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AV Brandenburg: Dem Versandhandel die Rote Karte zeigen

POTSDAM (ks). Kurz vor dem Start der ABDA-Kampagne "Pro Apotheke" haben die Landesapothekerkammer und der Apothekerverband Brandenburg eine eigene Aktion ins Leben gerufen, um die Öffentlichkeit über die Gefahren des Arzneimittelversandhandel aufzuklären. Seit dem 9. April finden sich in vielen Brandenburger Apotheken entsprechende Plakate und Informationsflyer für Kunden.

Andrea Lorenz, Vorsitzende des Apothekerverbands, appellierte an die Brandenburger Apotheker, ihren Rückhalt, den sie in der Bevölkerung genießen, einzusetzen. Gerade jetzt, da öffentliche Apotheken massiven Angriffen seitens der Politik und Krankenkassen ausgesetzt seien, müsse jeder einzelne Apotheker seine vielen täglichen Kundenkontakte nutzen, um die Patienten für seine Position zu gewinnen. Die Aktion, die von einer aktiven Pressearbeit begleitet wird, soll den Boden für die ABDA-Unterschriftenaktion "Pro Apotheke" bereiten, erklärte Lorenz.

Der nächste Runde Tisch im Gesundheitswesen ist für den 22. April anberaumt – das Thema Versandhandel steht ganz oben auf der Tagesordnung. Für Lorenz ist es höchste Zeit, die Bevölkerung für die Anliegen der Apotheker zu mobilisieren.

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