Prisma

Viren, Bakterien und Parasiten: Tödliche Infektionen

Viren, Bakterien und Parasiten forderten in der Menschheitsgeschichte mehr Opfer als alle Kriege oder Naturkatastrophen. Allein 2001 starben weltweit rund 15 Millionen Menschen durch Infektionen und parasitäre Erkrankungen.

Zu den gefährlichsten Viren gehört inzwischen das HI-Virus, das die Immunschwächekrankheit AIDS auslöst. Fast 2,9 Millionen Todesopfer forderte es im Jahr 2001, nur noch Atemwegserkrankungen liegen in der Statistik über dieser Zahl. An dritter Stelle folgen nach HIV Durchfallerkrankungen. Dass diese auf der "Todesliste" so weit oben rangieren, hängt wie bei Tuberkulose und Malaria mit der Situation in Entwicklungsländern zusammen.

An und für sich behandelbare Infektionskrankheiten verlaufen dort häufig tödlich – weil die Mittel für eine Therapie fehlen. Bedenklich muss auch der hohe Anteil an Masern-Toten stimmen. In diesem Zusammenhang kann man nicht oft genug die Bedeutung der Masern-Impfung erwähnen. Gleiches gilt natürlich auch für Keuchhusten und Tetanus. glo

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