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Freitag, 21. April 2017
 
 

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,


das Rx-Versandverbot: in der Unionfraktion gibt man es nicht auf. Also grundsätzlich ohnehin nicht: So will der für Gesundheitsfragen zuständige Unions-Fraktionsvize Georg Nüsslein (CSU) das Thema mit in die nächste Legislaturperiode nehmen  – in den Koalitionsvertrag.  

Doch anderen reicht das offensichtlich nicht. Sie wollen das Verbot und zwar noch vor der Bundestagwahl. Zu dieser Fraktion gehört der Bundesgesundheitsminister. Von Aufgeben scheint im BMG keine Rede. Vielmehr zeigt Gröhe sich kämpferisch. Die SPD müsse ihre Blockadehaltung endlich aufgeben, denn ihre Vorschläge hätten sich längst als europarechtswidrig und damit als untauglich erwiesen, erklärte er gegenüber DAZ.online. Und es gibt offensichtlich noch mehr, die kämpfen wollen: Auch die gesundheitspolitische Sprecherin der Union, Maria Michalk, äußert im Interview mit DAZ.online nun ihre Hoffnung auf eine Verabschiedung noch in der aktuellen Legislaturperiode.

Wie das noch klappen kann und warum sie dem Kompromissvorschlag der SPD-Politiker Sabine Dittmar und Edgar Franke nicht zugestimmt hat, hat sie DAZ.online-Redakteur Hinnerk Feldwisch-Drentrup im Interview erzählt. Lesen sie es jetzt hier. 


(Foto: Dan Race / Fotolia)

 

Parkinson, Alzheimer und mehr

FDA lässt Gentest für Verbraucher zu 

Die US-Amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat erstmals Erlaubnisse für die Vermarktung von „Genetic Health Risk (GHR) Tests“ „direct-to-consumer“ erteilt. Damit ist gemeint, dass der Verbraucher seine Probe über ein Testkit abgibt. Das bekommt er direkt nach Hause und nicht etwa in seine Arztpraxis zugesandt. Die Probe lässt bei einem Labor analysieren. Von dort erhält er anschließend einen Bericht über seine genetische Disposition. Diese Disposition bedeutet aber noch lange nicht, dass die jeweilige Krankheit tatsächlich ausbricht. Die zugelassen Tests betreffen die folgenden Krankheiten oder Störungen: Parkinson-Krankheit, Late-onset Alzheimer-Krankheit, Zöliakie, Alpha-1-Antitrypsin-Mangel, early-onset primäre Dystonie, Faktor XI-Mangel, Gaucher Krankheit Typ 1, Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel, erbliche Hämochromatose und erbliche Thrombophilie. 
Mehr dazu berichtet Dr. Helga Blasius heute auf DAZ.online. 

(Foto: RioPatuca Images / Fotolia)

 

Essstörungen in der Apotheke

Alles isst ganz normal?

Eine Essstörung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Person ihr Essverhalten übermäßig stark kontrolliert, einschränkt oder die Kontrolle darüber verliert. 
Personen mit Essstörungen sehen oft gesund aus, obwohl sie ernsthaft krank sind. Sie und ihre Angehörigen fühlen sich häufig hilflos, verzweifelt und überfordert. Essstörungen wie Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimia nervosa (Bulimie, Ess-Brech-Sucht) und Binge-Eating-Disorder sind schwerwiegende Erkrankungen, die zahlreiche Gesundheitsstörungen nach sich ziehen können und mit einem erhöhten suizidalen Risiko einhergehen. Sie entstehen durch das Zusammenwirken eines genetisch erhöhten Risikos und von Umweltfaktoren. Allein aufgrund einer genetischen Prädisposition erkrankt man nicht. Ebenso wenig entstehen die Erkrankungen aus freien Entscheidungen heraus.
Eine vollständige Genesung ist jedoch möglich. Hierfür muss die Essstörung frühzeitig erkannt und therapiert werden. Fundierte Informationen und professionelle Hilfen sind wichtige Schritte auf dem Weg zur Genesung. 
Mehr zu Patienten mit Essstörungen in der Apotheke lesen sie in der aktuellen DAZ. (DAZ.online)

 (Foto: dpa)

 

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Apothekerin wehrt sich gegen Kopftuch-Kritik

„Allerdings kann ich nicht akzeptieren, dass eine Mitarbeiterin von Ihnen demonstrativ ein Kopftuch trägt“, mit diesen Worten in einer E-Mail schockierte ein Kunde die Apothekerin Silvia Renkl, die in der nordrhein-westfälischen 22.000-Einwohner Stadt Herdecke die Sonnen- und die Post-Apotheke betreibt. Doch die Apothekerin setzt sich öffentlich zur Wehr. Kurz vor Ostern wandte sie sich an die regionale Tageszeitung, die Westfalenpost, und ließ in einem Artikel eine Erklärung mitabdrucken. Die Reaktionen auf ihr Statement seien überwältigend positiv gewesen, freut sich die Apothekerin.
 
Lesen Sie hier einen der derzeit meist gelesenen Artikel auf DAZ.online. (vb)

(Foto: dpa)

 

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Innovationsfonds: Neue Förderprojekte, wenig Apotheker - pharmazeutische-zeitung.de
Weltweite Unterschiede im Gesundheitswesen nehmen zu- ärzteblatt.de
Rheuma: Es dauert zu lange bis zum ersten Facharztbesuch - ärztezeitung.de    
Kreis Pinneberg: Apotheken in der Region werden immer weniger - abendblatt.de      

Das war „Wissen vor 8“ in dieser kurzen Woche. 
Ich wünsche Ihnen einen gelungenen Start in den Tag und ein schönes Wochenende. Am Montag lesen wir uns wieder, wenn Sie mögen!

Julia Borsch
Apothekerin, Chefredakteurin DAZ.online

Und wie immer gilt: Anregungen, Kritik und Themenwünsche gern per Mail an uns: redaktion@daz.online

 

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