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Cross-sektionale Beobachtungsstudie

Beruflicher Stress und Aufschub des Toilettengangs können Verstopfungen begünstigen

01.07.2019, 00:00 Uhr


Eine Obstipation kann den Alltag von Betroffenen und insbesondere auch deren Lebensqualität beeinträchtigen. Inwieweit die eigenen Verhaltensweisen dazu beitragen, sollte eine Befragung unter den Mitarbeitern einer spanischen Klinik ans Licht bringen.

Englische Erstveröffentlichung

Turk J Gastroenterol 2018; 29:580-7
 

Studienart

Cross-sektionale Beobachtungsstudie zur Fragestellung, ob ungünstige Gewohnheiten das Verstopfungsrisiko verdoppeln können¹

Im Allgemeinen wird angenommen, dass gesunde Essgewohnheiten, eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme und regelmäßige Bewegung den Stuhlgang erleichtern. Allerdings sind diese Maßnahmen bei Menschen mit chronischer Obstipation alleine nur selten ausreichend wirksam.

Des Weiteren werden auch Verhaltensweisen rund um den Toilettengang empfohlen, um einer Obstipation vorzubeugen; die Datenlage hierzu ist jedoch begrenzt. 

Ziel dieser Studie war es daher herauszufinden, ob eine chronische Obstipation mit ungünstigen Verhaltensweisen im Alltag zusammenhängt. Zu diesen gehören:

  • der Aufschub des Toilettengangs
  • die Unlust, zum aktuellen Zeitpunkt - trotz Drang - zur Toilette zu gehen
  • das Vermeidungsverhalten, außerhalb der eigenen vier Wände zur Toilette zu gehen

 

¹ Cerdán-Santacruz C, Ortega-López M, Vigara-García M, Fernández-Pérez C, Cerdán-Miguel J. Do bad habits bring a double constipation risk? Turk J Gastroenterol 2018; 29: 580-587.

 



Eva-Maria Hierl, Autorin DAZ.online
redaktion@daz.online


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