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Freiberufler und FDP: Warnung vor Versand

BONN (im). Apotheker Werner Trockel, Mitglied des Präsidiums des Bundesverbands der Freien Berufe (BFB), hat in diesen Tagen eindringlich vor den absehbaren negativen Folgen einer Freigabe des Arzneimittel-Versandhandels für die Beratungs- und Versorgungsstrukturen gewarnt.

Bei einem Treffen der Repräsentanten der Freien Berufe mit Spitzenpolitikern der FDP am 25. Februar in Berlin seien darüber hinaus die aktuellen Sorgen der rund 739 000 Freiberufler und mögliche Perspektiven für die Zukunft diskutiert worden, teilte der Verband anschließend mit.

Laut BFB ist es aus Sicht der Freien Berufe nach wie vor notwendig, durch eine Vereinfachung des bestehenden Steuersystems und durch Steuersenkungen die Innovationsfreudigkeit und Existenzsicherheit in den Freien Berufe zu stärken. Wesentlicher Bestandteil für die Planungssicherheit in den Freien Berufen sei zudem die Erhaltung des Systems der Versorgungswerke, die vornehmlich die Altersversorgung der selbstständigen Freiberufler sichern. In den Apothekerversorgungswerken sind bekanntlich auch die Angestellten so abgesichert.

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