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Montag, 16. April 2018
 
 

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

aus politischer Sicht war es die Nachricht der vergangenen Woche: Mit großer Mehrheit hat die Zweite Kammer des niederländischen Parlaments einen Antrag verabschiedet, der sich mit dem hierzulande geplanten Rx-Versandverbot beschäftigt. Das Parlament hat darin die Regierung beauftragt, die Bundesregierung wegen des Verbotes zu kontaktieren. Es solle darauf hingewiesen werden, dass die im Koalitionsvertrag festgehaltenen Pläne aus Sicht der Niederländer gegen den freien Warenverkehr und eine sogenannte Internet-Richtlinie verstoßen. Mal ganz davon abgesehen, dass die Niederländer nicht weiter erklären, welche Internet-Richtlinie sie meinen, überrascht der Zeitpunkt: Schließlich teilte das Bundesgesundheitsministerium kürzlich erst selbst mit, dass der Meinungsbildungsprozess zum Verbot noch nicht abgeschlossen sei. In jedem Fall ist der Beschluss der Niederländer zu verstehen: Schließlich ist es die Aufgabe des Gesetzgebers, sich vor die Unternehmen im eigenen Land zu stellen, auch um die dort Beschäftigten zu schützen. Aber umgekehrt ist es die Aufgabe des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung, die hier angesiedelten Apotheken-Unternehmen mit ihren mehr als 150.000 Angestellten zu schützen - und nicht die Interessen einiger ausländischer Großunternehmen.

(Foto: stock.adobe.com/designer491)

 

Entdeckung von Lysergsäurediethylamid

75 Jahre LSD: Rausch und Horror inklusive

Ein Rausch per Zufall führte vor 75 Jahren zur Entdeckung eines der stärksten bekannten Halluzinogene: LSD. Entdecker Albert Hofmann durchlebte einen Spagat zwischen Bewusstseinserweiterung und Horrortrip. Von Sandoz als Psychopharmakon auf den Markt gebracht, wurde LSD ab Ende der 60er Jahre schrittweise verboten. DAZ.online beschreibt zum Jubiläum des Halluzinogens die Historie eines umstrittenen Stoffes.    

(Foto: Külker)

 

Beitragssenkungen

Spahn: Kassen sollen kein Geld horten

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Krankenkassen aufgefordert, angesichts milliardenschwerer Geldreserven die Mitgliedsbeiträge zu senken. „Der Spielraum ist bei sehr vielen Krankenkassen vorhanden, um die Beiträge zu senken. Die Versicherten haben einen Anspruch darauf. Es ist ihr Geld“, sagte Spahn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Geld horten ist nicht Aufgabe der Krankenkassen.“ Mehr dazu lesen Sie jetzt auf DAZ.online.

 

Themen am Morgen

Die Sächsische Zeitung berichtet über eine neue Rezeptsammelstelle in Mücka.
Das Ärzteblatt zitiert Zahlen der Barmer, nach denen Frauen aus den westdeutschen Bundesländern häufiger unter Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) leiden.
 

Das war „Wissen vor 8“ an diesem Morgen. 
Ich wünsche Ihnen einen gelungenen Start in den Tag. Morgen lesen wir uns wieder, wenn Sie mögen!

Benjamin Rohrer
Chefredakteur DAZ.online

Und wie immer gilt: Anregungen, Kritik und Themenwünsche gern per Mail an uns: redaktion@daz.online

 

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