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Parkinson: Neue Forschungsergebnisse

Schwedische Forscher haben ein Gen gefunden, das im embryonalen Stadium die Entstehung von Dopamin-produzierenden Nervenzellen steuert und beim Erwachsenen die Dopamin-Produktion in diesen Zellen beeinflußt. Mit dieser Entdeckung, so hoffen die Wissenschaftler, könnte endlich die Basis für eine wirkungsvolle Therapie des Parkinson vorliegen.

Das Parkinson-Syndrom ist die häufigste Erkrankung der Basalganglien. Mit Ausnahme der medikamentös durch Neuroleptika ausgelösten Form liegt dem Parkinson vor allem die Degeneration von Dopamin-produzierenden Zellen in der Substantia nigra zugrunde. Diese Zusammenhänge sind schon seit langem bekannt. Die Ursachen für diese Zelldegeneration lagen allerdings bisher weitgehend im Dunkeln und in den meisten Fällen sprach man von einem idiopathischen Parkinson-Syndrom. Durch die Ergebnisse von zwei schwedischen Forscherteams kann sich dies unter Umständen grundlegend ändern. Die Wissenschaftler entdeckten nämlich ein Gen, das sog. Nurr1-Gen, das im Tierversuch die Entstehung von dopaminergen Zellen im embryonalen Stadium steuerte und auch beim erwachsenen Tier noch die Dopamin-Produktion beeinflußte. Ausgehend von diesem Befund hoffen die Wissenschaftler in naher Zukunft eine wirkungsvolle Behandlung der bisher unheilbaren Parkinson-Krankheit entwickeln zu könn

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