DAZ aktuell

Resolution der Apothekerkammer Nordrhein: "Gesundheit kennt keinen Hass"

DÜSSELDORF (ak/diz). Eine Resolution gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit haben die Delegierten der Kammerversammlung der Apothekerkammer Nordrhein beschlossen. Die Standesvertretung der rund 9500 Apotheker an Rhein, Ruhr und Wupper möchte damit, so ein Medien-Info der Kammer, ein Zeichen gegen zunehmenden Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland setzen.

In den nächsten Tagen sollen alle Apotheken in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln Plakate mit der Aufschrift "Gesundheit kennt keinen Hass" erhalten. Der Text der Resolution im Wortlaut: "Vor dem Hintergrund wachsender Fremdenfeindlichkeit und Gewaltbereitschaft bekennen wir Apothekerinnen und Apotheker uns zu unserer Verantwortung für ein tolerantes und friedliches Zusammenleben aller Menschen in unserem Land. Unabhängig von religiösen und weltanschaulichen Bekenntnissen, politischen Auffassungen, Herkunft und Kultur sind wir stets dem einzelnen Menschen verpflichtet. Das gilt sowohl im Berufsleben als auch privat. Wir unterstützen und beteiligen uns an Initiativen, die jeden Einzelnen auffordern, Zivilcourage zu zeigen, damit Schwäche und Minderheiten in unserer Gesellschaft vor gewaltbereiten Kräften wirksam geschützt werden können. Gesundheit kennt keinen Hass!"

Das Plakat, das zahlreiche Nationalflaggen zeigt und Ausländer in vielen Sprachen "Herzlich Willkommen" heißt, ist Teil einer Gemeinschaftsaktion aller Apotheker, Ärzte und Zahnärzte in ganz Nordrhein-Westfalen.

0 Kommentare

Das Kommentieren ist aktuell nicht möglich.