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Haushalt passierte Mitgliederversammlung erst im zweiten Anlauf. (Logo: ABDA)

Haushalt passierte Mitgliederversammlung erst im zweiten Anlauf. (Logo: ABDA)

ABDA-Mitgliederversammlung

Haushalt 2012 erst im zweiten Anlauf zugestimmt

Berlin - Denkzettel für den ABDA-Vorstand: Erst im zweiten Anlauf und nach einer symbolischen Kürzung genehmigte die Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) den vom Gesamtvorstand vorgelegten Haushalt für das Jahr 2012. Nach kontroverser Debatte lehnte zuvor eine knappe Mehrheit der Mitglieder bei der ersten Abstimmung den Haushalt wegen seiner überdurchschnittlichen Steigerung von 4,5 Prozent ab.

Die Landesapothekerkammern und die Landesapothekerverbände müssen für 2012 mit 13,5 Millionen Euro rund 4,5 Prozent mehr Beiträge an die Dachorganisation der Apotheker abführen. In letzter Konsequenz könnte die ABDA-Budgetausweitung nach Ansicht von Brancheninsidern zu steigenden Kammerbeiträgen für die Apotheker führen. Dies hängt davon ab, ob und wie die einzelnen Landesapothekerkammern die Erhöhung der Kammerumlage in ihren jeweiligen Haushalten auffangen können.

Teilnehmer der Mitgliederversammlung werteten die Abstimmungsniederlage als „politisches Signal“ an die Adresse des ABDA-Vorstandes: „Das war ein erheblicher Schuss vor den Bug“, sagte ein Teilnehmer der Mitgliederversammlung zu DAZ.online. Dem Vorstand seien die „Leviten“ gelesen worden, so die Einschätzung. In der Diskussion wurde argumentiert, das in so schweren ökonomischen Zeiten eine solche Steigerung des ABDA-Haushaltes nicht zeitgemäß sei. Als Richtschnur gilt normalerweise die allgemeine Preisentwicklung. Ein Teilnehmer wertete das Ergebnis als „schwere Beschädigung“ des geschäftsführenden Vorstandes.

Im zweiten Anlauf wurde der Haushalt für das Jahr 2012 mit einer symbolischen Korrektur angenommen. Nach Angaben von Teilnehmern wurde der Haushalt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit um den Betrag von 150.000 Euro gekürzt. Damit habe die Basis ein Zeichen setzen wollen. In der Diskussion wurde gefordert, dass der Ausweitung des Haushaltes eine entsprechende Leistungssteigerung der Arbeit der ABDA gegenüber stehen müsse.

 

Lothar Klein / 30.06.2011, 10:37 Uhr

Kommentare:

Winfried Meyer sagt:
06.07.2011 10:33

zu p.b.`s 05.07.2011 12:37
"Warum korrigiert die DAZ-Redaktion das nicht?"
DAS haben SIE p.b. doch bereits getan mit der Hyperlink-Setzung ... DANKE dafür!

Da ich selbst (etwa SIE ?) in der ABDA-Mitgliederversammlung nicht persönlich (als Gast ?) anwesend sein durfte, kann ich mich-persönlich auch nur/lediglich mit
"spanisch vorkommend ist noch geschmeichelt"
äußern (siehe unten)

Ansonsten warte ich auch in anderen ABDA-Themen seit Jahren auf öffentlichkeitswirksame GEGENDARSTELLUNGEN, denen seitens der ABDA-Führung nie nachgekommen wurde ...
warum wohl ?

Beispiel gefällig ?
meine Kritik-4 an

www.aponet.de/impressum.html
Warum ist die Aktualisierung "an GOVI-Verlag zum mehr...

b.p. sagt:
05.07.2011 12:37

Dieser DAZ-Bericht scheint ja nicht ganz der Wahrheit zu entsprechen... Warum korrigiert die DAZ-Redaktion das nicht?

http://www.abda.de/fileadmin/assets/pdf/Presse/Richtigstellung_04_07_2011.pdf

miwin sagt:
30.06.2011 21:06

"Dem geschäftsführenden Vorstand seien die „Leviten“ gelesen worden"

Oh Mann, das hat der sich sicher ganz schwer zu Herzen genommen. Und gleich nach seiner Abstrafung ist er in sich gegangen und überlegt krampfhaft, was er uns jetzt Gutes tun kann...

Winfried Meyer sagt:
30.06.2011 16:12

Nanu ? Wie das ? ... WER "erklärt`s ?

Der Etat der Öffentlichkeitsarbeit wurde von 3,34 auf 3,4 Millionen Euro erhöht.
(Quelle : www.apotheke-adhoc.de/Nachrichten/Politik/15697.html )

also 60.000 Euro plus

doch in DAZ.online steht:
"Nach Angaben von Teilnehmern wurde der Haushalt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit um den Betrag von 150.000 Euro gekürzt."

"spanisch vorkommend" scheint noch geschmeichelt :-)

meint
www.apointernetclub.blogspot.com

p.b. sagt:
30.06.2011 11:29

5,4% ,das entspricht ungefähr den jährlichen Ausgaben für diese unsägliche ABDA-Studie
(angeblich 700000€ pro Jahr.
Was ist eigentlich ,wenn die Studie ergibt,dass die Apotheker doch nicht so wichtig sind in dieser Aufgabe??
Dann hätten die Apotheker Millionen dafür ausgegeben um zu beweisen,dass
sie überflüssig sind!!!!
Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.Ich glaube dann wären wir die Lachnummer 1 in Deutschland.
Oder ist schon bekannt ,dass wir so wichtig sind??dann bräuchten wir rein logisch keine Studie mehr.

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