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Multimodale Phytotherapie bei Blasenentzündung

27.06.2017, 10:30 Uhr


Hohe Rezidivneigung

Blasenentzündungen sind leider meist kein einmaliges Problem. Schätzungen zufolge macht etwa jede zweite Frau mindestens einmal in ihrem Leben eine Harnwegsinfektion durch. Bei 20 bis 25 Prozent der Betroffenen kommt es zu wiederkehrenden Harnwegsinfektionen (Rezidiven). Von einer rezidivierenden Harnwegsinfektion spricht man, wenn ein Patient häufiger als drei Mal pro Jahr oder zwei Mal pro Halbjahr darunter leidet. In 90% der Fälle handelt es sich dabei um eine erneute Infektion und nur in 10% der Fälle um einen nicht vollständig ausgeheilten Infekt.

Wiederkehrende Harnwegsinfektionen sind für die Betroffenen natürlich sehr belastend. Durch die ständigen Blasenentzündungen sind die Schleimhäute der Harnwege oft stark gereizt, was das erneute Eindringen von Keimen begünstigen kann. Und nicht nur das: Auf der Basis einer rezidivierenden Harnwegsinfektion kann sich eine (auch) chronische Infektion oder eine Reizblase entwickeln. Unter einer solchen Reizblase versteht man Beschwerden der Harnblase, für die es keine erkennbare organische Ursache gibt bzw. denen keine Infektion zugrunde liegt. Die Symptome ähneln denen der akuten Harnwegsinfektion: starker und plötzlicher Harndrang, häufiges Wasserlassen, obwohl die Blase noch nicht gefüllt ist, leichtes Brennen beim Wasserlassen und Dranginkontinenz.


Um diese Entwicklung zu vermeiden, wird insbesondere auch der Nachsorge einer Blasenentzündung eine besondere Rolle zugeschrieben.

 

Auf einen Blick

  • Blasenentzündungen haben eine hohe Rezidivneigung
  • 20 bis 25 Prozent der erstmals Betroffenen erleiden eine wiederkehrende Harnwegsinfektion
  • Auf der Basis einer rezidivierenden Blasenentzündung kann sich eine Reizblase bilden.


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