Semesterstart Pharmazie

Von Analytik bis Zauberei – ABC für Erstsemester

Stuttgart - 05.10.2022, 09:15 Uhr

Nicht immer bunt und farbenfroh: Der Weg zum approbierten Giftmischer. (Foto: shaiith / Fotolia)

Nicht immer bunt und farbenfroh: Der Weg zum approbierten Giftmischer. (Foto: shaiith / Fotolia)


Zickenkrieg bei der Partnerbörse Pharmazie

Pharmazeuten paaren sich oft untereinander – wie Lehrer, Piloten und Stewardessen oder Ärzte und Krankenschwestern. Somit ist das Pharmaziestudium in vielerlei Hinsicht durchaus zukunftsträchtig: Die Job-Chancen sind derzeit grandios, und auch privat können Pharmazeuten auf dem Wedding-Market des Pharmaziestudiums ihr Schäfchen ins Trockene bringen. Elite-Partner im realen Leben. Für die männlichen Pharmazeuten ist der Partner-Pool deutlich auswahlreicher und ergiebiger. Vielleicht müssen sie als „Hahn im Korb“ allerdings auch so manche Feder lassen – ob das dann der androgenetischen Alopezie oder den Pharmazeutinnen geschuldet ist? Große Studien fehlen bislang – mangels männlicher Probanden.

X ist tatsächlich ein schwieriger Buchstabe im Pharmazeuten-Alphabet. Xe oder Xenon kennen die meisten von den Autoscheinwerfern. Das edle Gas begegnet den meisten Pharmaziestudenten auch noch außerhalb der Autobahn: Beim Auswendiglernen des Periodensystems im ersten Semester. Kein Scherz.

Yoga soll unglaublich entspannen. Heißt es. Ob „ohm“ und Sonnengrüße aus der fernöstlichen Philosophie es allerdings schaffen, chronisch erhöhte Adrenalin- und Cortisolspiegel beim Pharmazeuten wieder in die natürliche Balance zu bringen? 

Zickenkrieg. Der kann schon mal ausbrechen, wenn ein Haufen junger Mädels auf engen Raum gepfercht sind. Ein paar männliche pharmazeutische Mitstreiter nivellieren meist die Kriegsspitzen. Was hilft? Petzen bei Assistenten in der Regel nicht. Lieber nochmals unter Y nachlesen oder sich einfach auf das zauberhafte Zuhause freuen. Das allerdings bekommt der Pharmaziestudent tatsächlich nur selten zu Gesicht. Sitzt er nicht in der Vorlesung, in irgendeinem Seminar oder wälzt Bücher in der Bibliothek, wertet er Versuche aus, schreibt Protokolle oder bereitet gewissenhaft den Versuch des nächsten Labortags vor.

Dieser Artikel ist zuerst am 20.10.2016 erschienen und wurd am 5.10.2022 aktualisiert. 



Celine Müller, Apothekerin, Redakteurin DAZ.online (cel)
redaktion@daz.online


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1 Kommentar

Tränen gelacht

von Robert Rabe am 21.11.2016 um 15:00 Uhr

Ich danke für diesen wunderbaren und treffenden Beitrag, der mir den trüben Novembernachmittag versüßt.

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