Plakataktion: „Nie wieder 2020: Lasst uns impfen gehen“

Noventi und Impfstoffhersteller rufen zur COVID-19-Impfung auf

Dillingen/Stuttgart - 11.01.2021, 13:45 Uhr

Noventi startet eine deutschlandweite Plakat-Kampagne in Apotheken, um die Impfbereitschaft zu erhöhen. (m / Grafik: Noventi)

Noventi startet eine deutschlandweite Plakat-Kampagne in Apotheken, um die Impfbereitschaft zu erhöhen. (m / Grafik: Noventi)


Motive der Kampagne in fünf Sprachen

„Dass sich die Impfbereitschaft steigern lässt, wenn von seriösen und unabhängigen Ansprechpartnern wie den Apotheken aufgeklärt und die Impfung empfohlen wird“, davon ist auch Dr. Franz-Werner Haas, CEO des Tübinger Biotech-Unternehmens Curevac, überzeugt. Deshalb unterstütze man gerne die „Initiative gegen Corona“ von Noventi.

„Mit unserer übergreifenden Initiative wollen wir tatsächlich alle in Deutschland lebenden Menschen ansprechen und haben die Motive daher in den fünf in Deutschland meistgesprochenen Sprachen umgesetzt, nämlich deutsch, englisch, französisch, russisch und türkisch“, erklärt Dr. Silvio Kusche, CMO bei Noventi. Medienpartner sei unter anderem die türkische Zeitung Hürriyet (neben „Bild“, Facebook und dem Außenwerber Wall). Denn die Pandemie gehe uns alle an, unabhängig von Nationalität, Herkunft oder Religion. Neben der fachlichen Kompetenz seien die Apotheken auch für die Reichweite ideal, denn sie haben – im Unterschied zu Arztpraxen, Kliniken und Impfzentren – große Schaufenster, an denen jeder vorbeikommt. Das nutze man für die gemeinsame Plakat-Kampagne.

Mehr zum Thema

Die Kosten für Produktion und Distribution der Plakate trägt das Unternehmen Noventi, die vier Impfstoffhersteller unterstützen durch die Bereitstellung von Informationen zu den Impfungen. Weitere Informationen und das Plakatmotiv „Nie wieder 2020“ können über die Internetseiten der Kampagne und von Noventi abgerufen werden.



Robert Hoffmann, Redakteur DAZ.online
redaktion@daz.online


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4 Kommentare

wir impfen nicht

von Alexander am 28.01.2021 um 23:05 Uhr

Wir haben alle Quellen, beide Seiten, miteinander verglichen. Im Resultat lässt sich festhalten, dass die Argumente der Impfgegner durch die Impfbefürworter grundsätzlich nicht entkräftet werden. Stattdessen werden Impfgegner persönlich angegriffen und diffamiert. Entsprechend erfolgt in den Konzernmedien ja auch niemals ein transparenter Austausch beider Parteien.
Ist ja auch nicht überraschend. Noch nie hat sich eine Regierung, hust, Konzernvertretung, um die Interessen der Bevölkerung geschert. Sonst wäre der Planet ja auch nicht in diesem Zustand.
Mit euren Giftspritzen haltet ihr euch fern von uns. Ich lass euch ja auch in Ruhe, und meine Nähe wäre euch ohnehin nicht angenehm.

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Wann kommt: Nie wieder 2021?

von Christian Timme am 11.01.2021 um 21:28 Uhr

Das ist bereits die Gratwanderung zwischen Apothekendienstleister und ...

» Auf diesen Kommentar antworten | 0 Antworten

rausgeschmisenes Geld

von Karl Friedrich Müller am 11.01.2021 um 15:15 Uhr

Kein Impfstoff, kein Termin, Telefonnummer überlastet, nicht erreichbar.
Bevor man solche Kampagnen startet, sollte erst mal der Rest funktionieren.

» Auf diesen Kommentar antworten | 1 Antwort

AW: rausgeschmisenes Geld

von NOVENTI am 11.01.2021 um 18:29 Uhr

Die Situation ist natürlich nicht optimal, keine Frage. Aber das kann ja nicht bedeuten, dass wir einfach abwarten und nichts tun. Wir tragen Verantwortung. Gerade jetzt, weil die aktuelle politische Lage mehr von Streit und weniger von Aufklärung über die Impfung geprägt ist. Und gerade jetzt, da die Impfstoffproduktion erst anläuft, weil sich die Impfbereitschaft in der Bevölkerung langfristig entwickeln muss.

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