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Warnung britischer Chiropraktiker: SMSen kann die Hände schädigen

Britische Chiropraktiker warnen davor, dass die Tipparbeit am Handy, die meist mit dem Daumen betrieben wird, auf Dauer die Hände schädigen kann.

In Großbritannien werden täglich 45 Millionen SMS geschrieben. Die Schweiz kommt auf täglich zehn Millionen versendete SMS, Österreich auf acht Millionen und Deutschland liegt bei rund 80 Millionen SMS. Durch das ständige Drücken der kleinen Tasten nimmt die Gefahr von Zerrungen und Verletzungen im Lauf der Zeit zu, schreibt Matthew Bennett von der britischen Chiropraktiker-Vereinigung in der Sun. Als Begründung nennt sein Kollege Tim Hutchful u. a. die Entwicklung in der Handy-Technologie. Handys werden zunehmend kleiner und die Tasten rücken enger zusammen. Kleine Bewegungen stellen einen größeren Reiz dar als größere Bewegungen, zusammen mit den kleinen Tasten steigt das Verletzungsrisiko, da kleinere Tasten schwerer zu aktivieren sind, so Hutchful. Britische Mobilfunkanbieter wie Virgin Mobile haben auf das Verletzungsrisiko für Viel-Tipper nun reagiert.

Virgin Mobile hat eine Übungsreihe online gestellt, die die Blutzirkulation in den Händen verbessert. Mit dieser Maßnahme soll präventiv gegen Verletzungen durch eifriges SMS-Schreiben vorgegangen werden. Die Übungen sollen auch für jene, die viel Zeit mit Computer-Spielekonsolen verbringen, eine Hilfe sein. Die Übungen sind eingestellt unter: www.virginmobile.com/mobile/documents/services/text_message_injury.pdf

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