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Bundesbericht Forschung 2000: Mittel für Gesundheitsforschung

BONN (im). Das Bundesforschungsministerium will die Mittel für die Gesundheitsforschung nächstes Jahr um weitere sechs Prozent steigern. Das kündigte Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn in Berlin an.

Für die Bundesregierung sei die Sicherung einer leistungsfähigen und wirtschaftlichen medizinischen Versorgung für alle Gruppen der Bevölkerung ein wichtiges Ziel, sagte sie. Im kommenden Jahr soll der Haushalt des Bundesforschungsministeriums erstmals die 15-Milliarden-Mark-Grenze überschreiten.

Das Bundeskabinett hatte am 20. September den von Bulmahn vorgelegten Bundesbericht Forschung 2000 verabschiedet. Der Bericht dokumentiert den Stand und die Entwicklung der Forschung in Deutschland in den 90er Jahren und beschreibt Weichenstellungen seit der 1998 erfolgten Regierungsübernahme.

Mit der Förderung der Biotechnologie sollen Innovationen gefördert werden, die auf die Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit des Menschen, den schonenden Umgang mit der Umwelt sowie die Sicherung von Arbeitsplätzen abzielen, erklärte die Ministerin. Ihr Ministerium werde daher die Projektmittel für Biotechnologie im kommenden Jahr um weitere 14,5 Prozent überproportional steigern. Mit der geplanten Mittelerhöhung für die Genomforschung werde Deutschland im internationalen Vergleich bei der staatlichen Finanzierung an die zweite Stelle hinter die USA rücken.

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