Vorarbeit in Hamburg und München

Der Zweck der Aktion ist für Apotheker Michael Wiese, den potenziellen Nachwuchs gezielt in die Apotheken einzuladen und nicht nur zufällig mal eine Schülerpraktikantin in die Apotheke kommen zu lassen. Er koordiniert die Aktion für den Hamburger Raum.

Apotheker Dr. Hermann Vogel jun., der das Projekt für den Münchner Raum betreut, beschreibt den Hintergrund der Aktion als eine Art "Jetzt-erst-recht"-Gefühl. Die Mitglieder des dortigen regionalen parmapharm-Arbeitskreises seien überzeugt, dass ein Berufsstand nur so gut sei wie seine Nachwuchsarbeit.

Die Großräume Hamburg und München dienen in einer Pilotphase als Testregionen. Dort ist die Aktion im Mai angelaufen. Wenn sich die Vorgehensweise bewährt, soll das Modell auf das ganze Bundesgebiet ausgedehnt werden.

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