Apothekerin
Dr. Ines Winterhagen
Dr. Ines Winterhagen ist Fachapothekerin für Offizinpharmazie, Homöopathie und Naturheilkunde; Autorin für die DAZ und den Deutschen Apotheker Verlag.
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Veröffentliche Artikel von Dr. Ines Winterhagen

Skin of Color: Der Hauttyp macht den Unterschied
Auf stärker pigmentierter Haut treten andere dermatologische Erkrankungen auf als auf heller, außerdem sind die Symptome bekannter Erkrankungen häufig anders ausgeprägt. Auch in punkto Pflege und Sonnenschutz gilt es, die Besonderheiten von Skin of Color zu beachten – was sollte man für die Beratung in der Apotheke wissen?Show moreTherapie dermatologischer Erkrankungen

Tinea capitis bei Kindern und Jugendlichen
Die Tinea capitis zählt zu den häufigen infektiösen Hautkrankheiten im Kindesalter. Wichtig ist, die Mykose frühzeitig zu erkennen, gezielt zu diagnostizieren und adäquat zu therapieren. So lassen sich ernsthafte Komplikationen abwenden, Reinfektionen verhindern und Infektionsketten durchbrechen. Empfehlungen rund um Therapie und Hygienemaßnahmen gibt die aktualisierte S1-Leitlinie „Tinea capitis“. Show more„Pilzköpfe“ sind ansteckend

Krebstherapie: Kutanen Nebenwirkungen gezielt vorbeugen
Die Therapie einer Krebserkrankung hat zahlreiche Nebenwirkungen – unter anderem kann die Haut in Mitleidenschaft gezogen werden. Welche Wirkstoffklassen welche Reaktionen auslösen können, wie vorgebeugt werden kann und welche Therapieoptionen es gibt, erfahren Sie in unserer zertifizierten Fortbildung. Show moreUnerwünschte Wirkungen treffen auch die Haut

Handcremes: Für die Hände nur das Beste
Rau, schuppig, rissig: so erscheinen Hände oft. Kein Wunder – sind sie doch täglich Umwelteinflüssen ausgesetzt. Sonne, Kälte und aggressive Reinigungsmittel strapazieren die Haut der Hände und auch im Beruf wird sie stark beansprucht. Hier hilft die regelmäßige Pflege mit der passenden Handcreme.Show moreKosmetikberatung

Hautschutz in der Apotheke nicht vergessen
Häufiges Händewaschen, langes Handschuhtragen und der Umgang mit aggressiven Substanzen strapazieren die Haut. Hier setzt die aktualisierte Leitlinie zum beruflichen Hautschutz an, die auch für die Apotheke relevant ist – um die Haut zu schützen und berufsbedingten Handekzemen vorzubeugen. Show moreBerufsbedingten Handekzemen vorbeugen

Heilberufe und Patienten sollten sich auf Augenhöhe begegnen
Welche Therapie ist die richtige für mich? Das fragen sich viele Patienten. Angesichts breit gefächerter digitaler Angebote sind sie heute besser über ihre Krankheiten informiert, ihre Gesundheitskompetenz hat zugenommen und sie möchten stärker an Entscheidungen beteiligt sein. Das gilt nicht nur für die Arztpraxis, sondern auch für die Apotheke. Eine Partnerschaft, in der der Patient Experte für seine eigene Gesundheit ist – wie ist das in der Apotheke möglich?Show moreArzt, Apotheker, Patienten – es geht besser gemeinsam

Heuschnupfen rund ums Jahr
Mehr Pollen, neue Pollen, aggressivere Pollen, dazu noch eine längere Pollensaison – diese Folgen des Klimawandels spüren Pollenallergiker deutlich. Für sie wird der Heuschnupfen immer mehr zur Qual. Stellt sich die Frage: Wie kommt das und was tun? Show moreAllergien im (Klima-)Wandel

Mit Diabetes sicher durch die kalte Jahreszeit
Der Winter lockt hinaus in Kälte und Schnee. Für Menschen mit Diabetes gilt es dabei einiges zu beachten. Eisige Temperaturen gefährden die Wirksamkeit von Insulin, Messergebnisse sind weniger zuverlässig und Infekte bringen den Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht. Praxisnahe Tipps aus der Apotheke sind gefragt.Show morePatienten, Insulin und Geräte schützen

Akne inversa bei unterschiedlichen Personengruppen
Akne inversa tritt vor allem bei jungen Erwachsenen auf. Das typische Merkmal sind entzündete Hautbereiche in den Achselhöhlen, am Gesäß, in den Leisten und im Genitalbereich. Je nach Schwere kommen Knoten, Abszesse, Fisteln und Vernarbungen hinzu. Eine frühe Diagnose ist die Voraussetzung für eine wirksame Behandlung. In Deutschland gibt es eine aktuelle Leitlinie, die jedoch nicht alle individuellen Bedürfnisse abdeckt. Lücken bei speziellen Patientengruppen schließen jetzt Therapieempfehlungen aus Nordamerika. Show moreTherapie individuell auf den Patienten zuschneiden

Mit Icotrokinra hocheffektiv gegen Psoriasis
Hochwirksam bei der Therapie der Psoriasis sind vor allem zielgerichtete Antikörper wie Interleukin(IL)17- und IL-23-Hemmer. Ihr Nachteil: Sie müssen subkutan verabreicht werden. Für eine neue orale Behandlungsoption ist die Zulassung schon beantragt. Die Rede ist vom IL-23-Rezeptorblocker Icotrokinra. Show moreOraler IL-23-Hemmer in der Pipeline

Hormoncremes und Fentanyl-Pflaster: Kuscheln verboten!
Ob Pflaster, Cremes oder Sprays: Topisch applizierte Wirkstoffe können durch Hautkontakt auf Kinder oder Haustiere übergehen – auch noch Stunden später. Die unbeabsichtigte transkutane Übertragung von Sexualhormonen kann teilweise irreversible körperliche Veränderungen auslösen. Patienten müssen für diese Risiken sensibilisiert sein. Mit den richtigen Anwendungshinweisen lässt sich vorbeugen.Show moreGefahr für Kinder und Haustiere

Den Übergang meistern - erwachsen werden mit Diabetes
Fast erwachsen, den Kopf voller Ziele und Träume und null Bock, durch ihre chronische Krankheit ausgebremst zu werden: So geht es Jugendlichen mit Diabetes in der Pubertät. Für sie bedeutet diese Phase auch den Wechsel vom Kinderdiabetologen in die Diabetespraxis für Erwachsene. Gut vorbereitet und strukturiert kann dieser Übergang reibungslos gelingen – trotz mancher Hürden.Show moreTransition

Schmerztherapie in der Geriatrie
Schmerz hat bei Senioren beachtliche Folgen: Die Betroffenen sind weniger mobil, weniger selbstständig und sozial isoliert. Oft können die Patienten ihren Schmerz nicht adäquat äußern oder nehmen ihn als gegeben hin. Ein weiteres Problem: Analgetika sind bei Älteren mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Eine neue Leitlinie adressiert nun effektives Schmerzmanagement im Alter.Show moreNeue Leitlinie

Kontaktdermatitis durch Sensoren und Pumpen
Kontinuierliche Glucosemesssysteme (CGM) und Insulinpumpen erleichtern Menschen mit Diabetes den Alltag: Sie ermöglichen eine präzisere Blutzuckerkontrolle, mehr Lebensqualität und Flexibilität im Alltag. Doch trotz aller Vorteile bringen diese Systeme auch Herausforderungen mit sich – insbesondere für die Haut. Anwender berichten vermehrt von Hautreaktionen an den Klebestellen der Geräte. Dabei handelt es sich nicht selten um eine allergische Kontaktdermatitis. Show moreAllergisch auf Diabetes-Devices

Haut unter Extrembedingungen
Die Auswirkungen des Klimawandels sind weitreichend – auch für die Dermatologie. Extreme Temperaturen, starke Regenfälle und Überschwemmungen, Luftverschmutzung und Waldbrände versetzen die Haut in Stress. Besonders Patienten mit Neurodermitis reagieren empfindlich auf die sich ändernden Umweltbedingungen. Das belegen aktuelle Studien, die einzelne Faktoren für häufigeren Juckreiz, Ekzeme und Entzündungen aufschlüsseln. Show moreKlimawandel fördert Neurodermitis

Mit Wundversorgung Kunden gewinnen
Apotheker Christian Fiedler, Inhaber der Schlossgarten Apotheke Angelbachtal ist Wundexperte und Fachtherapeut Wunde ICW® (Initiative Chronische Wunden e.V.). Auf seinem Vortrag bei der Interpharm am 25. Juni 2025 zeigte er die Wundversorgung als Möglichkeit, um sich als Apotheke zu spezialisieren. Denn auch Wunden sind ein gesundheitliches Problem, bei dem Patienten zunächst nach niederschwelligen Lösungen suchen und in der Apotheke vor Ort direkte Beratung sowie fachkompetente Auskunft erhalten. Nur ein positiver Erstkontakt generiert Folgekontakte, so Fiedler.Show moreMehr als nur ein Pflaster verkaufen

Sonnenschutzmittel mit Zusatznutzen
Sonnenschutzmittel bieten heute nicht nur Prävention vor Sonnenbrand, lichtbedingter Hautalterung und Hautkrebs. Verbraucher wünschen sich z. B. auch Schutz vor Pigmentflecken, Produkte, die wasser- und sandabweisend sind oder solche mit schweißresistenten Eigenschaften. Anforderungen, die moderne Sonnenschutzmittel erfüllen können. Show moreMehr als nur UV-Schutz

Welche Risikofaktoren Kinder anfälliger für Asthma machen
Die Prävalenz von Asthma nimmt weltweit zu. Grund hierfür sind vor allem Luftschadstoffe in dicht industrialisierten und städtischen Regionen. Meist trägt ein Wechselspiel aus genetischen und umweltbedingten Faktoren zum Ausbruch der Krankheit bei. Bereits die pränatale Phase ist ein entscheidendes Zeitfenster, in dem Umwelteinflüsse späteres Asthma beim Kind auslösen können. Show moreWelt-Asthma-Tag 06. Mai 2025

Wundauflagen zur Dekubitusprävention - die Haut vor Druck schützen
Druckgeschwüre kommen relativ häufig bei älteren und immobilen Personen vor und sind in jedem Fall problematisch. Oberste Priorität hat daher, einen Dekubitus zu vermeiden, nicht zuletzt mithilfe von Wundauflagen. Doch können sie die Geschwüre tatsächlich verhindern? Und welche Art von Verband ist für wen geeignet?Show moreWie in einer Bubble

Steckt tatsächlich nur drin, was draufsteht?
Rötungen, Juckreiz, Brennen, Hautausschlag: das können Zeichen für eine allergische Reaktion auf Kosmetikprodukte sein. Vor allem Duft- und Konservierungsstoffe sind Auslöser. Dann rücken hypoallergene Produkte in den Fokus. Doch sind Allergiker mit hypoallergener Kosmetik auf der sicheren Seite?Show moreHypoallergene Kosmetik

Wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde
Cutibakterien hat jeder, doch nicht bei jedem kommt es zu Akne. Inzwischen ist klar: Auslöser sind einzelne, dominierende Cutibacterium acnes-Stämme und eine geringere Vielfalt des Hautmikrobioms. Doch was bedeuten diese neuen Erkenntnisse für die Aknetherapie? Show moreCutibacterium acnes

Wenig bekannt: Das Flip-Flop-Phänomen
Lange galt die Ansicht: Neurodermitis und Psoriasis schließen sich aus. Zu unterschiedlich sind Symptome, Immunsignalwege und Therapieoptionen. Doch so schwarz-weiß sieht es in der Realität gar nicht aus. Inzwischen sind Überlappungen der beiden Erkrankungen bekannt. Bei manchen Patienten wechselt auch plötzlich die eine Dermatose in die andere über. Dermatologen sprechen vom Flip-Flop-Phänomen. Show moreWechsel zwischen Psoriasis und atopischer Dermatitis

Weniger Kratzspuren Dank neuer topischer Therapien
Quälender, langanhaltender Juckreiz ist eine wahre Belastungsprobe. Wie gerufen kommt daher die Vielzahl neuer effektiver Therapieansätze. Sie zielen auf drei zentrale Targets bei Pruritus: die Haut, das Immunsystem und das Nervensystem. Im Fokus stehen vor allem Topika, da sie im Vergleich zu systemischen Optionen weniger Nebenwirkungen hervorrufen.Show moreChronischer Pruritus

Allergien und vegane Ernährung – passt das?
Bei einer veganen Ernährung wird auf tierische Produkte verzichtet, daher muss der Proteinbedarf aus pflanzlichen Quellen gedeckt werden. Aber Vorsicht: Erdnuss, Soja, Erbse, Weizen und Co. lösen oft eine große Bandbreite an Beschwerden aus – von milden oralen Allergiesymptomen bis hin zu schweren anaphylaktischen Reaktionen.Show moreNeue Nahrungsmittel-Allergene auf dem Vormarsch
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