Protina produziert vor den Toren von München (Bildergalerie)

Vitamine und Mineralstoffe in Arzneimittelqualität made in Germany

27.05.2022, 17:50 Uhr


Apotheken sind für das Familienunternehmen der wichtigste Partner

Dem Thema Evidenz messe man bei Protina eine große Bedeutung zu, erklärt die Geschäftsführerin, die bereits seit über 20 Jahren für Protina tätig ist. Mittlerweile sechs Mitarbeiterinnen beantworten in der MedWiss-Abteilung die verschiedensten Fragen von Verbraucher:innen und Apotheker:innen zu den Protina-Produkten und den damit verbundenen Themen. Dazu zählen z. B. Fragen zum Säure-Basen-Haushalt und den Puffersystemen, ob man mit Urin-Teststreifen den Blut-pH messen kann oder inwiefern Magnesium-Diasporal® bei Herzkreislauf-Problemen für Diabetiker oder beim Sport eingesetzt werden kann. Die Versorgung der Apotheken mit Daten und Studien zur Unterstützung bei der Beratung ist dem Unternehmen nach eigener Aussage ein großes Anliegen. „Sie können sich jederzeit mit ihren Fragen bei uns melden“, verweist Tiedemann explizit auf dieses Angebot. Schließlich seien der Säure-Basen-Haushalt und die Puffermechanismen ein eigener Fachbereich und kein Teil des Studiums. Für diesen Fachbereich tue man viel und kommuniziere das auch. Denn die Apotheken seien für das Familienunternehmen der wichtigste Partner. Neben der Unterstützung bei medizinisch-wissenschaftlichen Fragestellungen werden daher auch umfassend Schulungen für Direktkunden angeboten. „Es existiert ein Protina-Schulungsteam, das in den letzten Jahren massiv erweitert wurde. Das Team schult hunderte Apothekenmitarbeiter in Präsenz, aber auch in Webinaren in Kooperation mit dem BVpta. Dieses Wissen weiterzugeben ist für uns ein wichtiges Anliegen, das wir sehr ernst nehmen und in den nächsten Jahren weiter forcieren wollen“, erklärt Monika Tiedemann. 

Als unabhängiges Familienunternehmen in die Zukunft

Am Status als unabhängiges Familienunternehmen soll sich auch in Zukunft nichts ändern. Die neue Inhabergeneration, es gibt derzeit elf Gesellschafter, stellte gerade die Weichen dafür, dass die Firma in Familienhand bleibt, berichtet die Geschäftsführerin. Dadurch erhalten wir uns die flachen Hierarchien mit kurzen Entscheidungswegen, die ein wichtiger Erfolgsfaktor von Familienunternehmen sind“, so die Geschäftsführerin. „Wir wollen Mitarbeitende, die mitgestalten und sich einbringen, das ist explizit gewünscht.“ Darüber hinaus erachtet sie den Pharmamittelstand grundsätzlich als wichtigen Wirtschaftsfaktor, der im Gegensatz zu Big-Pharma auf Arbeitsplätze in Deutschland setzt und eher nicht ins Ausland abwandert.

Diese moderne und zukunftsgerichtete Einstellung merken auch Partner und Kunden, wenn sie das Gebäude betreten oder Protina kontaktieren. Davon ist Tiedemann überzeugt. Zudem setze man auf gute Partnerschaft und den Austausch mit den Apothekern.

„Trend zur Vorbeugung kommt Protina entgegen“

Für die Zukunft habe man viele Ideen und Visionen. Nicht über alle – wie z. B. neue Marken – könne man sprechen.  Aber so versuche man sich beispielsweise derzeit auch in neuen Märkten zu etablieren. Auf jeden Fall soll es weiter aufwärtsgehen. Es bleibe einem als Unternehmen, das profitabel bleiben möchte, auch gar nichts anderes übrig als zu wachsen, schließlich stiegen jährlich die Kosten, so die Geschäftsführerin. Der Trend, dass Menschen heutzutage gerne vorbeugend etwas für ihre Gesundheit tun möchten und nicht erst, wenn sie krank sind, kommt einem Unternehmen wie Protina nach Ansicht von Monika Tiedemann entgegen. „Die Tatsache, dass wir mit der neuen Basica®-Kampagne „So komme ich in Balance“ viele Darreichungsformen für die unterschiedlichsten Bedürfnisse anbieten, ist da hilfreich“, sagt sie. „Auf der anderen Seite stärkt es aber auch das Vertrauen in unsere Nahrungsergänzungsmittel, dass man unsere Marken aus dem Arzneimittelbereich kennt.“ Monika Tiedemann befürwortet es daher sehr, auch Arzneimittel im Sortiment zu haben, auch wenn der Aufwand für eine Zulassung ungleich größer ist.



Julia Borsch, Apothekerin, Chefredakteurin DAZ.online
jborsch@daz.online


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