Autorin
Anna-Lena Gehl
Anna-Lena Gehl arbeitet als Apothekerin in einer öffentlichen Apotheke in Saarbrücken und promoviert zudem in der experimentellen und klinischen Pharmakologie und Toxikologie an der Universität des Saarlandes. Seit November 2022 schreibt sie als freie Autorin für die Rubrik Arzneimittel & Therapie der DAZ.
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Veröffentliche Artikel von Apothekerin Dr. Anna-Lena Gehl

Toxoplasmose: Unsichtbare Gefahr im Garten?
Wenn die ersten Knospen sprießen, die Sonne wieder Kraft gewinnt und die Gartensaison beginnt, zieht es viele nach draußen: Hände in die Erde, Beete vorbereiten, Gemüse pflanzen. Doch was nach frischer Luft und dem Beginn der warmen Jahreszeit klingt, birgt für bestimmte Patientengruppen ein unsichtbares Risiko. In feuchter Erde, auf ungewaschenem Gemüse oder im Katzenkot kann sich der Parasit Toxoplasma gondii verbergen. Gerade Schwangere und immunsupprimierte Menschen sollten zum Saisonstart wissen, worauf es ankommt.Show moreParasitäre Erkrankungen

Apixaban vs. Rivaroxaban: Wer macht das Rennen?
Die COBRRA-Studie ist eine der ersten prospektiven randomisierten Studien, in denen Apixaban und Rivaroxaban bei akuter venöser Thromboembolie direkt miteinander verglichen werden. Unter einem der beiden DOAK treten Blutungen bei gleicher Wirksamkeit öfter auf.Show moreSicherheit von oralen Antikoagulanzien

Was passiert, wenn der Druck im Pfortadersystem zu hoch wird?
Vor allem in der Folge von Leberzirrhosen kann es zu einem erhöhten Druck im Pfortadersystem kommen. Dieser erhöhte Druck führt zu zahlreichen Komplikationen. Besonders gefährlich ist, wenn das Blut über andere Gefäße umgeleitet wird, sich Krampfadern bilden und platzen. Show morePortale Hypertension

Gegen Akne impfen?
Die zur Behandlung einer Akne zur Verfügung stehenden Therapieoptionen sind nicht bei allen Betroffenen erfolgreich oder einsetzbar. Könnten künftig Impfstoffe das Portfolio erweitern? Während ein mRNA-Impfstoff auf die Therapie der Akne vulgaris abzielt, wird ein anderer Kandidat für die Prävention entwickelt. Show moreZwei Kandidaten in der Pipeline

Rilzabrutinib: Neue Therapieoption bei Immunthrombozytopenie
Jüngst wurde der BTK-Inhibitor Rilzabrutinib in der EU zugelassen. Er ist damit der erste Wirkstoff dieser Arzneimittelklasse, der Patienten mit der seltenen Erkrankung der Immunthrombozytopenie helfen soll. Show moreFirst-in-class BTK-Inhibitor

Sind Betablocker überholt?
Während der Nutzen von Betablockern bei reduzierter linksventrikulärer Ejektionsfraktion (Left Ventricular Ejection Fraction, LVEF) gut belegt ist, zeigen Studien bei erhaltener Pumpfunktion (LVEF ≥ 50%) ein deutlich weniger einheitliches Bild. Eine aktuelle Metaanalyse einer spanischen Forschungsgruppe konzentriert sich gezielt auf dieses Patientenkollektiv.Show moreErhaltene linksventrikuläre Ejektionsfraktion

Gut beraten zum neuen OTC-Nasenspray bei allergischer Rhinitis
Im Januar 2026 kommen die ersten Nasensprays mit der Kombination aus Azelastin und Fluticasonpropionat auf den deutschen Markt. Indiziert sind sie zur Behandlung der allergischen Rhinitis. Bei der Beratung sind die Apothekenteams gefragt, denn es gilt einiges dabei zu beachten. Show more Kombination aus Azelastin und Fluticasonpropionat

Wie (gut) wirkt Orforglipron?
GLP-1-Rezeptoragonisten sind auf dem Vormarsch. Für viele Patientinnen und Patienten bleibt die subkutane Applikation jedoch eine Hürde. Orale Alternativen mit vergleichbarer Wirksamkeit könnten für sie eine wichtige Alternative sein. Mit Orforglipron könnte diese Alternative schon bald verfügbar sein. Show moreVon der „Abnehmspritze“ zur „Abnehmtablette“

Weniger trinken trotz Hitze?
Bei bestimmten Grunderkrankungen wie der Herzinsuffizienz sollen Patient*innen wenig trinken. Bei welchen Erkrankungen ist eine Flüssigkeitsrestriktion wichtig und wie ist damit im Sommer, bei hohen Temperaturen, umzugehen? Show moreFlüssigkeitsrestriktion bei Herzinsuffizienz und Co.

Welche Wirkstoffe bei Katarakt-OP ein Risiko darstellen
Das Floppy-Iris-Syndrom ist eine gefürchtete Komplikation bei der Kataraktchirurgie. Nimmt der Patient bestimmte Arzneistoffe ein, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es auftritt. Lange war das Floppy-Iris-Syndrom als Nebenwirkung von Tamsulosin bekannt, doch auch andere Arzneistoffe sind kritisch. Show more Floppy-Iris-Syndrom vermeiden

Keine Angst mehr vor der Erdnuss?
Die Erdnussallergie zählt zu den häufigsten Nahrungsmittelallergien in westlichen Ländern und persistiert bei Erwachsenen meist lebenslang. Betroffene leiden unter der ständigen Angst vor unbeabsichtigtem Kontakt. Während orale Immuntherapien zur Desensibilisierung bei Kindern gut untersucht und inzwischen zugelassen sind, fehlt es bislang an belastbaren Daten zur Wirksamkeit bei Erwachsenen. Show moreNeue Evidenz für die orale Immuntherapie bei Erwachsenen

Triggern Antibiotika bei sehr jungen Patienten Krankheiten?
Antibiotika bergen Risiken, vor allem, wenn sie in der frühen Kindheit eingesetzt werden. Doch triggern sie Erkrankungen wie Asthma, oder nehmen diese Kinder aufgrund einer höheren Infektanfälligkeit häufiger Antibiotika ein? Und wie steht es dabei um familiäre Einflüsse? Das wollten Forscher mit einer Geschwisteranalyse herausfinden. Show moreAntibiotika-Einsatz im ersten Lebensjahr

Suchtpotenzial von Dexamfetamin: Zu Unrecht auf der Ersatzbank?
Bei der ADHS-Behandlung werden in der Pharmakotherapie Stimulanzien wie Methylphenidat und Dexamfetamin eingesetzt. Dabei soll laut aktueller ADHS-Leitlinie Dexamfetamin wegen seines höheren Suchtpotenzials nur nach unzureichendem Therapieerfolg mit Methylphenidat verwendet werden. In einer Übersichtsarbeit befasste sich ein australisches Forscherteam mit der Frage, ob diese Einschränkung gerechtfertigt ist. Show moreADHS-Medikation

Perimenopause: Cimicifuga statt Hormone?
Die leitliniengerechte Therapie von Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen & Co in der Perimenopause ist die Hormonersatztherapie. Doch viele Frauen bevorzugen Phytopharmaka. Laut Leitlinie sollten standardisierte Extrakte bevorzugt werden. Welche Optionen gibt es?Show moreOptionen der Phytotherapie

Mehr Antibiotikaverordnungen „dank“ Telemedizin
Telemedizinische Konsultationen wurden während der COVID-19-Pandemie vermehrt in Anspruch genommen. Britische Forscher gingen in diesem Zusammenhang der Frage nach, ob sich damit auch etwas an der Zahl der Antibiotikaverordnungen änderte. Konkret untersuchten sie die Verschreibungen bei akuten Atemwegsinfekten durch Allgemeinmediziner. Dabei fanden sie mehr Verordnungen, wenn sich Erwachsene telemedizinisch behandeln ließen als direkt beim Arzt.Show moreBritische Beobachtungsstudie

Studie: NSAR-Kurzzeittherapie erhöht Risiko für Herzinsuffizienz
Zur NSAR-Anwendung bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 liegen bisher keine Empfehlungen vor. Eine dänische Forschungsgruppe zeigte nun jedoch, dass bereits eine NSAR-Kurzzeittherapie das Risiko für eine erstmalig auftretende Herzinsuffizienz erhöht. Eine individuelle Risikobewertung scheint für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 somit gerechtfertigt.Show moreBei Diabetes mellitus Typ 2
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