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Ergebnisse einer neuen klinischen Wirksamkeitsstudie

Canephron®: Phytotherapie auf Augenhöhe mit Antibiotikum bei akuter, unkomplizierter Blasenentzündung*

25.04.2019, 11:05 Uhr


Blasenentzündungen gehören zu den häufigsten bakteriell bedingten Infektionen. Betroffen sind aufgrund ihrer Anatomie vor allem Frauen. Schätzungen zufolge leidet jede Zweite mindestens einmal in ihrem Leben an einer Blasenentzündung. Bei 20 bis 30 % von ihnen kommt es innerhalb eines Jahres zu einem Rezidiv.5 Der Leidensdruck bei den Patientinnen ist hoch und eine rasch und effektiv wirkende Therapie daher für sie von immenser Bedeutung. Allerdings muss bei einer Blasenentzündung nicht immer gleich ein Antibiotikum eingenommen werden, denn in der Regel sind die Infekte unkompliziert und können symptomatisch behandelt werden. Das entspricht auch dem Wunsch vieler Frauen. Für sie ist das Phytopharmakon Canephron® eine evidenzbasierte Alternative. Dass es hinsichtlich Therapieerfolg und Symptomreduktion auf Augenhöhe mit einem Antibiotikum steht, belegt eine neue klinische Studie.6

Blasenentzündungen sind einer der häufigsten Anlässe für die Verordnung eines Antibiotikums. Jährlich werden ca. 6,3 Millionen Blasenentzündungen mit Antibiotika behandelt.7 Für viele Betroffene stellt eine Antibiose aufgrund der häufig auftretenden Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden oder allergischen Hautreaktionen eine unangenehme Situation dar. Wenn sich dann noch aufgrund des hohen Rezidivrisikos von Blasenentzündungen mehrere Antibiosen hintereinander reihen, nimmt die Belastung für die Betroffenen enorm zu.

Der Fokus liegt auf der Symptombehandlung

Mit der Verordnung eines Antibiotikums entspricht der Arzt der S3-Leitlinie „Harnwegsinfektionen“. 8 Darin wird bei einer akuten, unkomplizierten Blasenentzündung nach kritischer Diagnosestellung die Gabe eines Antibiotikums mit geringer Resistenzrate empfohlen. Nicht unbedingt entspricht der Arzt mit dieser Verordnung jedoch dem Wunsch der Betroffenen. Einer Studie zufolge ist jede dritte Frau mit einer unkomplizierten Blasenentzündung bereit, zunächst auf ein Antibiotikum zu verzichten.9 Das ist prinzipiell möglich und ebenfalls leitliniengerecht. Denn in der S3-Leitlinie wird betont, dass der Fokus bei der Behandlung vor allem darauf liegt, „die klinischen Symptome rascher zum Abklingen zu bringen“. Bei akuten, unkomplizierten Blasenentzündungen mit leichten bis moderaten Beschwerden kann laut der Leitlinie daher in Abstimmung mit der Patientin auch eine symptomatische Therapie in Betracht gezogen werden.

Die Studie auf einen Blick6

  • Randomisierte, doppelblinde, doppel-dummy, multizentrische Phase-III-Nicht- Unterlegenheitsstudie
  • 659 Teilnehmerinnen mit einer akuten, unkomplizierten Blasenentzündung
  • Therapie über 7 Tage mit Canephron® bzw. einmalige Gabe von Fosfomycin
  • Primärer Studienendpunkt: Nachweis der Nicht-Unterlegenheit von Canephron® versus Fosfomycin gemessen an der Rate der Studienteilnehmerinnen, die ein zusätzliches Antibiotikum benötigten.
  • Sekundäre Studienendpunkte: Symptomreduktion, gemessen mit dem ACSS-Fragebogen, Verträglichkeit der Therapie


Ergebnisse:

  • Bestätigung der Nicht-Unterlegenheit von Canephron® versus Fosfomycin hinsichtlich des Bedarfs einer zusätzlichen Antibiotika-Therapie
  • Vergleichbare Symptomreduktion unter Canephron® und Fosfomycin
  • Bestätigung der guten Verträglichkeit von Canephron®

Hierfür ist das Arzneimittel Canephron® Uno eine gute Empfehlung. Die pflanzliche Dreierkombination aus Rosmarin, Tausendgüldenkraut und Liebstöckel behandelt umfassend die Symptome einer akuten, unkomplizierten Blasenentzündung. Die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Phytopharmakons ist nicht nur aus der Praxis bekannt, sondern auch durch präklinische und klinische Daten belegt.



* Canephron® ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur unterstützenden Behandlung und zur Ergänzung spezifischer Maßnahmen bei leichten Beschwerden (wie häufigem Wasserlassen, Brennen beim Wasserlassen und verstärktem Harndrang) im Rahmen entzündlicher Erkrankungen der Harnwege.

 



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