Video-Interview Christian Lindner

„Die FDP ist immer noch die beste Wahl für Apotheker“

Berlin - 11.03.2020, 07:00 Uhr

FDP-Parteichef Christian Lindner erklärt im Video-Interview mit DAZ und DAZ.online, warum die Apotheker doch eher die FDP als die Linke wählen sollten. (Foto: Külker)

FDP-Parteichef Christian Lindner erklärt im Video-Interview mit DAZ und DAZ.online, warum die Apotheker doch eher die FDP als die Linke wählen sollten. (Foto: Külker)


Die Apotheker und die FDP – Ist die Beziehung noch zu retten oder ein Fall für den Paartherapeuten? Schaut man auf die vergangenen Jahre zurück, ist das eine berechtigte Frage. Denn insbesondere Parteichef Christian Lindner erklärte mehrfach, dass die Apotheker nicht unter „Naturschutz“ stehen. ABDA-Präsident Friedemann Schmidt bezeichnet die Beziehung zu seiner ehemaligen Partei als „weitgehend zerstört“. Doch im exklusiven Video-Interview mit DAZ und DAZ.online will Lindner nun einiges „geraderücken“.

Erst kürzlich nahm ABDA-Präsident Friedemann Schmidt die politischen Vorgänge in Thüringen zum Anlass, seine FDP-Parteimitgliedschaft nach rund 20 Jahren zu kündigen. Im Hinblick auf die FDP-Positionen zum Apothekenmarkt bezeichnete er das Verhältnis schon vor einem Jahr im Rahmen eines Interviews als „weitgehend zerstört“. Schmidts Austritt aus der Partei ist aus Apothekersicht die jüngste Eskalation in einem Konflikt, der inzwischen seit mehreren Jahren ausgetragen wird.

Seinen Anfang nahm dieser Konflikt mit dem Bundestagswahlprogramm der FDP für die Wahl 2017, in dem die Liberalen Apothekenketten fordern. Viele FDP-Spitzenpolitiker beteuerten sofort, dass das alles ein Fehler gewesen sei, keiner wusste so richtig, wo diese Passage auf einmal herkam – bis auf Christian Lindner. Der FDP-Parteichef ließ gefühlt kein Interview aus, in dem er den Abstand seiner Partei zu den Pharmazeuten deutlich machte. Die FDP sei keine Apothekerpartei, die Apotheker gehörten nicht länger unter Naturschutz gestellt.

Linder will etwas geraderücken

Aber Lindner hatte auch mit Blick auf die Berichterstattung von DAZ und DAZ.online offenbar das Gefühl, sich zu diesem Konflikt jetzt äußern zu müssen. Er kontaktierte die Redaktion und bat um ein Video-Interview. Gesagt, getan. Wer glaubte, dass Lindner auf Konfrontationskurs gehen wollte und den Apothekern noch einmal so richtig zeigen wollte, dass sie sich weiterentwickeln müssten und die FDP mit ihrem Deregulierungskurs richtig liege, der hatte sich getäuscht. Denn der FDP-Chef stieg schon früh im Interview mit der Aussage ein: „Ich glaube, es gibt ein paar Dinge, die man geraderücken muss.“

So wie sein Fraktionskollege, der Infektiologe Prof. Andre Ullmann im DAZ.online Geschichtentaxi, beteuert auch Lindner, dass das Thema Fremdbesitzverbot für die Liberalen nicht mehr angetastet wird. Er wolle zwar die Wahlfreiheit zwischen Apotheken und Versendern, an der Freiberuflichkeit wolle er aber nicht drehen, versichert er. Auch seine „Naturschutz“-Äußerung relativierte Lindner. Trotz des Parteiaustritts von Friedemann Schmidt sei die FDP immer noch die beste Wahl für die Apotheker, meint Lindner.

Hier sehen Sie das gesamte Interview:

               


Benjamin Rohrer, Chefredakteur DAZ.online
brohrer@daz.online


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28 Kommentare

Herr Lindner und die Apotheker

von Mr. T am 13.03.2020 um 11:53 Uhr

Auszug aus einem Interview für die Sächsische Zeitung im August 2017:

Frage: Gibt es für Sie noch den klassischen FDP-Wähler?

Lindner: Natürlich, den 51-jährigen Handwerksmeister mit zwei Kindern, der im Sportverein ehrenamtlich tätig und evangelisch ist. Ja, diesen klassischen FDP-Wähler gibt es auch noch. Und es ist eben nicht der 38-jährige Porsche fahrende promovierte Apotheker. Heute wenden wir uns an die tatendurstige ungeduldige Mitte der Gesellschaft.

Ach ja, welches Auto fährt Herr Lindner gleich? Porsche 911

Sonst noch irgendwelche Fragen?

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Propaganda

von Roland Mückschel am 12.03.2020 um 15:42 Uhr

Gut, die beiden Herren links auf dem Foto kenne ich
ja. Aber wer ist der rechts?

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wie verblendet kann man sein

von landapotheker am 12.03.2020 um 9:20 Uhr

@ Grünebaum

Lieber Kollege,
sie kreiden vielen an das diese das Video nicht gesehen haben.
Sie offensichtlich durch eine FDP-Brille oder marktreligiöse Einstellung verblendet.

Nehmen wir nur die ersten Minusten:
1. Lindner spricht von Vorteilen der Apotheken als GmBHs.
2. Lindner spricht davon das SPD und Grüne gegen den Arzneimittelversandhandel sind.
3. Lindner spricht von einer besseren Versorgung auf dem Land durch Telemedizin und Lieferung an die Tür Da ja in der Apotheke vor Ort Wartezeiten durch Mangel entstehen.
4. Laut Lindner steht er über seinen Parteitagsbeschlüssen zum Fremdbesitzverbot.

In diesem Niveau geht es leider weiter. Merken Sie da noch etwas ? Der lügt das sich die Balken biegen und dafür opfert nicht jeder Kollege 1 Stunde lebenszeit. Ich hatte Hoffnung und habe es bereut.
Lindner bleibt ein substanzloser Windmacher, der hier nur eines will ......seinen Arsch retten. Die Umfragen sind scheiße ......ach da gab es ja noch die Apotheker. Hier sucht jemand nützliche Idioten und macht sich selbst zum Opfer.

@ DAZ Online
Zu den ersten beiden Aussagen muss man nachfragen. Oder gleich das Interview abbrechen und sagen :
"Herr Lindner, da sie sich mit dem Thema leider nicht auskennen. Brechen wir an dieser Stelle ab."
War leider nur eine Bühne für.
-Die anderen wollen Flüchtlinge ins Land holen.
-Wir wollen Steuern senken.
-Die Linken wollen alle Wohnungen einteignen.
-Der Soli muss weg und dann wird alles gut.
Das übliche Gewäsch.

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Wut frisst Hirn !

von Ulrich Ströh am 12.03.2020 um 7:06 Uhr

Am Tag danach mit norddeutscher Gelassenheit:
Es war zielführend, das Interview mit Herrn Lindner zu führen.

Nachfassen zu einzelnen Äußerungen seitens der DAZ wäre sinnvoll gewesen,um den Gehalt seiner Argumentationswende zu prüfen.

Die Diskussion hier im Forum hat einen besonderen Charakter.
Wut frisst Hirn...

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Interview mit Herrn Lindner FDP

von Doris Grünewald am 11.03.2020 um 20:00 Uhr

Das Vertrauen zur FDP ist längst absolut verspielt.
Dieser Versuch von Herrn Lindner nochmal etwas zu kitten, ist vergebens.
Er versteht absolut nicht worum es den Apothekern geht.
Und er sagt ja selbst,die FDP ist keine Apotheker Partei.
Genauso ist das.

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AW: Was sagte denn Herr Lindner dazu im Interview?

von Andreas Grünebaum am 11.03.2020 um 21:26 Uhr

Erst lesen (anschauen), dann schreiben - das wäre doch schon mal ein Anfang, oder?

Die FDP ist unwählbar geworden

von Michael Reinhold am 11.03.2020 um 15:38 Uhr

Ich habe die FDP früher ab und wann gewählt. Und 2012 fand ich es schade, dass sie den Einzug in den Bundestag nicht geschafft hat.

Ich wähle doch keine Partei, die auf Kosten der Apotheker Wählerstimmen sammelt und meine Berufsgruppe in der Öffentlichkeit diskreditiert, so oft sie es nur kann. Ich wähle keine Partei, die darauf noch stolz ist. Ich wähle keine Partei, bei der sich der Vorsitzende hinstellt und sich in der Öffentlichkeit/auf Twitter von meiner Berufsgruppe abgrenzt.

Und ich wähle definitiv keine Partei, die in Thüringen einen Ministerpräsidenten unter Zuhilfenahme der AfD wählen wollte und sich davon nicht sofort abgegrenzt hat.

Das ist nicht mehr die Partei eines W. Scheels, eines H.D: Genschers, eines K. Kinkels, eines W. Gerhards oder eines G. Westerwelles. Das sind alles Personen, vor deren Leistungen ich Respekt habe.

Das ist die Partei eines Christian Lindners, der sich nicht mal zu schade ist, mit der AfD zusammenzuarbeiten.

Es gibt in Deutschland zwei Parteien, die als Apotheker und als Demokrat unwählbar sind und die mich persönlich echt anwidern: Die eine ist die AfD und die andere lautet FDP.

Die FDP möge in Frieden ruhen. Ich freue mich jetzt jedes mal, wenn sie die 5%-Hürde nicht erreicht.

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AW: Die FDP ist unwählbar geworden?

von Andreas Grünebaum am 11.03.2020 um 16:48 Uhr

Haben Sie sich die Mühe gemacht, sich das Interview anzuschauen oder schreiben Sie aufs Geratewohl? Letzteres wäre sehr schade, denn dann wären Sie schon der Linken - nicht nur mit Bodo Ramelow - auf den Leim gegangen.

AW: Die FDP ist unwählbar geworden

von Michael Reinhold am 11.03.2020 um 17:29 Uhr

Herr Grünebaum, ich habe in meinem Leben schon öfters gewählt.
Bisher habe ich meine Stimme folgenden Parteien gegeben: CDU, CSU, FDP und SPD (ohne Reihenfolge). Da ich die CSU erwähnt habe, wissen Sie jetzt auch, aus welchem Bundesland ich komme.

Die Grünen habe ich bisher noch nicht gewählt, da mich die Konzepte der vier oben genannten Parteien bisher besser überzeugt haben. Nichtsdestotrotz halte ich die Grünen ebenfalls für definitiv wählbar.

Die Partei Die Linke habe ich bisher noch nicht gewählt. So schnell wird das auch nicht passieren. Ich wähle einfach keine Nachfolgepartei der ehemaligen SED. Man mag mir da gerne argumentieren, dass dem nicht mehr so sei und ich da Vorurteile haben würde. Aber die Partei ist mir einfach suspekt. Das mag auch daran liegen, dass ich aus den "alten" Bundesländern komme.

Einzig die AfD halte ich für definitiv unwählbar - aus demokratischen Gründen und weil ich sowas wie 1933 nie mehr haben will.

Kommen wir zu FDP: Die FDP habe ich 2012 bewusst gewählt, weil ich damals wirklich wollte, dass sie es in den Bundestag schafft.
Mich hat es zutiefst enttäuscht, als sich Lindner hingestellt hat und uns Apotheker in der Bevölkerung als Feindbild aufgebaut und uns mit Dreck beworfen hat. Das werde ich Herrn Lindner und dieser Partei nie vergessen. Sowas hat keine andere Partei bisher gemacht - nicht mal die SPD oder die Grünen.

Die FDP wird von mir niemals mehr ein Kreuz bekommen. Neverever!

Und nein: Auch ich habe dieses einstündige Video nicht angesehen. Der Grund ist, dass mich diese Partei nicht mehr interessiert. Es ist mir völlig egal, wie sich diese Partei zum Thema Apotheken positioniert. Mit dieser Partei bin ich durch.

Alles andere - egal ob CSU, CDU, SPD, die freien Wähler, die Grünen und entfernt die Linken - halte ich für wählbar.
Die FDP möge aber bitte gemeinsam mit der AfD dahin gehen, wo sie hingehört: in die Versenkung!

Und ich helfe als Apotheker im Kundengespräch gerne dabei, dass sie auch dort landen wird.

Wie eine Kollegin unten geschrieben hat: Da hilft auch keine Paartherapie mehr.

AW: So viel Hass auf die FDP?

von Andreas Grünebaum am 11.03.2020 um 19:04 Uhr

Lieber Herr Reinhold, da sind Sie nun mit Ihrer Enttäuschung und ihrem Hass auf die "ehemalige Liebe" FDP sicher nicht alleine. Schreiben Sie doch einmal für sich zu Hause auf, was CDU, SPD, Grüne und Linke für Sie persönlich Gutes tun werden, so diese denn in Regierungsverantwortung kommen. Danach sollten Sie Ihr Kreutzchen setzten. Jeder nur ein Kreuz!

Sehr interessantes und informatives Interview

von Andreas Grünebaum am 11.03.2020 um 13:45 Uhr

Vielen Dank für das ausführliche, interessante und informative Interview mit Herrn Christian Lindner. Es ist bedauerlich, dass die meisten Kommentatoren offensichtlich gar nicht bis zum Ende geschaut haben.

Meine ergänzenden Punkte wären:
1. Ein "Beratungshonorar" gibt es nicht. Tatsächlich gibt es neben dem prozentualen Aufschlag einen Packungsbezogenen Fixbetrag. Insofern hätte man auf den Einwand, die Distribution würde nur ein Prozent des Umsatzes ausmachen, einhaken müssen. Keine Apotheke - auch nicht mal eine Versandapotheke - könnte für einen Aufschlag von 3% die Distribution von Rx-Arzneimittel mit einem Herstellerabgabepreis von unter 10 Euro gewährleisten.
2. Warum die Beschränkung auf 4 Apotheken pro Apotheker, wenn diese auch bei OHG auf 4 beschränkt bleibt? Hier wäre eine Möglichkeit für Kollegen auf dem Land, sich zusammenzutun, um eine ganze Region zu versorgen.
3. Leider auch kein Wort zu dem Unsinn, dass jede Apotheke - auch Filiale - ein teures Apothekenlabor nebst Rezeptur vorhalten muss, auch wenn legal bereits heute die Hauptapotheke die Rezepturen zentral mit technologisch auf dem höchsten Stand befindlicher Rezeptur und Personal herstellen darf. Wer ist teurer: das "Apothekenmuseum" oder der tägliche Bote zwischen den Filialen? Eine grundlose Verschwendung von Ressourcen!
4. Ähnliches wie bei 3 gilt auch für den Notdienst: wie kann man die Freiheitsberaubung eines Berufsstandes auf dem Land (alle 2-8 Tage Notdienst) bei ausserordentlich geringer Inanspruchnahme rechtfertigen, wenn dieses auch auf anderem Wege kostengünstiger und für den Diensthabenden Apotheker (auch Personal) weniger belastend, regeln könnte?

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AW: Danke

von Benjamin Rohrer am 11.03.2020 um 20:21 Uhr

Lieber Herr Grünebaum,

vielen lieben Dank für Ihre Hinweise und Ergänzungen zu unserem Interview und für Ihr Lob. Ich finde auch, dass man Hr. Lindner und dem Interview eine Chance geben sollte, bevor man urteilt. Wir haben uns lange und intensiv auf das Interview vorbereitet und Hr. Lindner mit zahlreichen Fehlern konfrontiert, die er aus unserer Sicht in der Apothekenpolitik begangen hat. Dass wir in einer knappen Stunde nicht die komplette Gesundheitspolitik der vergangenen Jahre aufrollen konnten, liegt in der Natur der Sache. Auch Herr Lindner hat uns kritisiert, was sein gutes Recht ist. Trotzdem sind wir als Journalisten davon überzeugt, dass es immer besser ist nachzufragen und nachzubohren als gar nicht mehr miteinander zu sprechen. Insofern liegt es uns fern, die FDP aufgrund ihrer Fehler von nun an zu ignorieren. Und wir finden, dass sich das Interview gelohnt hat: Herr Lindner hat harte, resolute Aussagen zur Apothekenpolitik gemacht, an denen Sie und wir ihn künftig messen können.

In diesem Sinne: Nochmals vielen Dank für Ihren Einsatz hier und vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Interview :-)

Benjamin Rohrer
Chefredakteur DAZ.online

FDP und Apotheker

von Rita Längert am 11.03.2020 um 13:01 Uhr

da hilft weder Paartherapie noch Mediation. Der Drops ist gelutscht Herr Lindner. Danke für ihr profundes Wissen (Apotheke als GmbH), so viel Kreide können Sie gar nicht fressen, als das nochmal was wird (ich meine damit die Wählerstimmen).

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Oh mein Gott

von Müller, Thomas am 11.03.2020 um 11:39 Uhr

wenn die FDP für unseren Berufsstand die beste Wahl sein sollte, dann Kollegen sind wir endgültig im Arsch.
Ich wähle schon ewig die Pro-Vor-Ort Apotheke-Partei. Herr Lindner weis bestimmt wen ich meine. Und nein, das Video habe ich mir erst gar nicht angetan.

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AW: Oh mein Gott?

von Andreas Grünebaum am 11.03.2020 um 13:57 Uhr

Sie antworten ernsthaft auf einen Beitrag, den Sie gar nicht angeschaut haben?

Keine Macht den Populisten

von Patrick Mages am 11.03.2020 um 11:36 Uhr

Ich persönlich denke die FDP ist mitverantwortlich für den Untergang der Vor-Ort-Apotheke, diese sollte daher hier tatsächlich keine Bühne bekommen, stattdessen sollte der Linke etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, ich habe das Gefühl diese Partei nimmt die aktuellen Sorgen der Apotheken etwas ernster, auch wenn gleich wieder jemand mit der Vergangenheit jener um die Ecke kommt.

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Daz

von Conny am 11.03.2020 um 11:35 Uhr

Danke Daz für dieses knallharte Interview. Aber auch Auszubildene müssen ja mal ran.

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Wo bleibt der Eintrag in die "Rote Liste" und eine AM-MwSt-Reduzierung?

von Christian Timme am 11.03.2020 um 10:59 Uhr

Nur ein billiges Wendemanöver auf der Corona-Welle ... bis zur nächsten Halse ...

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Dieser Kommentar wurde von der Redaktion aufgrund eines Verstoßes gegen die allgemeinen Verhaltensregeln gelöscht.

Unelegant

von Ulrich Ströh am 11.03.2020 um 9:58 Uhr

„Meine Formulierung mit dem Naturschutz für Apotheken war unelegant...“
und fertig ist es.

So kann man auch unwidersprochen drüberwegsurfen.

Schade ,dass im Interview bei Herrn Lindner darüber nicht nachgefasst wurde.

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Warum bekommt er hier überhaupt noch eine Bühne?

von M.Göring am 11.03.2020 um 9:21 Uhr

Ich habe nur eine Frage an die Redaktion:
Warum bekommt er hier überhaupt noch eine Bühne?

» Auf diesen Kommentar antworten | 2 Antworten

AW: Warum bekommt er hier überhaupt noch

von Anita Peter am 11.03.2020 um 9:39 Uhr

Um seinen neuen Wahlslogan zu platzieren:

"Meinung first, Wissen second"

Wirklich frappierend wie wenig Ahnung der Mensch hat. Bei Detailfragen verweist er auf Dr. Ullmann.

AW: Warum bekommt er hier überhaupt noch ...

von Thomas Breinner am 11.03.2020 um 11:09 Uhr

Diese Frage stelle ich mir auch! Die beiden DAZ-Jüngelchen haben einfach keine Chance gegen den aalglatten Politprofi Lindner, der ihnen die komplexe Politik erstmal erklären muss

.

von Anita Peter am 11.03.2020 um 8:57 Uhr

Nachdem er alle potentiellen Neuwähler aus anderen Lagern vergrault hat, versucht er es eben wieder bei uns. Sorry Herr Lindner, SIE wollten den Heilberuf Apotheker abschaffen und ihren Neokapitalismus einziehen lassen.

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Lindner als Wendehals

von pille62 am 11.03.2020 um 8:56 Uhr

.... Ja ja der HerrLindner immer nach dem Motto was kümmert ich mein Geschwätz von gestern.
Kaum nähert sich die FDP der 5% Hürde, geht Herr Lindner auf Bauernfang.
Das zeigt mal wieder, für wie dämlich uns die Politik und insbesondere die FDP hält.
FDP nein Danke!!

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Wendehals

von Holger am 11.03.2020 um 8:13 Uhr

Als erstes gebe ich mal freimütig zu, dass ich NICHT das ganze Interview angehört habe. Das würde ich echt nicht aushalten. Aber es ist doch symbolhaft für die Politik "der Mitte" und insbesondere für die Stromlinienförmigkeit der FDP, dass er jetzt vor Apothekern deutlich konzilianter formuliert, als er das vor anderen Kreisen zum gleichen Thema täte. Sorry, ich kann solcherlei Aussagen nullkommanull ernst nehmen. Politiker messe ich an ihrem Abstimmungsverhalten im Plenum und an der Qualität (nicht an der Menge, lieber Herr Spahn!) ihrer regulatorischen Initiativen.

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AW: NICHT ganz geschaut?

von Andreas Grünebaum am 11.03.2020 um 16:54 Uhr

Warum verschwenden Sie Ihre Zeit auf eine Antwort, wenn Sie noch nicht einmal die Zeit finden, zuvor den Beitrag und damit mögliche Fragen anzuschauen?

Fool me once... Wer einmal lügt(...)

von Chr.Roth am 11.03.2020 um 8:10 Uhr

"Fool me once, shame on you - Fool me twice, shame on me!"
Mit Verlaub Herr Lindner, aber ich glaube Ihnen keine Wort. In den letzten Jahren gebetsmühlenartig gegen unseren Berufsstand wettern und Klischees bedienen wollen zum eigenen Nutzen im Wahlkampf und nun auf einmal "war ja alles nicht so geimeint".
Die Wahl zwischen den einzelnen Parteien mag gleich der Aussage "Pest oder Cholera" erscheinen, dennoch ist die FDP weder ein verlässlicher Partner, noch glaube ich Ihnen auch nur ein Wort. Zuerst sollten einmal von Ihnen selbst Konsequenzen aus den bisherigen Paukenschlägen gezogen werden, dann reden wir weiter...

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