Feuilleton

Versuch einer (Ver-)Führung: Die Schweizer Landesausstellung Expo.

Die Schweizer Landesausstellung hat seit Mai 2002 ihre Tore geöffnet. 159 Tage lang präsentiert sich die Schweiz mit außergewöhnlichen Ausstellungen und Events an vier (eigentlich fünf) Orten im Dreiseenland, bis am 20. Oktober 2002 das Großereignis endet. Diese Expo.02 wird das Schweizbild der Zukunft prägen und vermittelt ganz unbeschreibliche Ein- und Aussichten, Visionen und Zukunftsmodelle.

Blick zurück

Die Schweiz hat bei dieser sechsten Landesausstellung mit allen Traditionen gebrochen, und doch gibt es einiges, was die Expo.02 mit den Vorgängerinnen verbindet: Umstritten waren sie alle. Im Vorfeld wurden heftige bis polemische Diskussionen geführt, wobei - man erinnert sich an die Finanzprobleme der EXPO 2000 in Hannover - die Befürworter vor allem Rede und Antwort stehen mussten, wie sich die immensen Kosten rechtfertigen lassen. Genauso hinterfragt wurden die jeweiligen Konzeptionen. Doch das war bereits bei der ersten Landesausstellung in Zürich im Jahr 1883 so.

Die ersten nationalen Ausstellungen hatten die Weltausstellungen (London, Paris) zum Vorbild, diesen wollte man nacheifern und eine Leistungsschau von Industrie, Landwirtschaft und Kunst unter dem Dach einer Landesausstellung vereinigen. Vielen Schweizern ist die 4. Landesausstellung in Zürich im Jahr 1939, liebevoll "Landi" genannt, noch in lebhafter Erinnerung, die als Fest der Schweiz gefeiert wurde - und trotzdem die bevorstehenden schwierigen Zeiten thematisierte. Über die Jahrzehnte trat ein Wandel ein, aus der Produkt-, Konsum- und Leistungsschau mit Messecharakter entwickelte sich ein Zukunftsforum mit kritischem Hinterfragen des Status quo und der Präsentation von Ideen und Visionen für die Zukunft.

Vier (fünf) Arteplages als Ausstellungsorte

Was nun - vier oder fünf? Die Expo.02 findet an vier Orten (Biel, Neuenburg, Yverdon-les-Bains, Murten) statt und wird ergänzt durch die Arteplage Mobile du Jura, die auf den drei Seen von einem Anlegeplatz zum Anderen schwimmt. Doch was bedeutet eigentlich Arteplage? Da wir im Dreiseenland sind, wo sich die deutschsprechende Nordwestschweiz und die französischsprachige Westschweiz berühren, müssen wir unsere Französischkenntnisse mobilisieren: "Art" heißt Kunst und "plage" bedeutet Strand. Den Begriff "Arteplage" hat man für die vier Ausstellungsgelände geschaffen, die immer in zwei Teile gegliedert sind, in den Ausstellungspark (Expopark) am Ufer und ein Forum auf dem Wasser.

Als Ausgangspunkt für Besucher aus Deutschland bietet sich die Arteplage Biel am Bieler See an. Von dort gelangt man (20 Minuten mit dem Zug) nach Neuenburg und nach weiteren 20 Minuten Zugfahrt ist man in Yverdon-les-Bains angelangt; diese beiden Arteplages liegen am Neuenburger See. Eine Stunde verbringt man auf den Schienen, wenn man nach Murten am Murtensee weiterfährt. Und von dort kommt man in knapp einer Stunde wieder nach Biel. Die Schweizer Bundesbahn SBB bietet ein preisgünstiges Tages-Transfer-Ticket für den Arteplage-Wechsel an. Da die drei Seen miteinander verbunden sind, kann man auch auf dem (etwas zeitaufwendigeren) Wasserweg von einer Arteplage zur anderen gelangen.

Als weitere Möglichkeit, die von den Expo-Machern ganz besonders propagiert wird, ist die "Human Powered Mobility" (HPM) zu nennen. Gemeint ist damit die Fortbewegung von Arteplage zu Arteplage mit der eigenen Muskelkraft. Dieses Expo-Projekt verbindet die vier Orte über ein attraktives Routennetz und bietet erstklassige HPM-"Fahrzeuge" an, die man vor Ort mieten kann. Das Angebot reicht vom hochwertigen Fahrrad über Velos mit Kinderanhänger und Rollstuhl-Rikschas bis zum Liegefahrrad; selbstverständlich werden auch Inlineskates angeboten.

Und das Auto? Selbstverständlich kann man den Expo-Besuch auch mit dem Auto planen. In der Nähe jeder Arteplage befinden sich (gut ausgeschildert) große Park-and-Ride-Parkplätze; von dort gelangt man mit dem Zug oder Bus innerhalb von fünf bis 15 Minuten zur Arteplage. Die Gebühren für eine Tagesparkkarte, gültig auf allen Arteplage-Parkplätzen, betragen CHF 40.-. Man muss jedoch sagen, dass man mit der Bahn am vorteilhaftesten und umweltfreundlichsten zur Expo kommt. Denn sämtliche Arteplages befinden sich in Bahnhofsnähe; wenn die Distanz etwas größer ist, wird man - wie in Neuenburg - mit der Standseilbahn transportiert.

Von Arteplage zu Arteplage

Die Arteplage Biel ist mit elf thematischen Ausstellungspavillons vertreten, Neuenburg und Yverdon-les-Bains mit jeweils neun, und in Murten stehen acht Ausstellungen zur Wahl. Bei diesem Angebot und den zugegebenermaßen nicht ganz geringen Distanzen reicht ein Tag für den Expo-Besuch nicht aus. Außerdem sind Wartezeiten beim Besuch von Pavillons mit begrenzter Kapazität und interaktivem Angebot unvermeidlich.

Wenn nur ein Tag zur Verfügung steht, sollte man zwei Arteplages und dort wiederum vier bis fünf Ausstellungen auswählen. Zu diesem Zweck kann der offizielle Expo-Führer wärmstens empfohlen werden. Auf 380 Seiten werden sämtliche Arteplages im Detail vorgestellt, man findet dort die Orts- und Ausstellungspläne und einen umfangreichen Serviceteil mit gutem Stichwortverzeichnis - sodass keine Frage unbeantwortet bleibt. Man kann den Führer im Buchhandel für Euro 9,90 beziehen.

An zwei Tagen (meine eigene Erfahrung) kann man alle vier Arteplages besuchen, wobei man auch hier anhand der sehr guten Beschreibungen des Führers eine Auswahl treffen sollte. Die Zwei-Tages-Variante hat auch den Vorteil, dass man den Abend auf einer der Arteplages verbringen kann - beispielsweise in Neuenburg -, wo ein einmaliges Licht-, Feuer-, Musik- und Wasserspektakel geboten wird. Außerdem gibt es eine riesige Auswahl an abendlichen Events wie Tanz- und Theaterproduktionen, Konzerte oder Openair-Cinema ..., wo man sich erneut vor die Qual der Wahl gestellt sieht.

Last but not least: Essen und Trinken auf der Expo? Jede Arteplage verfügt über mehrere Restaurants und man findet ebenso Imbissbars und Foodcourts mit einem breiten Angebot. Vom Snack bis zum kompletten Menü wird alles geboten - bei zivilen Preisen von CHF 4.- bis CHF 55.-.

Arteplage Biel-Bienne

Diese Arteplage hat sich einem anspruchsvollen Thema verschrieben: "Macht und Freiheit". Was sich im ersten Moment sehr philosophisch und schwer verdaulich anhört, wird doch mit einer gewissen Leichtigkeit und teilweise auch Heiterkeit umgesetzt. Die einzelnen Pavillons werden im Expo-Prospekt "Ein unvergessliches Erlebnis" mit folgenden Kurzbeschreibungen präsentiert:

  • Bien travailler, Bien s'amuser besteht aus einer außergewöhnlichen Sesselbahn, auf der die Kinder in eine Phantasiewelt fahren.
  • Cyberhelvetia.ch ermöglicht spielerisch Begegnungen in einer virtuell erweiterten Wirklichkeit - einen Vorgeschmack bietet www.cyberhelvetia.ch
  • Empire of Silence entführt Sie in eine Welt des Schweigens. Entfliehen Sie!
  • Geld und Wert - das letzte Tabu zeigt Phantasien, die Geld auslöst, und Tabus, die mit ihm verbunden sind.
  • Grenzen(er)leben hält ein Labyrinth für Sie bereit, in welchem Sie allerlei Grenzen entdecken.
  • Happy End lädt ein, an einer Reise ins eigene Leben teilzunehmen und dabei den siebten Sinn zu entdecken, den Glückssinn.
  • Leben, Lust und Lohn lädt Sie in ein außergewöhnliches Theater ein: Figuren lassen den Werkplatz Schweiz Revue passieren.
  • Nouvelle DestiNation entwirft eine neue Art der Begegnung zwischen Bürgern und Staat.
  • Strangers in Paradise holt Sie zu einer Reise ab, bei der die Klischees der Schweiz tüchtig ins Wanken geraten.
  • sWISH entführt Sie in eine zauberhafte Wunschlandschaft und fordert auf, über die eigenen Wünsche nachzudenken.
  • Territoire imaginaire lässt Realität, Utopien und mögliche Entwicklungen einer anderen Schweiz sichtbar werden - nach dem Motto: was wäre, wenn ...

Meine persönlichen Highlights:

  • Happy End ... auf den Spuren des Glücks. Dort fragt man sich, was Glück ist, was es zum Glücklichsein braucht - und das Ganze läuft darauf hinaus, dass man viel zu seinem Glück beisteuern kann. Glücksmomente und deren Vergänglichkeiten werden deutlich - und zum Schluss führt eine breite Rutsche von der Suche nach dem Glück zurück in die Realität.
  • Strangers in Paradise: Durch diese Ausstellung muss man nicht gehen, man wird gefahren - und zwar in einem überdimensionalen Einkaufswagen, auf dessen "Kindersitz" zwei Erwachsene bequem Platz finden. Über drei Etagen geht die Reise, vorbei an phantastischen Bühnenbildern, die Ungewohntes zeigen, Gewohntes infrage stellen und mit so manchem Klischee abrechnen.
  • Geld und Wert - das letzte Tabu. Das Dreiecksverhältnis Geld - Macht - Freiheit wird unter die Lupe genommen - und das in einem Pavillon mit einer hauchdünnen Blattgoldschicht. Und die Geldvernichtungsmaschine in dessen Zentrum vernichtet während der Expo.02 den stattlichen Betrag von 60 Mio. Schweizer Franken ... das letzte Tabu?

Arteplage Neuenburg

In Neuenburg geht es um das Thema "Natur und Künstlichkeit". So ist die Plattform auf dem Wasser von einem riesigen künstlichen Schilfgürtel umgeben, dessen Spitzen am Abend wunderschön leuchten - allein das ist schon ein Grund, den Abend dort zu verbringen. Die einzelnen Pavillons werden im Expo-Prospekt "Ein unvergessliches Erlebnis" mit folgenden Kurz-Beschreibungen präsentiert:

  • Ada - ein künstliches Wesen, das hört, sieht und fühlt, seine Wahrnehmungen verarbeitet, die Menschen erkennen kann, mit ihnen spielt und kommuniziert.
  • Aua extrema wird barfuß betreten und macht den unschätzbaren Wert des Wassers in all seinen Erscheinungsformen spür- und erlebbar.
  • BEAUFORT 12 führt Sie quer durch eine von Naturkatastrophen heimgesuchte Landschaft und ins Zentrum eines künstlichen Wirbelsturms.
  • Biopolis versetzt Sie in das Jahr 2022, in eine fiktive Stadt, die das Wissen der modernen Biotechnologie anwendet.
  • Magie de L'Energie macht unsere Abhängigkeit von natürlichen und künstlichen Energieformen spürbar.
  • Manna ist ein riesiger Pudding, der Ihre Sinne weckt und mit dem Natürlichen und dem Künstlichen spielt - und Fragen zur modernen Nahrungsmittelproduktion aufwirft.
  • Le Palais de l'Equilibre stellt in einer riesigen Holzkugel das empfindliche Gleichgewicht zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt dar.
  • Piazza Pinocchio bietet Kindern die Gelegenheit, Pinocchio im 21. Jahrhundert neu zu entdecken.
  • Robotics führt Ihnen selbstständige Roboter vor und befasst sich mit den vielen Gemeinsamkeiten von Mensch und Maschine.

Meine persönlichen Highlights:

  • Ada. Sich auf Ada einzulassen ... was heißt das? Eine Konfrontation mit künstlicher Intelligenz suchen. Dieses außerordentlich reizvolle und ungewöhnliche Projekt, für das die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) und die Universität Zürich gemeinsam verantwortlich zeichnen, sollte man nicht verpassen (Warten lohnt sich). Und es ist unglaublich, wie spielerisch sich - sonst überhaupt nicht verspielte - Erwachsene auf Ada einlassen, denn Ada reagiert, lernt dazu, will mehr.
  • BEAUFORT 12 wühlt auf und macht deutlich, was Naturgewalt bedeutet, wie Naturkatastrophen wüten, und fordert auf zur Solidarität. Diesen Pavillon verlässt niemand ganz cool.
  • Für Biopolis zeichnet Novartis verantwortlich. Gesundheit, Schönheit, langes Leben - was könnte uns die Biotechnologie ermöglichen? Welche Krankheiten könnten im Jahr 2022 der Vergangenheit angehören? Und wie gehen wir mit dem Möglichen und Machbaren um, welche Interessenkonflikte werden offenbar, welche Grenzen müssen respektiert werden? Versuchen Sie, im Zentrum von Biopolis die Balance herzustellen ...

Arteplage Yverdon-les-Bains

In dieser Arteplage am südlichen Ende des Neuenburger Sees heißt das Thema: "Ich und das Universum". Wunderbar wird die Thematik mit der spektakulären Wolke aufgegriffen, die über dem Wasser schwebt, echt und doch künstlich, die uns in ihren feinen Nebel einhüllt. 33 000 feinste Düsen versprühen das Seewasser, folgen Sie der Einladung: wann kann man schon eine Wolke betreten? Die einzelnen Pavillons werden im Expo-Prospekt "Ein unvergessliches Erlebnis" mit folgenden Kurz-Beschreibungen präsentiert:

  • Circuit gibt Ihnen die Gelegenheit, sich in den Kopf eines Spitzensportlers zu versetzen, seine Emotionen und sein Training mitzuerleben.
  • Garten Eden - Faszination Gesundheit enthüllt, was Ihnen sehr am Herzen liegt: Ihre Gesundheit.
  • Kids.expo lässt Kinder die Welt neu gestalten und geht auf ihre Ideen, Hoffnungen und Ängste ein.
  • Le premier regard verrät etwas über das Geheimnis von Anziehung und Verführung.
  • Onoma legt Ihnen verschiedene Reisen durch die Schweiz und ihre Gemeinden zur Auswahl vor.
  • Oui! Verbindet für 24 Stunden Paare, die sich trauen.
  • SIGNALSCHMERZ setzt Ihr Verhalten gegenüber Schmerz in Szene.
  • SwissLove lässt Sie Filmgeschichten erleben, wie sie nur das Leben schreibt.
  • Wer bin ich? Stellt Sie vor die kleinen und großen Fragen des Lebens.

Meine persönlichen Highlights:

  • Garten Eden - Faszination Gesundheit, im Auftrag von Roche gestaltet, ist ein Muss für jeden Pharmazeuten. Allein schon im Hinblick auf die Ästhetik und die faszinierenden Farb- und Lichteffekte sollte man diesen Pavillon nicht verpassen. Mit sehr viel Phantasie und Kreativität wird die Gesundheit thematisiert. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der Baum der Erkenntnis, Sinnbild für den Umgang mit der eigenen Gesundheit. Sind wir bereit, hinsichtlich Lifestyle gesundheitliche Konsequenzen zu ziehen, würde es uns besser gehen, wenn wir gesünder lebten?
  • Le premier regard konfrontiert uns mit der Kunst der Verführung, mit Anziehung und Körpersprache. Emotionen kommen ins Spiel, Sinnlichkeit und nicht ganz unschuldige Hintergedanken. Man wird rot und muss trotzdem hinschauen ... lassen Sie es darauf ankommen.
  • Oui! wirkt schon durch die Gestaltung von Pavillons und Umgebung außerordentlich anziehend. Und dann heißt es: sich begegnen, sich finden und einen gemeinsamen Weg gehen - vielleicht nur für 24 Stunden oder für immer, wer weiß?

Arteplage Murten

Murten ist die etwas andere Arteplage, an der sich im Vorfeld der Expo.02 besonders kontroverse Diskussionen entzündeten - wegen des im See platzierten Monolithen, dessen Dimensionen mit 34 u 34 u 34 Metern unübersehbar sind. Für viele war dieser langsam vor sich hin rostende Kubus der erste Eindruck vom Milliardenprojekt Expo.02, ein Schrottklotz, der Millionen verschlingt ... Doch inzwischen klingen versöhnlichere Töne an, konnte doch ein einmaliges Kunstwerk im Inneren des Monolithen restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden: das Panorama der berühmten Schlacht von Murten. Die einzelnen Pavillons werden im Expo-Prospekt "Ein unvergessliches Erlebnis" mit folgenden Kurzbeschreibungen präsentiert:

  • Blindekuh führt Sie ins Dunkle, wo Sie, begleitet von Blinden oder Sehbehinderten, die Welt durch Hören, Riechen, Schmecken und Tasten erfahren (Tipp: gleich am Morgen ein kostenloses Reservationsticket besorgen, die Kapazität ist limitiert).
  • Expoagricole verspricht einen Spaziergang voller Kontraste durch die Landwirtschaft der heutigen Schweiz.
  • Der Garten der Gewalt ist ein idyllischer Garten, in den sich ganz unerwartet Elemente der Gewalt einschleichen.
  • Heimatfabrik konfrontiert Sie mit Ihren Wurzeln und fordert Sie auf, diese zu hinterfragen.
  • Panorama der Schlacht von Murten breitet ein riesiges Rundbild aus dem 19. Jahrhundert aus, das ein Stück berühmte Schweizer Geschichte wiedergibt.
  • Panorama Schweiz Version 2.1 stellt Sie vor verfremdete Bilder, die ganz und gar ungewöhnliche Seiten der Schweiz zeigen.
  • Un ange passe besteht aus sieben Häuschen - eigentlich sieben "Himmeln"-, die das Thema Spiritualität aus der Sicht von Künstlern zeigen.
  • Werft verwendet Architektur und Bilder, die sich ständig verschieben, um die Schweiz in Bewegung, ihre wandelnde Sicherheitspolitik und ihren Platz in der Welt zu zeigen.

Meine persönlichen Highlights:

Der Monolith, nur auf dem Wasserweg erreichbar, mit seinen zwei grundverschiedenen Panoramen übt eine enorme Faszination aus. Beim Panorama der Schlacht von Murten (1476) handelt es sich um ein riesiges Rundbild, 111 Meter lang und 10,5 Meter hoch, das Ende des 19. Jahrhunderts entstanden ist und anlässlich der Expo mit großem Aufwand restauriert wurde.

Im krassen Gegensatz dazu steht das Panorama Schweiz 2.1, das in der unteren Etage des Monolithen besichtigt werden kann. Ein visuelles Theater auf einem acht Meter hohen kreisrunden Bildschirm mit einem Durchmesser vom 21 Metern zieht dort alle Blicke auf sich - mit ungewöhnlichen Einsichten, Ansichten, Einblicken und Anblicken. Schweiz quo vadis ...

Kasten Praktische Informationen zur Expo.02

Eintrittspreise Eintagesticket 48.- CHF Kinder unter 6 Jahren gratis Kinder 6 - 16 Jahre 24.- CHF Dreitagespass 120.- CHF

Öffnungszeiten Öffnungen der Arteplages und Ausstellungen 9.30 h Schließung der Ausstellungen 20 h Schließung der Arteplages im August 1 h Schließung ab September bis 20. Oktober: Sonntag bis Donnerstag 24 h Freitag/Samstag 1 h

Weitere Informationen und aktuelle Hinweise im Internet unter www.expo.02.ch

Die Schweizer Landesausstellung hat seit Mai 2002 ihre Tore geöffnet. 159 Tage lang präsentiert sich die Schweiz mit außergewöhnlichen Ausstellungen und Events an vier (eigentlich fünf) Orten im Drei-Seen-Land, bis am 20. Oktober 2002 das Großereignis endet.

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