Gesundheitspolitik

Europäischer Binnenmarkt: Neue Impulse für Arzneimittel

Die Initiative von EU-Kommissar Martin Bangemann zur Verwirklichung des Europäischen Binnenmarktes für Arzneimittel erhält neue Impulse.

Nachdem im Dezember letzten Jahres ein erster Runder Tisch mit Vertretern der EU-Kommission, der EU-Mitgliedstaaten sowie der Pharmaindustrie die bestehenden Defizite und Hindernisse bei der Verwirklichung des Europäischen Binnenmarktes im Arzneimittelbereich benannt hatte, haben zwei damals eingesetzte Arbeitsgruppen nun Ergebnisse ihrer Arbeit vorgelegt. Die Europäische Kommission wird in den nächsten Wochen auf der Basis der Ergebnisse dieser Arbeitsgruppen einen eigenen Bericht vorlegen, der Grundlage für einen zweiten Runden Tisch - ebenfalls unter Vorsitz von EU-Kommissar Martin Bangemann am 8. Dezember in Frankfurt/Main sein wird. Hier einige Themen der beiden Arbeitsgruppen:
Š Die Versorgung der Bevölkerung in der EU mit wirksamen, auch innovativen Arzneimitteln zu möglicherweise höheren Preisen, die die Forschungsaufwendungen decken, muß sichergestellt werden.
Š Die europäische Arzneimittelindustrie muß in der EU ein wirtschaftliches Umfeld vorfinden, das ihrer Bedeutung als wichtiger Industriezweig gerecht wird, der einerseits qualifizierte Arbeitsplätze bietet und andererseits mit seinen Produkten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit der Bevölkerung leistet. Dazu gehören auch gezielte Maßnahmen, um speziell den Forschungsstandort Europa attraktiv zu gestalten.
Mitgliedstaaten untereinander sowie Mitgliedstaaten und Pharmaindustrie sollten den Dialog fortsetzen, um ein besseres Verständnis zu erlangen für die unterschiedlichen Methoden und Überlegungen bei der Preisbildung für Arzneimittel.







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