Nachlassende Impfbereitschaft?

Die Corona-News des Tages

Berlin - 09.06.2021, 07:00 Uhr

(Bild: peterschreiber.media / AdobeStock)

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Studien: Alte Menschen reagieren schwächer auf Corona-Impfstoff / Corona-Impfdosen manipuliert - drei Jahre Haft für US-Apotheker / Fast 47 Prozent der Deutschen mindestens einmal gegen Corona geimpft / Europaparlament gibt grünes Licht für COVID-19-Zertifikat / Massentests und Impf-Offensive im Nordwesten Englands gegen Variante / Drosten befürchtet nachlassende Impfbereitschaft gegen Corona / Ärzteschaft ruft nach mehr Impfstoff

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie überschlagen sich an manchen Tagen die Nachrichten zu COVID-19. 

Um Ihnen den Überblick zu erleichtern, bietet DAZ.online Ihnen hier einen Überblick über die wichtigsten Corona-News des Tages – direkt aus dem News-Kanal der Deutschen Presse-Agentur. 

15:38 Uhr

Studien: Alte Menschen reagieren schwächer auf Corona-Impfstoff

Forscher der Berliner Charité haben eine Erklärung dafür gefunden, warum es trotz zweifacher Impfungen immer noch Corona-Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen gibt. Das Immunsystem von alten Menschen reagiere weniger effizient auf die Impfung als das von jüngeren, teilte die Charité am Mittwoch nach zwei im Fachblatt „Emerging Infectious Diseases“ veröffentlichten Studien mit. Deshalb sei es besonders wichtig, dass Pflegepersonal und Besucher immunisiert seien. Darüberhinaus blieben Hygienemaßnahmen und Tests wichtig. Mittelfristig komme auch eine weitere Auffrischimpfung für ältere Menschen infrage, um deren Impfschutz zu verbessern.

Für eine Untersuchung arbeiteten die Wissenschaftler einen Ausbruch in einer Berliner Pflegeeinrichtung vom Februar auf. Dabei hatten sich - neben 11 Pflegekräften ohne vollständigen Impfschutz - rund 20 Bewohner mit Sars-CoV-2 in der Variante Alpha (B 1.1.7) angesteckt. Bis auf vier von ihnen waren alle vollständig mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer geimpft. Die vier Ungeimpften erkrankten so schwer, dass sie in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Nur rund ein Drittel der Geimpften hatte Krankheitszeichen wie Husten oder Atemnot. Zwei geimpfte Bewohner starben laut Charité, aber vermutlich nicht ursächlich an Covid-19.

„Auf der einen Seite sehen wir an diesem Ausbruch, dass die Impfung die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims insgesamt geschützt hat, denn ihre Krankheitsverläufe waren deutlich milder“, sagt Victor Corman, Stellvertretender Leiter des Konsiliarlabors für Coronaviren am Institut für Virologie. „Gleichzeitig wird durch die Häufung der Infektionen klar, dass die hohe Wirksamkeit der Impfung bei alten Menschen manchmal nicht voll zum Tragen kommt.“

In der zweiten Untersuchung verglich das Forschungsteam die Immunreaktion auf den Biontech/Pfizer-Impfstoff bei über 70-jährigen Patienten einer Hausarztpraxis mit der von Charité-Beschäftigten, die im Schnitt 34 Jahre alt waren. Blutanalysen zeigten, dass schon drei Wochen nach der ersten Dosis etwa 87 Prozent der Jüngeren Antikörper gegen SARS-CoV-2 gebildet hatten. Unter den Älteren waren es nur rund 31 Prozent. Einen Monat nach der zweiten Dosis hatten fast alle jungen Geimpften (99 Prozent) spezifische Antikörper im Blut. Unter den älteren Menschen waren es rund 91 Prozent. Zusätzlich reiften die Antikörper bei den Älteren langsamer, sie konnten das Virus also schlechter binden. Auch der zweite wichtige Arm der Immunreaktion, die T-Zell-Antwort, fiel schwächer aus.

„Unsere Studie zeigt also, dass bei älteren Menschen die Immunantwort nach der Impfung deutlich verzögert ist und nicht das Niveau von jungen Impflingen erreicht“, resümiert Leif Erik Sander, Impfstoffforscher von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Infektiologie und Pneumologie.

13:57 Uhr

Corona-Impfdosen manipuliert - drei Jahre Haft für US-Apotheker

Ein Apotheker und Impfskeptiker im US-Bundesstaat Wisconsin hat Dosen des Corona-Impfstoffs Moderna verderben wollen - dafür muss er jetzt für drei Jahre ins Gefängnis. Zudem muss er seinem Arbeitgeber, einem Krankenhaus in der Ortschaft Grafton, Schadenersatz in Höhe von 83.800 Dollar (etwa 68.800 Euro) zahlen, wie das US-Justizministerium in Washington am Dienstag (Ortszeit) mitteilte.

Der Mann unterbrach demnach die für den Impfstoff notwendige Kühlkette. Medienberichten zufolge mussten etwa 500 Dosen als Folge der Manipulation vernichtet werden.

Der 46-Jährige hatte der Behörde zufolge im Dezember 2020 in zwei Nachtschichten in Folge an seinem Arbeitsplatz eine Box mit den Moderna-Dosen aus dem Kühlschrank genommen und erst nach mehreren Stunden wieder zurückgestellt. Damit seien 57 Menschen anschließend geimpft worden, bevor die Manipulation des Apothekers bekannt geworden sei, hieß es weiter. Der Mann habe das Risiko «rücksichtslos missachtet», dass Menschen dadurch der Gefahr von Tod und Körperverletzung ausgesetzt werden könnten.

Der Apotheker entschuldigte sich am Dienstag vor Gericht, wie der Lokalsender WTMJ berichtete. „Ich hatte nicht das Recht, diese Entscheidung zu treffen.“ Er fühle sich fürchterlich, ihm tue es sehr leid, und er sei beschämt. Im Februar hatte er sich in zwei Fällen der Manipulation für schuldig bekannt. Er sagte demnach, er stehe Impfungen generell und dem Moderna-Impfstoff im Speziellen skeptisch gegenüber und habe dies auch seinen Kollegen gesagt.

11:30 Uhr

Fast 47 Prozent der Deutschen mindestens einmal gegen Corona geimpft

In Deutschland sind inzwischen 46,5 Prozent der Menschen mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch (Stand: 10.55 Uhr) haben 38,6 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten. 18,9 Millionen Menschen (22,8 Prozent) sind vollständig geimpft. Insgesamt sind demnach 56,6 Millionen Impfdosen verabreicht worden. Am Dienstag wurden laut RKI 984 723 Dosen gespritzt.

Je nach Bundesland variiert laut RKI die Impfquote. Die höchste Quote an mindestens Erstgeimpften verzeichnet Bremen mit 50,4 Prozent. Sachsen liegt mit 41,5 Prozent etwas hinter den anderen Bundesländern zurück. Das Saarland liegt bei der Berücksichtigung aller verabreichten Impfdosen beim Tempo an der Spitze, während die Kampagne dem RKI zufolge in Brandenburg am langsamsten läuft. Das östliche Bundesland hat aber von allen Ländern bislang auch mit die wenigsten Impfdosen erhalten.

Impfwillige können sich seit Montag unabhängig von der bisher gültigen Prioritätenliste in Deutschland gegen Corona impfen lassen. Gleichzeitig stiegen Tausende Betriebsärztinnen und -ärzte in die Impfungen ein. Die Impfkampagne in Deutschland hat Ende vergangenen Jahres begonnen. Zunächst waren Menschen über 80, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Unter anderem werden auch chronisch Kranke mit erhöhtem Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf bevorzugt geimpft.

10:10 Uhr

Europaparlament gibt grünes Licht für COVID-19-Zertifikat

Das COVID-19-Zertifikat für einfacheres Reisen in der EU rückt näher. Die Abgeordneten des Europaparlaments billigten die Details für das EU-weite Zertifikat, wie das Parlamentspräsidium am Mittwoch in Straßburg mitteilte. Zuvor hatten sich die Abgeordneten und die EU-Länder bereits vorläufig auf die Regelungen für das Dokument zum Nachweis von Corona-Tests, -Impfungen und überstandenen Infektionen geeinigt. Damit das Zertifikat wirklich kommen kann, müssen auch die Mitgliedstaaten noch formell zustimmen.

Mit dem Zertifikat soll das Reisen in der Europäischen Union wieder erleichtert werden. Mitgliedstaaten können für Geimpfte, Genesene und negativ Getestete dann nur bei entsprechender Infektionslage weitere Beschränkungen wie eine Quarantäne einführen. Die ersten Länder stellen die Zertifikate bereits aus. Auch Deutschland ist zumindest schon mit der Technik für das EU-weite Zertifikat verbunden.

EU-Justizkommissar Didier Reynders sagte in der Plenardebatte am Dienstag, je mehr Nachweise jetzt schon ausgestellt würden, desto mehr könnten Probleme beim offiziellen Start im Juli vermieden werden. Bereits mehr als eine Million EU-Bürgerinnen und EU-Bürger verfügten über ein EU-COVID-19-Zertifikat.

Zahlreiche Abgeordnete des Europaparlaments sprachen sich in der Debatte erneut für kostenlose Corona-Tests aus. Es dürfe nicht diskriminiert werden zwischen Geimpften und Menschen, die noch auf der Warteliste stünden, hieß es etwa. Eine entsprechende Forderung hatte Parlament in den Verhandlungen mit den EU-Staaten nicht durchsetzen können. Die EU-Kommission sagte allerdings 100 Millionen Euro für die Finanzierung von Tests zu.

9:11 Uhr

Massentests und Impf-Offensive im Nordwesten Englands gegen Variante

Im Nordwesten Englands ist gegen die weitere Ausbreitung der in Indien entdeckten Delta-Variante des Coronavirus eine Offensive mit Massentests und Impfungen gestartet worden. Wie zuvor bereits im Corona-Hotspot Bolton setzt die Regierung das Militär ein, um Bürger in den besonders betroffenen Gegenden wie Greater Manchester oder der Grafschaft Lancashire systematisch auf das Virus zu testen, wie unter anderem die BBC berichtete. In Manchester und anderen Gemeinden wurden zudem bereits alle über 18-Jährigen aufgerufen, Impftermine zu buchen – obwohl englandweit eigentlich erst Menschen ab 25 Jahren impfberechtigt sind. Bürgermeister riefen die Regierung auf, ihnen noch mehr Impfstoff für ihre Offensive zur Verfügung zu stellen.

Die zunehmende Verbreitung der wohl sehr ansteckenden Delta-Variante lässt die Fallzahlen in Großbritannien rapide ansteigen. Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz lange Zeit nur knapp über 20 lag, ist sie derzeit wieder bei rund 46 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

1:00 Uhr

Drosten befürchtet nachlassende Impfbereitschaft gegen Corona

Die Inzidenzen sind gesunken, der Alltag normalisiert sich: Werden sich über den Sommer dennoch große Teile der erwachsenen Bevölkerung impfen lassen? Virologe Drosten hofft es zwar, hat aber Zweifel.

Der Virologe Christian Drosten hat vor Rückschlägen für die Corona-Impfkampagne über den Sommer in Deutschland gewarnt. Man müsse aufpassen, dass die Menschen künftig nicht nachlässig würden und sich zum Beispiel die Zweitimpfung nicht mehr abholten, weil sie keine Lust mehr hätten oder es zu kompliziert sei, sagte der Leiter der Virologie der Berliner Charité am Dienstag im Podcast „Coronavirus-Update“ (NDR-Info). „Solche Dinge dürfen einfach nicht eintreten. Das wird, glaube ich, die nächste große Aufgabe sein.“

Drosten erwartet demnach in einigen Wochen eine Diskussion über die Förderung der Impfbereitschaft. Ziel seien mindestens 80 Prozent Zweifachimpfungen, zumindest in der „impffähigen erwachsenen Bevölkerung“, erinnerte er. Dies werde hoffentlich bis Ende August, Mitte September erreicht werden. Auch nach der Aufhebung der festgelegten Reihenfolge seit Montag bleibe es zunächst wichtig, die Gruppen zu impfen, in denen dies wegen des erhöhten COVID-19-Risikos dringlich sei. Das Augenmerk müsse im Moment noch auf der Versorgung der Menschen ab Mitte 40 liegen, so Drosten. Aktuell liegt der Anteil der vollständig Geimpften in der Bevölkerung bei knapp 22 Prozent.

Dass die Impfkampagne nicht ins Stocken gerät, ist für den Wissenschaftler auch vor dem Hintergrund der als besorgniserregend eingestuften Virusvarianten wichtig: Die zunächst in Indien entdeckte Mutante Delta oder ähnliche Varianten würden „sicherlich bis zum Herbst hier auch das Feld dominieren“, sagte Drosten. Es gelte, bis dahin für eine möglichst hohe Impfquote bei Erwachsenen zu sorgen. „Dann werden wir keine großen Probleme haben“ – ein kleines Fragezeichen sehe er diesbezüglich nur beim Thema Kinder. In England würden Ausbrüche in Schulen durch die Delta-Variante beobachtet.

Als besorgniserregend werden Varianten eingestuft, wenn sie sich zum Beispiel möglicherweise leichter verbreiten, schwerere Krankheitsverläufe verursachen oder wenn sich das Virus so verändert hat, dass der Schutz von Geimpften und Genesenen beeinträchtigt sein könnte. Bei der Delta-Variante, die Experten in England Sorgen bereitet, sieht Drosten unverändert Unklarheiten. Erst wenn das Virus dort immer weiter in die breite Bevölkerung komme, werde man sehen, was es wirklich mit dem Virus auf sich habe, sagte er.

Für Drosten ist der Blick auf die Delta-Entwicklung in anderen Ländern wichtig: Bisher sei aber weder in Dänemark, wo viele Proben analysiert werden, noch in Deutschland in den vergangenen Wochen eine starke Zunahme zu sehen. In Deutschland lag der Anteil von Delta an untersuchten Proben nach Berichten des Robert Koch-Instituts aus den vergangenen Wochen bei um 2 Prozent. Drosten berichtete von inoffiziellen Zahlen, die suggerierten, dass es nun „vielleicht eine leichte Erhöhung gibt, aber sicherlich wohl keine Verdoppelung“. Eine Verdopplung der Werte von Woche zu Woche sei in England beobachtet worden.

„Natürlich wird die Fallzahl gen Winter wieder hochgehen. Das kann auch schon im Herbst passieren. Aber das wird ab jetzt jeden Winter passieren“, sagte Drosten. Die Situation sei dann durch den erwarteten Effekt der Impfungen auf Krankheitsverläufe aber verändert: Würde man strikt nur Labornachweise messen, sähe man wohl eine Art vierte Welle. Aber es sei dann keine pandemische Welle mehr. Drosten hatte auch zuvor schon mehrfach betont, dass er langfristig damit rechnet, dass sich SARS-CoV-2 wie die altbekannten Coronaviren verhalten werde, die Erkältungen auslösen.

Nach seiner bereits am Wochenende in einem Interview geäußerten Annahme, dass Corona von Fledermäusen über die Pelzindustrie zum Menschen gelangt sein könnte, regte Drosten eine entsprechende wissenschaftliche Untersuchung an – „die aber natürlich rein in China und von chinesischen Wissenschaftlern durchgeführt werden kann und sollte“. Möglicherweise sei das Virus aber heutzutage in Zuchtbetrieben gar nicht mehr zu finden, etwa weil Bestände längst gekeult wurden. Möglich sei auch, dass der Erreger aus der Zucht in einem anderen Land über Handelsbeziehungen nach China gekommen sei.

Das Vorgehen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die wegen ungeklärter Fragen eine Experten-Kommission nach China geschickt hatte, kritisierte Drosten deutlich. Unter anderem sei das Zustandekommen der Gruppe nicht transparent gewesen. Auch entspreche das Vorgehen nicht dem üblichen wissenschaftlichen Prozess. Der Bericht der Gruppe lese sich, als hätte man „einige der Fragen hier in der kurzen Zeit schon gut abgeklopft“. Drosten sagte: „Das ist für mich wirklich auch nicht akzeptabel.“

Über Versuche, den Grundlagen mancher Mutmaßungen über den Beginn der Pandemie nachzugehen, sagte er: „Geht man dann an die Quelle, so wie man das zumindest als westlicher Wissenschaftler kann, dann stößt man auf ein Nichts.“

Ärzteschaft ruft nach mehr Impfstoff

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, drängt die Bundesregierung, für mehr Impfstoff gegen das Coronavirus zu sorgen. „Der Bedarf übersteigt die zur Verfügung stehenden Kapazitäten deutlich. Wenn wir Termine verschieben müssen, weil Lieferungen ausbleiben, führt das zu Frust bei den Patienten. Und diesen Frust bekommt als Erstes das Praxispersonal zu spüren. Daran muss sich schnell etwas ändern“, sagte Reinhardt der „Rheinischen Post“ (Mittwoch). Er habe Verständnis dafür, dass die Menschen schnell geimpft werden wollen. Der Bund müsse daher sicherstellen, dass so schnell wie möglich ausreichend Impfstoffe für die Praxen, Impfzentren und Betriebsärzte zur Verfügung stehen.

Eine vierte Corona-Infektionswelle fürchtet Reinhardt nicht. „Ich habe derzeit keine Angst vor einer vierten Welle, weil ich davon ausgehe, dass aufgrund der Impfungen die Zahl der Neuinfektionen überschaubar bleibt und mit weniger schweren Verläufen zu rechnen ist“, sagte der Ärztepräsident. Allerdings sei die Pandemie natürlich noch nicht vorbei.

Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, appellierte an die impfwilligen Menschen, noch für eine kurze Zeit Geduld zu haben. „Jeder, der will, wird auch geimpft werden. Nur können nicht alle sofort und gleichzeitig oder schon in den nächsten Tagen ihre Impfung erhalten“, sagte Gassen der „Rheinischen Post“. Dazu seien vorhandenen Impfstoffmengen immer noch zu knapp. Die Situation solle sich laut Bundesgesundheitsministerium aber ändern. „Wir erwarten also deutlich höhere Impfstoffmengen noch im Juni.“

Seit Montag ist die festgelegte Reihenfolge von Bevölkerungsgruppen beim Impfen gegen das Coronavirus aufgehoben. 46 Prozent der Menschen in Deutschland haben bisher mindestens eine Impfung erhalten, knapp 22 Prozent haben den vollständigen Impfschutz.


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