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Randomisierte, monozentrische, cross-over- und open-label-Studie1

Aspirin® mit innovativer Galenik: Schneller wirkbereit bei guter Verträglichkeit

31.01.2019, 12:13 Uhr


Studienergebnisse und Fazit

 

Was brachte die Pharmako-Szintigraphie Studie an Ergebnissen?

Zentrale Ergebnisse der Studie1 waren:

  1. Schnellerer Zerfall
    Aspirin zerfällt viermal schneller als Ibuprofen und Ibuprofen-Lysin. Während Aspirin im Median innerhalb von nur 9 Minuten vollständig zerfiel, brauchten Ibuprofen und Ibuprofen-Lysin dafür 37,5 Minuten (siehe Abbildung 2).

  2. Schnellere Resorption

    ASS aus Aspirin erreicht ihre maximale Plasmakonzentration innerhalb von 20 Minuten, Ibuprofen benötigt 68 Minuten und Ibuprofen-Lysin immer noch 42 Minuten. ASS flutet damit dreimal schneller an als Ibuprofen und zweimal schneller als Ibuprofen-Lysin. Aspirin hat zudem eine kurze Kontaktzeit mit der Magenschleimhaut und verlässt den Magen zeitig.

Aspirin weist zudem im Vergleich zu Ibuprofen und Ibuprofen-Lysin eine deutlich geringere Varianz beim Zerfall auf. Die Zeitdauer bis zum vollständigen Zerfall ist damit zuverlässig vorhersagbar, die Ergebnisse unterscheiden sich nur geringfügig bei unterschiedlichen Menschen. Auch die Varianz bei der Anflutung des Wirkstoffs ist bei Aspirin im Vergleich zu Ibuprofen und Ibuprofen-Lysin deutlich geringer: Während die maximale Plasmakonzentration der ASS nach 18 bis 27 Minuten erreicht war, war die Range bei Ibuprofen mit 33 bis 178 Minuten und bei Ibuprofen-Lysin mit 28 bis 118 Minuten wesentlich breiter. Die Zeitdauer bis zum Erreichen des maximalen Plasmaspiegels ist somit bei Aspirin besser vorhersagbar. Die geringere Varianz der Ergebnisse kann bedeuten, dass bei deutlich mehr Menschen der Zerfall, die Anflutung und die Wirkung der Aspirin Tablette gleich sind.

Abb 2: Die Ergebnisse des Tablettenzerfalls in der Pharmako-Szintigraphie.

Wie verträglich ist Aspirin bei kurzzeitiger Anwendung?

Im Rahmen einer großen Metaanalyse aus 67 klinischen Studien mit über 13.000 Patienten wurde Aspirin unter anderem mit Placebo und Ibuprofen in der kurzzeitigen Anwendung verglichen.9 Die Ergebnisse sowohl der unerwünschten Ereignisse insgesamt als auch in puncto Magen-Darm-Trakt zeigten kaum Unterschiede zwischen Aspirin und Placebo.* Im Vergleich zwischen Ibuprofen und Aspirin waren hinsichtlich der Verträglichkeit keine statistisch signifikanten Unterschiede erkennbar.

Die Verträglichkeit von Aspirin spiegelt sich auch in einer apothekenbasierten Anwendungsbeobachtung unter Alltagsbedingungen wider10. Nur etwa fünf Prozent der Anwender, also jeder Zwanzigste, berichteten von Nebenwirkungen. Davon betrafen die meisten den Gastrointestinaltrakt. Insgesamt 94,9 Prozent der Anwender hatten keine Nebenwirkungen. Daraus wird deutlich, dass Aspirin auch unter Alltagsbedingungen gut verträglich ist.

Zusammenfassung

Aspirin wirkt schnell und ist gut verträglich. Dies zeigte sich in den klinischen Daten als auch im Alltag: Aspirin zerfällt viermal schneller als Ibuprofen und Ibuprofen-Lysin. Bereits innerhalb von neun Minuten zerfällt Aspirin vollständig. Ibuprofen und Ibuprofen-Lysin benötigen hier 37,5 Minuten. Zudem erreicht der Wirkstoff aus Aspirin die maximale Plasmakonzentration (Tmax) dreimal schneller als Ibuprofen und zweimal schneller als Ibuprofen-Lysin. Aspirin zeigt dadurch eine kurze Kontaktzeit mit der Magenschleimhaut und verlässt den Magen rasch.

Die Verträglichkeit von Aspirin sowohl unter Studien- als auch unter Alltagsbedingungen ist erwiesenermaßen gut.

Mit Aspirin kann dem Apothekenkunden ein Schmerzmittel zur Selbstmedikation von Kopfschmerzen empfohlen werden, das schnell wirkt und zudem effektiv und gut verträglich ist.



* Gastrointestinale Nebenwirkungen Aspirin®: 9,9 Prozent, Placebo: 9,0 Prozent



Autorin

Eva-Maria Hierl

Medical Writer, Apothekerin




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