Prisma

Harte Kontaktlinsen sind besser für Allergiker

Wenn Pollen von Baum-, Gras und Getreidearten durch die Luft fliegen, beginnt für Allergiker wieder die Zeit der laufenden Nase und der tränenden Augen. Kontaktlinsenträger mit Pollenallergie sind doppelt geplagt.

Durch die Linsen werden die Augen zusätzlich gereizt. Außerdem vertragen sich die unsichtbaren Sehhilfen oft nicht mit den antiallergisch wirkenden Augentropfen. Augenärzte und Optiker haben für allergische Kontaktlinsenträger folgende Empfehlung parat:

Grundsätzlich gilt, dass harte Kontaktlinsen für Pollenallergiker besser geeignet sind als weiche. Harte Linsen können gut eine Viertelstunde nach der Anwendung antiallergischer Augentropfen wieder eingesetzt werden. Weiche Kontaktlinsen sind nach Mitteilung von Dr. Gudrun Bischoff, Leiterin des Arbeitskreises Kontaktlinsen im Verband Deutscher Augenärzte, sehr viel empfindlicher. Durch die im Gegensatz zu harten Linsen größeren Poren lagern sich in den weichen Linsen Moleküle der Augentropfen ein, weichen die Linsen auf, verfärben sie und lösen Substanzen heraus, die zu Bindehaut- und Hornhautreizungen führen können.

Allergiker, die Probleme mit ihren weichen Linsen haben, sollten also entweder auf harte Kontaktlinsen ausweichen oder – so der Rat der Augenärzte – die Brille aus der Schublade kramen und diese während der akuten allergischen Phase tragen.

Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Gesundheits-Korrespondenz

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