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Montag, 15. April 2019
 
 

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

mal ganz abgesehen von Sicherheitsbedenken, die spätestens seit der Affäre um Lunapharm geäußert werden, und der Bürokratie, die die Importquote mit sich bringt (haben Sie einmal versucht, sie bis ins Detail zu verstehen?), sorgen die Importe im Apothekenalltag immer wieder für Probleme, die es sonst nicht gibt. Da sind zum einen die Packungen, die teilweise ausländische Aufmachungen haben, was Patienten verunsichert, und Abweichungen bei den Devices, zum Beispiel fehlende Sicherheitssysteme. Zum anderen gibt bei der Abgabe zusätzliche Retaxfallen: Aut-idem, Substitutionsausschluss oder Preisanker sind hier die Stichworte. Dass Importabgaben beim DeutschenApothekenPortal immer wieder ein Thema sind, zeigt die Relevanz für den Apothekenalltag. Auf der Haben-Seite lassen sich für die Apotheker maximal vielleicht Einkaufsvorteile verbuchen. Ob die die Probleme aufwiegen, muss jeder für sich selber beantworten. Vermutlich wäre aber die Trauer bei einem Wegfall der Importförderklausel in der Apothekerschaft nicht allzu groß.

(Foto: imago)

 

JAMA-Publikationen

Hilft Vitamin D bei Darmkrebs?

Dem Vitamin D-Hormon werden die verschiedensten Wirkungen zugeschrieben. Doch hilft das „Sonnenvitamin“ wirklich bei Krebs? Zwei aktuelle Studien deuten auf chemopräventive Effekte bei Magen-Darm-Tumoren hin – allerdings erst auf den „zweiten statistischen“ Blick. Mehr lesen Sie hier.

(Foto: Bundesrat)

 

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Länder: Vergütung für Grippeimpfstoffe deckt Aufwand der Apotheken nicht

Der Bundesrat hat am Freitag das Terminservice- und Versorgungsgesetz passieren lassen. Damit steht seinem baldigen Inkrafttreten nichts mehr im Weg. Allerdings üben die Länder in einer begleitenden Entschließung deutliche Kritik am Verlauf des Gesetzgebungsverfahrens sowie einzelnen Regelungen – insbesondere an denen zur Impfstoffversorgung. Lesen Sie noch einmal einen der meist gelesenen Artikel vom vergangenen Wochenende.

 

Themen am Morgen

Gesundheitsexperten warnen vor einer „ernsthaften globalen Gesundheitsbedrohung“ durch den arzneimittelresistenten Hefepilz Candida auris. Das berichtet das Portal „Heilpraxisnet.de".

Speziell beim Thema Allergien komme der fachlichen Beratung durch eine Apothekerin bzw. einen Apotheker mit akademischer Ausbildung eine immense Wichtigkeit zu, schreibt die Österreichische Apothekerkammer in einer Pressemeldung.
 

Das war „Wissen vor 8“ an diesem Morgen.
Ich wünsche Ihnen einen gelungenen Start in den Tag. Morgen lesen wir uns wieder, wenn Sie mögen.

Julia Borsch
Apothekerin, Chefredakteurin DAZ.online

Und wie immer gilt: Anregungen, Kritik und Themenwünsche gern per Mail an uns: redaktion@daz.online

 

24. April – Cannigione OT, Italien

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26. Juni – Essen

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2. November – Berlin

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