Apothekerin
Petra Jungmayr
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Veröffentliche Artikel von Dr. Petra Jungmayr

Stillen und Antidiabetika: Was kommt in der Milch an?
Es gibt wenig aussagekräftige und evidenzbasierte Studien zur Einnahme oraler Antidiabetika von stillenden Müttern, insbesondere was die Übertragung auf den gestillten Säugling betrifft. Die Empfehlungen großer Leitlinien sind oft widersprüchlich.Show moreÜbertritt in die Muttermilch

Hilft Lithium bei Alzheimer?
In einer prospektiven Studie hatte niedrig dosiertes Lithium bei Patienten mit leichter kognitiver Beeinträchtigung zwar günstige Effekte auf die Kognition, erreichte aber keine statistische Signifikanz. Abgeschrieben ist dieser Therapieansatz indes noch nicht und weitere Studien könnten Klarheit bringen.Show morePilotstudie mit niedrig dosiertem Lithiumcarbonat

Wie hoch ist das Brustkrebsrisiko für Transpersonen?
Mit der wachsenden Zahl an Transpersonen, die sich einer medizinischen Behandlung unterziehen, taucht die Frage nach möglichen Krebsrisiken und Früherkennungsmaßnahmen auf. Erstmals widmet sich die aktualisierte S3-Leitlinie zum Mammakarzinom diesem Thema.Show moreErstmals in deutscher Leitlinie thematisiert

Leben nach Krebs: Nachsorge für junge Menschen
Die Heilungsraten bei an Krebs erkrankten Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind hoch. Die Kehrseite dieses Therapieerfolgs sind mitunter dauerhafte Nebenwirkungen. Bislang gab es wenig Daten, wie die Nachsorge zu gestalten ist, um eine langfristige physische und psychische Gesundheit sicherzustellen. In einem systematisch aufbereiteten Überblick zu den Langzeitfolgen wird diese Wissenslücke geschlossen. Show more32 Empfehlungen

Erhöhen PPI das Magenkrebsrisiko?
Eine aktuelle Beobachtungsstudie sieht keinen Zusammenhang zwischen der langfristigen Anwendung eines PPIs und einem erhöhten Risko für Adenokarzinome des Magens. Dieses Ergebnis kann Verordner und Patienten beruhigen, wenn eine Langzeitbehandlung mit PPIs erforderlich ist.Show moreLangzeiteinnahme von Protonenpumpeninhibitoren

Calcium gegen Präeklampsie?
Die Empfehlung, Calcium zur Prävention einer Präeklampsie einzunehmen, wird in einem überarbeiteten Cochrane-Review widerlegt. Dessen Autoren halten die Ergebnisse für so verlässlich, dass sich weitere Studien aus ihrer Sicht erübrigen.Show moreAktualisierter Cochrane-Review

Immunchemotherapie könnte in erster Tageshälfte besser wirken
Zwei aktuelle Studien zeigen den Einfluss der Applikationszeit von Immuncheckpoint-Inhibitoren auf das Therapieergebnis. Eine frühe Gabe am Tag verlängerte in beiden Studien das progressionsfreie und Gesamtüberleben.Show moreLungenkarzinome

Pregabalin + Torasemid = Verordnungskaskade?
Ödeme können als Nebenwirkung einer Therapie mit Gabapentinoiden entstehen. Laut einer US-amerikanischen Kohortenstudie übersehen Ärztinnen und Ärzte diese Nebenwirkung als Ursache aber womöglich häufig. Infolge kann es zu Problemen kommen, etwa Nebenwirkungen durch die verordneten Schleifendiuretika zur Behandlung des Ödems. Show moreNebenwirkung Ödem häufig nicht erkannt

Venöse Thromboembolie: Dauerantikoagulation punktet
Eine längere Einnahme von Antikoagulanzien reduziert das Rezidivrisiko für eine venöse Thromboembolie, erhöht aber das Blutungsrisiko. Dennoch ergibt sich ein Nettonutzen für eine längere Antikoagulationsdauer. Zu diesem Ergebnis kamen die Autoren einer US-amerikanischen Studie.Show moreOrale Antikoagulanzien

Olezarsen senkt Triglyceride
In mehreren Studien wurde das Potenzial des Antisense-Oligonukleotids Olezarsen zur Senkung des Triglycerid-Spiegels gezeigt. Dabei spielte es keine Rolle, ob die Hypertriglyceridämie wie beim familiären Chylomikronämie-Syndrom genetisch bedingt ist oder keine erblichen Belastungen vorliegen. Show moreAntisense-Oligonukleotid

Semaglutid als Add-on zu Neuroleptika?
Mögliche negative Folgen einer antipsychotischen Therapie können durch GLP-1-Rezeptoragonisten aufgefangen werden. So führte in einer dänischen Studie die wöchentliche Gabe von Semaglutid zu verringerten HbA1c-Werten und zu einer deutlichen Gewichtsreduktion.Show moreErhöhtes metabolisches Risiko

Hospitalisierung: meist sind Antithrombotika und Diuretika schuld
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen und unvorhergesehene Reaktionen auf eine medikamentöse Therapie sind bei älteren Menschen eine häufige Ursache für Hospitalisierungen. Eine irische Arbeitsgruppe untersuchte Anlass und Häufigkeit und kommt zu dem Schluss, dass ein Großteil der Ereignisse vermeidbar ist.Show moreUnerwünschte Arzneimittelwirkungen

SGLT-2-Inhibitoren gegen rheumatische Autoimmunerkrankungen?
Eine koreanische retrospektive Kohortenstudie weist auf einen weiteren möglichen Benefit von SGLT-2-Inhibitoren hin. So konnte bei Typ-2-Diabtikern das Risiko für eine rheumatische Autoimmunerkrankung gesenkt werden. Dies ist allerdings nur ein Hinweis auf weitere protektive Wirkungen der Gliflozine, da noch kein kausaler Zusammenhang nachgewiesen wurde.Show moreDrug Repurposing SGLT-2-Inhibitoren

Akupunktur lindert Rückenschmerzen
In einer Studie zeigte Akupunktur bei älteren Patienten mit chronischen Rückenschmerzen einen höheren Benefit als eine herkömmliche Behandlung, und in deutlich mehr Fällen konnte eine klinisch relevante Verbesserung erzielt werden. Ein weiterer Pluspunkt ist der längerfristig anhaltende Effekt der Akupunktur. Show moreUS-Studie

Anthracycline bitte mit Statin
Geht eine Chemotherapie für einen Patienten mit einem hohen kardiovaskulären Risiko einher, sollte dieser präventiv ein Statin einnehmen. Für diese Empfehlung sprechen sich die Autoren der Leitlinie zum Dyslipidämie-Management der European Society of Cardiology (ESC) und der European Atherosclerosis Society (EAS) in einem Update aus. Show moreHerzgesundheit erhalten

Keine Angst vor vaginalem Estrogen
Einer dänischen Studie zufolge erhöht vaginal appliziertes Estrogen bei Schlaganfallpatientinnen das Risiko für einen weiteren ischämischen Infarkt nicht. Dieses Ergebnis bestätigt das Anliegen vieler Experten, die Warnhinweise für eine Hormonersatztherapie zu überarbeiten und zu differenzieren. Show moreHormone nach der Menopause

Vorsicht bei einer Reduktion der Diuretika-Dosis
Schleifendiuretika werden bei Patienten mit Herzinsuffizienz eingesetzt, bei denen sich Flüssigkeit im Gewebe ansammelt. Laut deutscher Leitlinie soll regelmäßig geprüft werden, ob ihre eingesetzte Dosis reduziert werden kann. Nun deutete sich in einer Post-hoc-Analyse aber an, dass eine Reduktion der Dosis mit einer erhöhten Mortalität und vermehrten Klinikaufenthalten einhergeht. Show moreHerzinsuffizienz

Insulin gegen Alzheimer über die Nase ins Gehirn transportiert
Erstmals konnte gezeigt werden, dass intranasales Insulin Schlüsselregionen des Gehirns erreicht, die für Kognition und das Gedächtnis verantwortlich sind. Die in North Carolina durchgeführte Studie zeigte zudem, dass das Ausmaß der Insulinaufnahme vom Grad des kognitiven Abbaus abhängt.Show morePET-basierter Nachweis gelungen
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