Halbjahresergebnisse der Apobank

Apobank plant, eine „angemessene Dividende“ auszuzahlen

Süsel - 31.08.2021, 13:45 Uhr

Die Apobank hat ihre Zahlen für das erste Halbjahr veröffentlicht. (c / Foto: MAGO / Steinach)

Die Apobank hat ihre Zahlen für das erste Halbjahr veröffentlicht. (c / Foto: MAGO / Steinach)


Marktposition gehalten, gute Kapitalposition auch im EZB-Stresstest bestätigt 

In der jüngsten Mitteilung der Apobank äußert sich der Vorstandsvorsitzende Ulrich Sommer zu den allgemeinen Zielen der Bank: „Unser Anspruch ist, unseren Kunden den Freiraum für das Wesentliche zu schaffen – das Heilen. Unser Fokus bleibt auf der Existenzgründung, Investitionen von Heilberuflern sowie Finanzierungen von Unternehmen im Gesundheitsmarkt. Als verlässlicher Partner bieten wir gleichzeitig Lösungen für Anlage und Vorsorge und entwickeln unsere Produkte und Dienstleistungen für unsere Kunden weiter.“

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Die Kreditvolumina zeigen, dass die Bank ihre Marktposition gehalten hat. Zum 30. Juni 2021 betrugen die Kundenkredite 38,2 Milliarden Euro und die Firmenkundenkredite 4,9 Milliarden Euro (jeweils unverändert gegenüber Ende 2020). Die Finanzierungen für Existenzgründungen stiegen auf 7,4 Milliarden Euro (31. 12. 2020: 7,2 Milliarden Euro). Das Wertpapiergeschäft profitierte von der guten Marktentwicklung. Das Depotvolumen stieg auf 11,4 Milliarden Euro (31. 12. 2020: 10,4 Milliarden Euro), das betreute Volumen für institutionelle Anleger auf 24,5 Milliarden Euro (31. 12. 2020: 22,5 Milliarden Euro). Die Bilanzsumme nahm deutlich auf 65,8 Milliarden Euro zu (31. 12. 2020: 59,4 Milliarden Euro). Die harte Kernkapitalquote lag unverändert bei 16,3 Prozent, die Gesamtkapitalquote betrug 17,8 Prozent (31. 12. 2020: 18,0 Prozent). Die Bank habe ihre gute Kapitalposition auch im EZB-Stresstest bestätigt und damit ihre Krisenfestigkeit unterstrichen, heißt es von der Apobank.

Weitere Ergebnisse des ersten Halbjahres 

Zu den Ergebnissen des ersten Halbjahres 2021 berichtet die Apobank über einen gesunkenen Zinsüberschuss von 358,9 Millionen Euro (1. Halbjahr 2020: 382,3 Millionen Euro) und einen nahezu konstanten Provisionsüberschuss von 102,0 Millionen Euro (1. Halbjahr 2020: 103,2 Millionen Euro). Der Verwaltungsaufwand sank geringfügig auf 371,2 Millionen Euro (1. Halbjahr 2020: 374,6 Millionen Euro).

 



Dr. Thomas Müller-Bohn (tmb), Apotheker und Dipl.-Kaufmann
redaktion@daz.online


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