Prisma

Tödlicher Schuss immer häufiger

Das Drogenproblem in Deutschland nimmt zu. 2023 Menschen starben im Jahr 2000 an den Folgen des Konsums von Heroin, Kokain und anderen harten Rauschmitteln.

460 Todesfälle standen im Zusammenhang mit der gleichzeitigen Einnahme der Ersatzdroge Methadon. Die Zahl der Rauschgiftopfer stieg damit auf den höchsten Stand seit 1992. Allerdings verlief die Entwicklung der Drogentodesfälle in den einzelnen Bundesländern höchst unterschiedlich. So hat die Zahl der Drogentoten in Nordrhein-Westfalen und Bayern im Vergleich zu 1999 stark zugenommen. In anderen Ländern wie Schleswig-Holstein und Hamburg ist die Zahl der Rauschgiftopfer dagegen zurückgegangen. Die Mehrheit der Drogensüchtigen lebt in der deutschen Fixerszene zwar im Elend, stirbt aber nicht - wie häufig vermutet - auf der Bahnhofstoilette. Vielmehr ereignen sich mehr als 70 Prozent aller Drogentodesfälle in privaten Wohnungen. Häufigste Todesursache beim Drogenmissbrauch sind mit rund 80 Prozent Rauschgiftüberdosierungen wie der tödliche "goldene Schuss". glo

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