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In-vitro-Screening-Studie zur Verbesserung des Haarzustandes und Reduktion des Haarausfalls

Baicapil™ zeigt in vitro einen positiven Einfluss auf Zellen der Wachstumszone des Haares

01.09.2018, 10:00 Uhr


Der natürliche Wirkstoffkomplex Baicapil™ unterstützt die Proliferation und den Schutz verschiedener Haarwurzelzellen, so das Ergebnis der vorliegenden In-vitro-Screening-Studie.

Neben den bekannten und häufigsten Arten des Haarausfalls – z. B. erblich bedingter oder kreisrunder Haarausfall –, die eine krankhafte Ursache aufweisen, kann auch der tägliche und temporär erhöhte Haarausfall bei Frauen einen starken Leidensdruck ausüben.1 Dieser diffuser Haarausfall hat nicht immer eine krankhafte Ursache, daher kann der Einsatz von Kosmetika zur Verbesserung des Haarzustandes und Reduktion des Haarausfalls gerechtfertigt sein. Für die evidenzbasierte Empfehlung eines Produktes in der Apotheke oder der Arztpraxis ist jedoch, trotz des rechtlichen Status als Kosmetikum, eine belegte Wirksamkeit und Unbedenklichkeit unverzichtbar.

Priorin® Liquid ist ein Kosmetikum zur Anwendung bei nicht krankheitsbedingten Haarausfall. Es enthält Baicapil™, einen Wirkstoffkomplex aus drei Pflanzenextrakten – Baikal-Helmkraut-Wurzelextrakt, Soja- und Weizenkeimextrakte – sowie als zusätzliche Komponenten Dexpanthenol und Arginin.

Für Priorin Liquid wurde die Wirksamkeit in einer Studie mit 103 Probanden, im Alter von 18 bis 45 Jahren, belegt: Nach der 12-wöchigen Anwendung von Priorin Liquid wurde eine statistisch signifikante Abnahme der Anzahl der Haare in der Telogenphase (p<0,0001), eine Zunahme der Anzahl der Haare in der Anagenphase (p<0,0001) sowie eine Verbesserung des Anagen-/Telogenverhältnisses (p<0,0001) gemessen.2

Zusätzlich wurde eine statistisch signifikante Abnahme der Anzahl der ausgefallenen Haare bei nicht krankheitsbedingtem Haarausfall nach der Haarwäsche gezählt (p<0,0419). Zur Beurteilung der Haarqualität wurde von einem unabhängigen Friseur die Haarbeschaffenheit und der Haarzustand mit Hilfe einer visuellen Analogskala bestimmt. Dabei zeigte sich eine signifikante Verbesserung des Scores für Haarvolumen, Haardicke und Haarstärke (p<0,0001). Des Weiteren bestätigten 83 % der Probanden eine Verbesserung des Haarbildes und 79 % eine Verbesserung ihres Haarwachstums.2

Auch die Ergebnisse einer zweiten Studie mit 100 Probanden und erweiterten Altersgrenzen (18 bis 65 Jahre), bei einmal täglicher Anwendung über 12 Wochen, bestätigt die Reduktion des nicht krankheitsbedingten Haarausfalls durch Priorin Liquid. Darüber hinaus wurde eine Verbesserung der Scores des Kopfhautzustandes und des Haarvolumens bei 9 von 10 Probanden (p<0,0001) festgestellt.3

Durch welche Effekte die oben genannten positiven Resultate auf den nicht krankheitsbedingten Haarausfall vermittelt werden, ist Gegenstand fortlaufender Untersuchungen. Die Grundlage dafür liefert die im Folgenden dargestellte In-vitro-Screening-Studie mit Baicapil™.

Dermale Papille – Wachstumszentrum des Haarfollikels

Der Haarfollikel umgibt die Haarwurzel und verankert das Haar in der Haut (siehe Abb. 1). Die Haarwurzel selbst besteht aus zwei Einheiten, der Haarmatrix und der Haarpapille (dermale Papille) – einer aus Bindegewebe, Blutgefäßen und Nervenfasern aufgebauten Zone. Diese ragt von unten zapfenartig in die Haarwurzel hinein. Die dermale Papille spielt eine zentrale Rolle bei der Regulation des Haarzyklus und des Haarwachstums. Sie nimmt Mikronährstoffe auf und sorgt über die Steuerung von Nachbarzellen wie z.B. bestimmte Fibroblasten und Keratinozyten dafür, dass sich während der Anagenphase gesunde Haarsubstanz bildet.4,5,6,7 Gleichzeitig ist die Funktionsfähigkeit der dermalen Papille auch von funktionierenden Keratinozyten abhängig.4

Abb. 1: Anatomie des Haares

Eine Reihe an Faktoren kann die Funktion der Haarwurzel und deren Bestandteile, die dermale Papille und die Haarmatrix, negativ beeinflussen. Dazu gehören u.a. erblich bedingter Haarausfall, Stress, jahreszeitliche Schwankungen, Entzündungen, Hormonschwankungen, Nährstoffmangelerscheinungen oder bestimmte Arzneimittel.8,9 Positive Effekte hat dagegen die Reduktion von oxidativem Stress und die Bildung von Prostaglandin E2 (PGE2) in den Haarwurzelzellen.10,11 Auch Wachstumsfaktoren wie Insulin-like growth factor 1 (IGF-1) und Cytokeratin 15 zeigen eine günstige Wirkung auf die Regulierung des Haarwachstumszyklus.12,13 Die Aufnahme von Glukose in die Zellen der dermalen Papille kann den Metabolismus fördern, die Proliferation anregen und so das Haarwachstum unterstützen.14



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