Die letzte Woche

Mein liebes Tagebuch

08.11.2020, 08:00 Uhr

Die Woche des Wartens – auch aufs Ende der Corona-Zeit. (Foto: Alex Schelbert)

Die Woche des Wartens – auch aufs Ende der Corona-Zeit. (Foto: Alex Schelbert)


Die drei Kandidaten für den CDU-Parteivorsitz bei einer Veranstaltung der Jungen Union mit DocMo-Maske – wie geschmacklos ist das denn! Wir warten auf die Entschuldigung der JU. Nicht mehr warten will unser ABDA-Präsident aufs Rx-Versandverbot – das hat er schon lange abgehakt, er freut sich aufs VOASG. Und die honorierten Dienstleistungen. Da muss er wohl noch warten. Weiter warten müssen die AvP-Apotheken auf Entschädigung – dass Noventi allen Apotheken die AvP-Forderungen abkauft, war nur ein Irrlicht. Und die Kunden von Gehe und Alliance Healthcare werden warten müssen, was sich aus der Fusion ihrer beiden Großhändler ergibt. Nur auf eins müssen wir nicht mehr lange warten – bis nämlich die ersten Retaxen wegen fehlender Dosierungsangaben kommen. 

2. November 2020

Man ist ja daran gewöhnt, dass Sportler mit Werbung auf ihren Trikots und Helmen vor die Kamera treten – fürs Sponsoring möchten die Firmen einen Gegenwert haben: Schaut her, wir sind’s, die dem Sportler finanziell unter die Arme greifen. So weit so gut so verständlich. Auf der politischen Bühne sieht die Lage dagegen anders aus. Natürlich fließen auch hier Sponsorengelder, man darf, man muss die Sponsoren auch nennen. Wenn allerdings Politiker mit einer Mund-Nase-Schutzmaske öffentlich auftreten, auf der das Logo des Sponsors prangt, dann geht das eindeutig zu weit. So geschehen auf der Veranstaltung „The Pitch“ der Jungen Union, auf der der Veranstalter unsere drei Kandidaten für den CDU-Parteivorsitz (Merz, Laschet, Röttgen) mit einer Maske vor die Kameras schickten, auf der das Logo des Versenders DocMorris aufgedruckt war. Mein liebes Tagebuch, wie unsensibel, ja wie geschmacklos ist das denn! Welches Signal will die Junge Union damit aussenden? War das so bewusst gewollt mit der Maxime: Wir wollen den Versandhandel, wir haben keine Berührungsängste zu DocMorris und Co.? Oder war es nur „jugendlicher“ Leichtsinn? Die drei CDU-Kandidaten mit Masken auftreten zu lassen, auf denen das DocMorris-Logo prominent zu sehen ist, sei ein deutlicher Affront gegen die Vor-Ort-Apotheken, findet zu recht Benedikt Bühler. Der Pharmaziestudent, der sich bereits einen Namen als erfolgreicher Petent für ein Rx-Versandverbot gemacht hat, ist zwar selbst JU-Mitglied, aber diese JU-Aktion kann er in keiner Weise gutheißen. Jetzt fordert er vom JU-Vorsitzenden Tilman Kuban eine öffentliche Entschuldigung. „Denn“, so Bühler, „einen Sponsor zu nennen ist etwas komplett anders, als damit aktiv Werbung zu machen.“ Die JU habe mit dieser Aktion eine Grenze überschritten.

 

Endlich, es geht los: Das Insolvenzverfahren des Apothekenrechenzentrums AvP Deutschland GmbH wurde am 1. November eröffnet. Bis zum 24. November müssen betroffene Apotheken ihre Forderungen gegen AvP beim Insolvenzverwalter Dr. Jan-Philipp Hoos melden, der die Forderungen prüfen und zudem die Vergangenheit des Unternehmens aufarbeiten wird. Mein liebes Tagebuch, wie es heißt, ist es wichtig, dass die Apotheken bei der Forderungsanmeldung die Aussonderungsansprüche geltend machten. Das sollte der Insolvenzverwalter berücksichtigen – falls nicht, müsste dieser  Anspruch außerhalb des Insolvenzverfahrens auf dem Zivilrechtsweg geltend gemacht werden. Am 15. Dezember wird dann die Gläubigerversammlung in Düsseldorf stattfinden, in der dann über den Fortgang des Verfahrens beschlossen wird. Nein, mein liebes  Tagebuch, das wird keine schöne Vorweihnachtszeit für die betroffenen Apotheken. 

Was immer deutlicher wird: Wie aus den Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP hervorgeht, soll es bereits im November 2019 Hinweise auf Unregelmäßigkeiten gegeben haben: Hinweise auf mögliche Defizite bei der Rechnungslegung der AvP. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin sei dem zunächst nicht nachgegangen. Der FDP-Abgeordnete Wieland Schinnenburg wirft der BaFin deswegen Versagen vor. Mein liebes Tagebuch, möglich, dass die BaFin nun aufgewacht ist: Offenbar geht sie nämlich gerade Hinweisen auf finanzielle Unregelmäßigkeiten bei weiteren Apothekenrechenzentren nach. Mein liebes Tagebuch, kommt da noch mehr auf uns zu? Was auf jeden Fall deutlich wurde: Wenn Apothekenrechenzentren als „Factoring-Unternehmen“ arbeiten, sind die eingehenden Gelder der Krankenkassen nur unzureichend geschützt. Denn: Factoring-Institute sind nicht verpflichtet, „Treuhandkonten im Sinne insolvenzfester Konten bzw. Anderkonten für ihre Kunden einzurichten“. Mein liebes Tagebuch, wenn ich jetzt eine Apotheke hätte, wüsste ich was ich umgehend machen würde…

3. November 2020

Unser ABDA-Präsident Friedemann Schmidt hat’s aufgegeben: das Rx-Versandverbot (RxVV). Auf der Versammlung der Sächsischen Landesapothekerkammer, deren Präsident er ebenfalls ist, ließ er die Welt wissen, dass der Kurswechsel weg vom Rx-Versandverbot hin zum Vor-Ort-Apothekenstärkungsgesetz richtig war. Mein liebes Tagebuch, so kann’s gehen. War er nach dem EuGH-Urteil und in den Anfängen der Debatte, also 2016/2017, selbst noch ein glühender Anhänger des Rx-Versandverbots, so hat sich für ihn, wie er sagt, „ein Zeitfenster geschlossen“, sich fürs Rx-Versandverbot einzusetzen: nämlich als Jens Spahn zum Bundesgesundheitsminister ernannt wurde. Mit dieser Ernennung sei das Zeitfenster endgültig verriegelt worden, meint Schmidt, und daher sei es richtig gewesen, die Strategie zu ändern und das Vor-Ort-Apothekenstärkungsgesetz (VOASG) zu unterstützen. Ja, mein liebes Tagebuch, das kann man so sehen, muss man aber nicht. Und wenn man schon seine Meinung und Strategie um 180 Grad ändert, sollte man das vor allem dem Berufsstand deutlich und unmissverständlich kommunizieren. Doch das habe die ABDA, räumt Schmidt ein, „leider versäumt“. Wie wahr, mein liebes Tagebuch, was war das für ein Hin und Her, für eine Unentschlossenheit. Da ließ man drei rechtswissenschaftliche Gutachten anfertigen, die allesamt klar zu dem Ergebnis kamen, dass ein RxVV machbar und möglich sei. Zum Beispiel das Fazit des Rechtswissenschafters Prof. Di Fabio, das die ABDA noch am 11. Dezember 2018 veröffentlichte: „Ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten ist nach hier vertretener Ansicht sowohl mit unionsrechtlichen als auch mit verfassungsrechtlichen Vorgaben vereinbar“. Die Zusammenfassungen der drei Gutachten können Sie übrigens hier nachlesen. Doch statt diesen Weg einzuschlagen, knickte unsere ABDA vor der Spahnschen Rhetorik ein. Spahn stellte unsere Berufsvertretung vor ein Entweder-Oder: Entweder kommt das Gesetz so wie ich es will oder es kommt gar nicht. Und da bekam die ABDA Muffensausen, denn mit dem VOASG stellte der Minister auch die heißersehnten honorierten pharmazeutischen Dienstleistungen in Aussicht – und die wollte unsere ABDA um jeden Preis. Jetzt ist es also soweit, das VOASG kommt. Und mit ihm bekommen wir die honorierten Dienstleistungen – fragt sich nur noch, zu welchem Preis. Aber das scheint unsere ABDA derzeit noch wenig zu kümmern. Stattdessen ist man sichtlich überglücklich mit der Aussicht auf Dienstleistungshonorare, um die Abhängig vom Arzneimittelpreis zu reduzieren. Wann und ob dies jemals passieren wird, liegt arg im Dunkeln. Ob diese Rechnung aufgeht, mein liebes Tagebuch, da gibt’s so manche Zweifel. Und so freut sich der ABDA-Präsident auch darüber: Dass die Apotheke künftig dauerhaft 2,50 Euro für jede Botendienst-Lieferung mit der Kasse abrechnen darf. Das sei, so Schmidt, ein Paradigmenwechsel, weil es die erste Leistung sei, die der Apotheker nicht nur ausführe, sondern selbst veranlasse. Außerdem ist dieses Honorar weder gedeckelt noch an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Diesen Weg, so Schmidt, müsse man auch bei den pharmazeutischen Dienstleistungen gehen. Ein klares „Jein“, mein liebes Tagebuch, denn schön wäre es, wenn ein Dienstleistungshonorar, anders als der Botendienstzuschuss, auch die Kosten für die Dienstleistung abdecken würden – oder einfach ausgedrückt: wenn wir nicht draufzahlen.

 

Da machte das Gerücht die Runde, Noventi wolle den von der AvP betroffenen Apotheken alle AvP-Forderungen abkaufen und sich somit zum größten Gläubiger beim AvP-Insolvenzverfahren machen. Mein liebes Tagebuch, den Apotheken wären mit einem Schlag ihre Sorgen genommen – und Noventi hätte mit einem Schlag die gebeutelten Apotheken eingefangen. Wäre schön gewesen, zu schön, denn leider war’s nicht so gemeint. Noventi strengt sich zwar mächtig an, betroffenen Apotheken unter die Arme zu greifen und dadurch Neukunden zu gewinnen (wie man hört, sollen bereits rund 60 Prozent der ehemaligen AvP-Apotheken zu Noventi gewechselt sein). Aber gleich die Übernahme aller offenen Forderungen war dem IT-Haus und selbsternannten Technologietreiber wohl doch ein bisschen viel. Wenngleich, ganz unrealistisch wäre es nicht gewesen. Noventi hätte auf diesem Weg mit einem Schlag seine Position als Branchen-Primus komfortabel ausgebaut. Aber, so ließ Noventi wissen, so ein Übernahme-Modell werde nicht angeboten. Der Forderungsankauf im Fall einer Neukundin „war lediglich ein spezifischer Einzelfall“. Ach so, mein liebes Tagebuch, schade. Aber, immerhin: Das Unternehmen kündigt auf seiner Website an: „250 Mio. Euro Hilfsprogramm von Noventi für AvP-Kunden“.

4. November 2020

Als die Großhandlungen noch Anzag und Gehe hießen, war es undenkbar, dass die beiden mal zusammenarbeiten. Heute ist es Realität: Die Fusion von Alliance Healthcare Deutschland (war früher mal die Anzag) und Gehe ist vollzogen. Erstaunlich ist diese Fusion aber auch vor dem Hintergrund, dass die beiden urdeutschen Pharma-Großhandlungen seit einigen Jahren im Besitz zweier unterschiedlicher US-amerikanischer Unternehmen sind: Alliance Healthcare Deutschland gehört zu Walgreens Boots Alliance (WBA) und Gehe zur McKesson Corporation. Im Dezember 2019 wurde bekannt, dass diese beiden internationalen Pharmahandelskonzerne einen neuen Riesen auf dem deutschen Markt der Pharmagroßhändler schaffen wollen. Nachdem die EU-Kommission im Sommer grünes Licht gab, ist das Joint Venture nun vollzogen: An dem neuen Gemeinschaftsunternehmen hält WBA 70 Prozent und McKesson 30 Prozent. Der „Super-Großhandel“ dürfte, so hört man, wohl 30 Prozent Marktanteil am deutschen Pharmagroßhandel haben. Warum die beiden Unternehmen an ihrem neuen Unternehmen nicht zu gleichen Teilen beteiligt sind, bleibt wohl das Geheimnis von WBA und McKesson. Und vor allem: Was bedeutet der Zusammenschluss nun wirklich konkret für die Gehe und ADH-Kunden, für Apotheken und für die Patienten – jenseits des üblichen Marketingsprechs und der üblichen Beteuerungen, dass alles nur besser, schneller und schöner werde? Wie sehen die erstrebten Synergien aus? Werden Niederlassungen geschlossen? Auch das bleibt abzuwarten. Und ob es mal einen eigenen Namen für den neuen Big Player gibt, ist auch noch offen: „Beide Unternehmen bestehen zunächst als rechtlich selbstständige Einheiten unter ihrem jeweiligen Namen weiter“, hieß es. Zunächst. Mein liebes Tagebuch, die Oligopolisierung schreitet voran. Wie viele Großhandlungen bleiben auf unserem Markt übrig?

5. November 2020

Seit letztem Sonntag ist es Pflicht für Ärzte, die Dosierungsangaben auf dem Rezept anzugeben. Einerseits eine vernünftige Regelung, andererseits leider eine Retaxfalle für uns Apothekers und eine Frustquelle, wenn wir telefonisch in der Arztpraxis die Dosierung nachfragen müssen, falls sie nicht auf dem Rezept steht: Die Warteschleife nervt. Immerhin: Wir dürfen in dringenden Fällen die Dosierung selbst ergänzen, wenn der Arzt nicht erreichbar ist. Und wenn bereits eine schriftliche Dosierungsanweisung vorliegt (ärztliches Kürzel „Dj“ auf dem Rezept), dürfen wir die Dosierung auch ohne Rücksprache mit dem Arzt auf dem Rezept vermerken (Dj soll heißen: „Dosierungsanweisung vorhanden: ja“). Unklar ist, ob wir auch ohne Rücksprache mit dem Arzt das Kürzel „Dj“ nachtragen dürfen, und damit zu bestätigen, dass beim Patienten eine schriftliche Dosierungsanweisung vorliegt – wenn ihm diese Angaben zweifelsfrei bekannt sind. Da braucht’s noch eine Klärung. Und wenn wir etwas ändern bzw. ergänzen, sollten wir zur Sicherheit unser Namenskürzel hinzufügen, dann sind wir auf der sicheren Seite. Mein liebes Tagebuch, da kommt mit Sicherheit noch die eine oder andere Falle auf uns zu.

Der Hamburger Apothekerverein hat sich die Rezepte des Oktobers mal geauer angesehen – dieser Monat was als Testmonat gedacht, ob und wie die Ärzte ihre neue Arztsoftware nutzen und die Dosierungsangaben aufdrucken. Ergebnis: Ende Oktober trug nur die Hälfte der Rezepte eine korrekte Dosierungsangabe. Besonders nachlässig scheinen Zahnärzte zu sein, die womöglich nichts von der Pflicht, die Dosierungsangabe aufzudrucken wüssten. Mein liebes Tagebuch, das kann noch heiter werden….

 

Nicht nur DocMorris frohlockt, auch die Shop Apotheke, ein Arzneiversender, der auch  unmittelbar an der deutsch-niederländischen Grenze in Venlo sitzt. Die Corona-Krise scheint diesem Versandhaus gut getan zu haben. Nach eigenen Angaben steigerte das Unternehmen seinen Konzernumsatz mit 239 Millionen Euro um fast 40 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Und für die ersten neun Monate verzeichne der Gesamtumsatz ein Plus von rund 38 Prozent (im Vergleich zum Vorjahr) auf rund 703 Millionen Euro. Auch im Rx-Segment will das Unternehmen nach eigenen Angaben zugelegt haben. Hilfreich könnte dabei eine Kooperation mit dem Online-Doktor-Service Zava gewesen sein, der angeblich täglich Hunderte von digitalen Rezepten ins Haus flattern lässt. Mein liebes Tagebuch, da sollten unsere Gesundheitspolitiker mal hinschauen, wie es sich mit der Trennung von Arzt- und Apothekerberuf verhält. Shop Apotheke macht aus der Zusammenarbeit zwischen Verordner und Arzneiversand im Übrigen keinen Hehl: Auf ihrer Website bietet die Shop Apotheke eine direkte Weiterleitung zum Zava Online-Arzt an. Mein liebes Tagebuch, stark, oder? Wie passt das mit unserem deutschen Makelverbot zusammen? Natürlich gar nicht. Dass die Shop Apotheke von einem Makelverbot  nichts hält genauso wie von unserem Vor-Ort-Apotheken-Stärkungsgesetz (VOASG) liegt auf der Hand. Der CEO des Unternehmens, Stefan Feltens, ist fest davon überzeugt, dass das VOASG europarechtswidrig ist: „Wir gehen davon aus, dass die Europäische Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren gegen den Bund einleiten wird.“ Es komme für sein Unternehmen dann auch darauf, wie die Krankenkassen sich dazu positionieren werden. Der GKV-Spitzenverband habe sich nämlich immer wieder mal dahingehend geäußert, dass ein Boni-Verbot rechtswidrig sei. Da wolle man nun abwarten, wie sich dies weiterentwickelt. Mein liebes Tagebuch, da gibt es auch noch andere, die darauf wetten, dass das VOASG schon bald vor dem EuGH landen wird.

6. November 2020

Wer nimmt unseren Apotheken-Botendienst eigentlich in Anspruch? Sind das in erster Linie nur unsere älteren Kunden, unsere Senioren? Von wegen! Seit der Botendienst seine alten Fesseln abgelegt hat, ist dieser Apothekerservice vor allem auch für jüngere Menschen interessant. Das zeigt zumindest eine aktuelle repräsentative  Online-Umfrage des BKK-Dachverbands. Dabei äußerten – Mehrfachangaben waren möglich – 73 Prozent der Befragten, sie wollen ihre Medikamente in der Apotheke vor Ort abholen. 33 Prozent nennen die Belieferung/den Botendienst durch eine Apotheke vor Ort und 38 Prozent die Lieferung von Versandapotheken. Interessant ist der Blick in die Altersklassen der Befragten. Das größte Interesse am Botendienst der örtlichen Apotheke haben bemerkenswerterweise die 18- bis 29-Jährigen: 37 Prozent wünschen sich, dass der Apothekenbote die Arzneimittel zu ihnen nach Hause bringt. In der Altersklasse ab 50 sind dies nur 31 Prozent, die 30- bis 49-Jährigen liegen mit 34 Prozent in der Mitte. Da spürt man wohl deutlich den Zeitgeist, der sich hier breit gemacht hat. Das bedeutet für unsere Apotheken: Um sich gegen den Versandhandel zu positionieren, werden die Vor-Ort-Apotheken auf dieses Serviceangebot kaum verzichten können: Denn die Umfrage zeigte auch, dass gerade die Jüngeren nicht per se die Versender bevorzugen, sondern die Lieferung ins Haus schätzen – gerne auch durch die Apotheke vor Ort. Mein liebes Tagebuch, ob der Apotheken-Botendienst allerdings als kostenloser Service angeboten werden sollte? Eher nicht, gerade die jüngeren Altersklassen sind es gewohnt, für Internet-Lieferdienste zu zahlen – Lieferando und all die kleinen anderen örtlichen Lieferdienste bringen die Pizza auch nicht umsonst. 

 

Und zum Wochenende noch die gute Nachricht: In der Corona-Krise haben die Vor-Ort-Apotheken einen noch höheren Stellenwert für die Bevölkerung erlangt als bisher. Viele Menschen gingen während des Lockdowns im Frühjahr lieber in die Apotheke als zum Arzt. Dieses Ergebnis liefert eine repräsentative Studie, die der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) im Rahmen seines Gesundheitsmonitors beim Marktforschungsinstitut Nielsen in Auftrag gegeben hatte. So sagten laut dieser Studie 64 Prozent der Befragten, die Apotheke vor Ort mit ihrem gut zugänglichen Beratungsangebot habe durch die Corona-Krise einen höheren Stellenwert erhalten. Auch bei leichteren Erkrankungen, die sich auf einfachem Weg selbst behandeln lassen, „ist die Apotheke als erste heilberuflich beratende Instanz eine noch attraktivere Anlaufstelle geworden“, kommentiert es Dr. Hubertus Cranz, BAH-Hauptgeschäftsführer. Was die Studie auch zeigt: Rund ein Drittel der befragten Apothekenkunden wäre in normalen Zeiten zum Arzt gegangen. Aber sie fühlten sich nun auch in der Apotheke gut beraten. Und sie empfanden, dass man sich in der Apotheke ausreichend Zeit für ihr Anliegen genommen hat. Mein liebes Tagebuch, schön, dass man dies auch mal in einer Umfrage herausgearbeitet hat, die auch deutlich machte: 70 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass sich in der Corona-Krise gezeigt hätte, wie wichtig es sei, eine Apotheke in der Nähe zu haben. Ja mein liebes Tagebuch, manchmal zeigt sich eben erst in einer Krise, was wirklich wichtig ist im Leben.



Peter Ditzel (diz), Apotheker / Herausgeber DAZ
redaktion@deutsche-apotheker-zeitung.de


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19 Kommentare

"Es isch wie es isch und jetzt isch over" ...

von Christian Timme am 09.11.2020 um 0:17 Uhr

Es ist nur eine Frage der Zeit bis diese Aussage auch in diversen Apothekenangelegenheiten zur Anwendung kommen wird ...

» Auf diesen Kommentar antworten | 0 Antworten

Ohne Protestapotheker

von Christiane Patzelt am 08.11.2020 um 23:10 Uhr

gäbe es immer noch kein bezahlten Nacht-und Notdienst....just saying...

» Auf diesen Kommentar antworten | 0 Antworten

Perspektive

von Reinhard Rodiger am 08.11.2020 um 20:04 Uhr

....doch DAS habe die ABDA, räumt Schmidt ein, „leider versäumt“.
Gemeint ist die Verkündung der Strategieänderung, die zur Überlebensfähigkeit von 30% führt.Dieses Todesurteil für 70%
war eben nicht "leider versäumt", sondern - aus welchen Motiven auch immer- bewusst.Deshalb ist es nicht ein einfaches Urteil, sondern strukturiertes Ablebeszenario für die Mehrheit..Halt etappenweise.Offenkundig erfolgreich, denn nur wenige stört es.

Dass Serviceleistungen ohne finanzielle Fundierung bei gleichzeitig stetiger Ertragsminderung nicht tragfähig sein können ist eigentlich Allgemeingut.Empirisch vielfach belegt.Jüngst in einer Studie von Ernst&Young in UK, bei fast gleichen Bedingungen.

Gleichzeitig wird der Mangel allerorten an Personal und Anlaufstellen -krisenbedingt besonders hervorgehoben-
beklagt.Nur kein Blick auf die Ursachen.

Es geht wirklich ums Eingemachte.Das ist nicht nur die Apotheke, es geht um die Elimination von Umsicht und menschengemässer Direktkontakte.

So führt ein "leider versäumt" ins Aus.Es sei denn, der Ernst der drohenden Abschaffung von Wertigkeit wird erkannt.

Ja, von wem? Kollege Müller hat ja schon darauf hingewiesen.
Ein Appell an den neuen DAV-Vorsitzenden oder besser dessen Gegenpart.

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Grundsatzversagen

von Heiko Barz am 08.11.2020 um 19:33 Uhr

Es gibt da nicht all zu viele Möglichkeiten, die Pharmazie wieder aufs richtige Gleis zu bringen,
1.RXVV und Honorarerhöhungen, die sich konjunkturell abbilden lassen und zwar im Blickwinkel der letzten 16 Jahre. Zum Vergleich ziehe man die Honorarerhöhungen der Ärzteschaft in der vergleichbaren Zeit - also der letzten 16 Jahre heran!
2.Rückführung der Wirtschaftsfunktion Deutscher Apotheken auf den Zeitpunkt vor 2004. damit endlich wieder mit „gleichlangen Spießen“ gekämpft werden kann. Erst dann haben wir die Chance, uns vergleichend im EU-Wirtschaftsraum zu bewegen und zu behaupten.
Wer oder was verhindert eigentlich solche Aktivitäten?
Wir wissen es alle!
Sperrt endlich alle Systembeiträge auf ein „Anderkonto“ bis die, die sich von UNS haben wählen lassen, uns seit vielen Jahren schaden, endlich zur Verantwortung gezogen werden können. Man kann sich nicht überall hinter sogenannten Immunitäten verschanzen!!

» Auf diesen Kommentar antworten | 1 Antwort

AW: Grundsatzansagen

von Bernd Jas am 08.11.2020 um 21:32 Uhr

Sehr gut Herr Barz,

dafür dass das "e.K." wieder zu altem Glanz kommt ist das schon mal der richtige Ansatz.
Dazu Kommt noch das Zauberwort "RÜCKWIRKEND". (Wunschdenken aus Rachegelüsten heraus)

Und es braucht eine konzertierte Aktion. Vielleicht ein Treuhandkonto über die Initiative "Verbund Starke Apotheke"?

Ach da war doch noch was: "Wer oder was verhindert eigentlich solche Aktivitäten?"
Wir schlittern da gerade in eine Wirtschaftskrise, die sich gewaschen hat. Da ist der AvP-Verlust nur der kleinere Diebstahl.

Schmidt

von Conny am 08.11.2020 um 17:52 Uhr

Ich löse jetzt mal den Herrn Hartmann ab für den dümmsten Kommentar für Viele. Herr Schmidt ist ein Totalversager. Was Ihn dazu bewegt hat dies zu werden, wird in paar Jahren vielleicht ja mal enthüllt.

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Pharmazeutische Dienstleistungen

von k.stülcken am 08.11.2020 um 17:29 Uhr

Derzeit muss erst mal das Packungshonorar erhöht werden um die Standardleistungen zu bezahlen! Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Danach kann über eine Honorierung von zusätzlichen Leistungen diskutiert werden.

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Friedemann Schmidt: Ein Politiker, fair enough

von Wolfgang Müller am 08.11.2020 um 16:23 Uhr

So schwarz-weiß, wie es hier vorwiegend kommentiert wird, ist das Alles nicht.

Ganz sicher wollte Friedemann Schmidt bei der Aufnahme seines Amtes "Den Normalen Öffentlichen Apotheken" nicht den Weg in den Untergang bereiten. Und ganz sicher hat FS auch lange Zeit das Rx-VV bzw. „Rx-Festpreise ohne Wenn und Aber“ aufrichtig gewollt.

Er hat für sich persönlich zu den jeweiligen „Entweder-Oder“-Zeitpunkten ca. 2012 (Perspektivpapier-Prozess) und dann nochmal 2018 (Gespräche mit Spahn zum VOASG) eben nur die Priorität gesetzt: "Neue Dienstleistungen sind mit Abstand das Wichtigste für die Apotheker/innen".

Und eben, leider: "Honorierung weg von der Packung ist ein gangbarer Weg zum Erhalt einer ausreichenden Anzahl Vor-Ort-Apotheken".

Ein sehr radikaler, aber zu akzeptierender Standpunkt. Den es ggf. aber eben auch leidenschaftlich zu bekämpfen gilt, wenn man ihn für gefährlich hält.

Viel schlimmer als diese radikale FS-Position, und damit auch viel schlimmer als "FS als ABDA-Präsident" wäre die Unfähigkeit von UNS ALLEN, dazu einen schlüssigen oppositionellen Ansatz zu manifestieren. Angesichts des nun wirklich offensichtlichen Scheiterns dieser Position. Einen Ansatz in den existierenden Institutionen und Organisationen, Vereinen, Verbänden und Kammern, um die "Regel-Apotheken im Gestern" gerade noch rechtzeitig zu retten. Zumal praktisch ÜBERALL Vorstands-Wahlen anstehen (ABDA, DAV, BAK u. a.).

Und ja, vermutlich müsste sich "Die Selbständige Apothekerschaft" dazu erstmal von der ABDA als Interessenvertretung sehr klar und deutlich distanzieren. Denn sein wir doch mal ehrlich: FS war von Beginn an in einem Dilemma, als ABDA-Präsident gar nicht vorrangig die Interessen der selbständigen Apotheker/innen vertreten zu KÖNNEN. Das kann in Wirklichkeit nur der/die Präsident/in des DAV (in Zukunft am Besten mit der Unterstützung eines geläuterten FS) .... Oder eben: Der/die Präsident/in einer anderen Organisation, was aber in der Kürze der zum Handeln notwendigen Zeit (2021 wird sich m. E. Alles entscheiden) tausendfach schwerer bis unmöglich erscheinen muss.

Alle Hoffnung auf EINEM DAV-Kandidaten, bis jetzt ….. und wer weiß, vielleicht ist er ja sogar der richtige. Ich hoffe es, aber ich kenne den Kollegen Dittrich überhaupt nicht. Und das mit der Hoffnung auf ihn meine ich ganz ehrlich, und ganz persönlich.

» Auf diesen Kommentar antworten | 5 Antworten

AW: Friedemann Schmidt: Ein Politiker, fair

von Karl Friedrich Müller am 08.11.2020 um 18:39 Uhr

So, wie es läuft, wird eine Honorierung abseits von der Packung niemals funktionieren.
Schlecht verhandelt und defizitär. Und unbekannt, was die weiteren betrifft. Für die Impfungen müsste ich meine Apotheke umbauen. Die Dienstleistungen werden immer das Personal fordern, dass sowieso knapp ist und am teuersten: Apotheker.
Soll ich jedes Jahr die Bude umbauen, nur damit ich noch mehr Defizit einfahre? Die Standesvertretung ist nicht imstande, mal für 5 Minuten in die Zukunft zu sehen (siehe Dosierungsangabe), (Agenda 2030 LOL), aber wir sollen mit Dienstleistungen überleben können? Never! Es muss unbedingt die Grundvergütung bleiben und die auch endlich erhöht werden. Warum dauert es bei uns immer Jahrzehnte? Siehe auch BTM, Rezepturpreise. Auch ein Beleg mangelnder Voraussicht.
Nebulös, ungeplant , zufällig. Ich glaube nicht wirklich, dass beim DAV oder ABDA jemand einen Plan hat, nur Schlagwörter und anhimmeln des jeweiligen Gesundheitsministers (kein Mut zum Widerspruch?)
Mit den Leuten an der Spitze reißen wir nichts, nie! Weder mit Dienstleistungen noch mit Packungshonorar oder RxVV.
Ich stimme Ihnen zu: wir selbst sind auch unfähig. Unfähig, eine wirkliche Interessensvertretung zu bilden.
Deswegen sind wir da , wo wir sind.

AW: Eine Frage der Grundhaltung

von Bernd Jas am 08.11.2020 um 18:58 Uhr

Ach wissen Sie Herr Müller,

wo sie grad´ sagen 2012.
Als unser Präsident noch frisch im Amt war, hat er sich doch tatsächlich mit "Den Normalen Öffentlichen Apothekern" an einen Runden-Tisch gesetzt um mit ihnen über die aktuellen Probleme zu diskutieren.
Und als Ihm klar wurde, dass "Die Selbständige Apothekerschaft" (damals als "Apothekerprotest" gewachsene Gemeinschaft) ihm keine auf Kuschelkurs ausgerichtete Fragen und Forderungen auftischte, wurde ihm der Runde-Tisch plötzlich zu eckig und kantig und er setzte seinen zu eigenen gebliebenen Kuschelkurs dann lieber mit denen fort, die uns regieren, knechten und mittlerweile ERMÄCHTIGT sind uns die Grundrechte zu entziehen. Das ist ja auch bequemer, als dass man sich mit dem Fußvolk kontrovers auseinandersetzen muss.
Genug Macht hätten wir gehabt uns dem entgegenzustellen auch ohne einen Montgomery.
Nun sind wir derart mit Gesetzen und Verordnungen (auch selbst provoziert; siehe Dosierungsanweisungen auf Nr. 16) überzogen, das wir vor lauter Erfüllungswut und Bürokratie nicht mehr wissen was wir eigentlich noch SCHAFFEN. Apothekern tun wir so schon lange nicht mehr.
Und wenn uns alles tausendfach schwerer bis unmöglich erscheinen muss, dann wird um so mehr klar, dass der Karren so richtig im Dreck sitzt und und noch tiefer reingefahren wurde.
So lasst uns dann mal wieder wie immer warten, hoffen und bangen.
Ave FS, Morituri te salutant.

AW: Tragisches Hochschaukeln, damals?

von Wolfgang Müller am 08.11.2020 um 20:11 Uhr

Ach Kollege Jas ....

ich habe mir die "Protest"-Kommentare zu FS´ damaligen noch recht offenen und sympathisch naiv-halbprivaten Auftritten auch hier auf DAZ mal angeschaut, 2012 und so. Das ging dermaßen oft sehr persönlich unter die Gürtellinie, gerade auch von ein paar "Ikonen" des Apothekerprotests.

Dagegen sind meine eigenen, in der berufspolitischen Sache inhaltlich sehr viel vernichtenderen Kommentare (da stehe ich dazu) zu seiner Linie nach normalen politischen Maßstäben absolut Gentleman-like, da kann man theoretisch hinterher noch ein Bier trinken gehen, im Vergleich.

Ich bin ganz ehrlich: Ich habe in den letzten Jahren oft erlebt, dass sich der "Apothekerprotest" vor Allem auch gerne untereinander missgünstig selbst zerlegt, "Management by Champignon"-like. Zur Freude der ABDA, sicher. Kriegt man auch ganz aktuell noch gerne mal zu spüren, wenn man sich zu sehr exponiert, vom Jargon eigentlich genau so wie FS damals. SO WIRD DAS ABER EBEN NIX MIT EINER ALTERNATIVE.

Ich kann mir so gesehen durchaus vorstellen, dass er dermaßen genug davon hatte, dass er sich erst recht in die andere Richtung verhärtet hat. Ich glaube das sogar.

Tragisch, wenn wegen solcher Befindlichkeits-Stürme auf "beiden Seiten" ein ganzer Beruf den richtigen Weg nicht findet .....

AW: Wenn es um die gemeinsame Sache geht ....

von Bernd Jas am 08.11.2020 um 21:09 Uhr

"Tragisch, wenn wegen solcher Befindlichkeits-Stürme auf "beiden Seiten" ein ganzer Beruf den richtigen Weg nicht findet ....."
Ja, da muss ich Ihnen Herr W. Müller zustimmen.
Persönliche Animositäten sind da immer fehl am Platz.
Und Herr F. Schmidt ist genau wie wir alle auch ein Mitglied der Menschheitsfamilie.
Und "Apothekerprotest", auch gestört durch persönliche Empfindlichkeiten, gibt es schon seit Jahren nicht mehr.
Aber als Kuschelkurs-Verächter verbleibe ich hier.

AW: Friedemann Schmidt: Ein Politiker, fair

von Wolfgang Müller am 08.11.2020 um 21:24 Uhr

Wir sind uns wohl vollkommen einig. Im Übrigen ist zumindest die Marke "Protestapotheker" in den 34 angekommen, so wie Joschka Fischer in seiner Villa in Berlin Grunewald.

Zu Schmidt

von Karl Friedrich Müller am 08.11.2020 um 13:29 Uhr

Er hat nix „aufgegeben“. RxVV wollte er nie und agiert konsequent gegen die #ApothekevorOrt.
Lese mal jeder den Kommentar dazu unter dem Artikel. Dort wird ganz klar sein Versagen analysiert. Wobei, versagt hat er ja nicht. Er hat, was er wollte. Auf unsere Kosten
Das Versagen wird ebenso konsequent weitergeführt durch das planlose Einführen der Dosierung auf Rezept, weil man es nicht fertig brachte, und vor Retax zu schützen.
Nun dürfen wir 50% der Rezepte handschriftlich ergänzen und mal wieder vorher den Praxen auf den Nerv gehen.
Eine Schande!!!
Nur, damit wir unser Geld bekommen. Der Bürokratismus rund ums Rezept ist kaum noch zu toppen!!
Zeit verplempert, die wir für die Kunden brauchen, Sand im Getriebe bei uns und den Ärzten.
Versager, Egoisten, Träumer, Zerstörer.
Nix Positives.
Dazu passt ja auch, dass unser Geld bei den Abrechungsstellen nicht sicher ist Sind ja auch in der Hand unserer „Standesvertretung“
Würg. Wut.

» Auf diesen Kommentar antworten | 1 Antwort

AW: Zu Schmidt

von Radman am 08.11.2020 um 13:53 Uhr

RXVV wollte er nie.. Die Frage ist warum?. arbeitet er etwa heimlich mit DOMO zusammen?.
In allen anderen Punkten gebe ich Ihnen 100% Recht.

Zwei Sonntagsfragen

von Ulrich Ströh am 08.11.2020 um 8:45 Uhr

Zwei Sonntagsfragen:

-was wurde aktuell aus der einst so vom DAV beworbenen Deutschland- App?

-wie lange noch macht die ABDA ein Geheimnis um Zusammensetzung und Honorierung der pharmazeutischen Dienstleistungen?




» Auf diesen Kommentar antworten | 0 Antworten

.

von Anita Peter am 08.11.2020 um 8:32 Uhr

Die honorierten Dienstleistungen wird zukünftig DoMo per App anbieten ( Und dann lässt sich damit auch was verdienen - die bieten den Kunden einen Bonus für die Inanspruchnahme der DL, wetten? ).

Gut gemacht Schmidt! Unsere Seele und Kerngeschäft verkauft, für ein Geschäft, dass sich DoMo auch unter den Nagel reissen wird.

» Auf diesen Kommentar antworten | 2 Antworten

AW: .1. Kommentar

von Frank Hartmann am 08.11.2020 um 8:57 Uhr

Ich hatte mir schon Sorgen um Sie gemacht

AW: ..

von Anita Peter am 08.11.2020 um 12:19 Uhr

Dann ist doch alles bestens Herr Hartmann, von mir kommt der erste Kommentar, und von Ihnen kommt der dümmste Kommentar. Die Welt geht ihren Lauf wie gehabt.

Das Kommentieren ist aktuell nicht möglich.