Prisma

Steigende Krebszahlen

In Deutschland erkranken jährlich etwa 338 300 Menschen an Krebs. Die meisten Krebsfälle treten im Alter von über 60 Jahren auf. Die Zahl der Krebsneuerkrankungen bei Personen unter 60 Jahren wird vom Robert Koch-Institut (RKI) auf rund 90 400 geschätzt. Damit hat sich die Zahl der Neuerkrankungen gegenüber der letzten Schätzung im Jahr 1995 geringfügig um etwa 5000 erhöht.

Gründe für die Zunahme sind unter anderem die Veränderungen in der Altersstruktur der Bevölkerung und eine Erhöhung der Erkrankungszahl bei bestimmten Krebskrankheiten. So steigern immer mehr Frauen durch den Griff zur Zigarette ihr Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken: bei 8900 Frauen wurde 1997 ein Bronchialkarzinom diagnostiziert, 1995 waren es noch 800 Fälle weniger. Bei Männern zeichnen sich im Fall von Lungenkrebs dagegen positive Tendenzen ab: Zwar bleibt Lungenkrebs mit 28 200 Fällen jährlich weiterhin die häufigste Krebsform bei Männern. Die Zahl der Neuerkrankungen hat aber im Vergleich zu 1995 um 700 abgenommen.

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